Quantitative And Quantitative Research
Also, mal ehrlich, wer blickt bei "Quantitativ" und "Qualitativ" wirklich durch? Ich meine, beide Wörter klingen, als hätte jemand im Scrabble gewonnen, nachdem er alle Vokale gezogen hat.
Ganz vereinfacht gesagt: Quantitativ ist so, als ob man zählt. Wie viele Menschen mögen Pizza? Wie viel kostet ein Liter Milch? Zahlen, Daten, Diagramme. Das Zeug, das Excel zum Lächeln bringt. Qualitativ hingegen...naja, das ist eher so das "Wie fühlt man sich dabei?"-Zeug. Warum mögen Leute Pizza? Was denken sie über Kühe? Tiefgründige Gespräche, Interpretationen, das ganze Programm.
Die ewige Rivalität
Es gibt da diese Vorstellung, dass die beiden Methoden irgendwie verfeindet wären. Als ob Quantitativ-Leute mit Taschenrechnern auf Qualitativ-Leute mit Notizblöcken losgehen würden. "Zeig mir Beweise!", schreit der eine. "Zeig mir die Seele!", erwidert der andere. Ist doch Quatsch, oder?
Meine (unpopuläre) Meinung: Beide haben ihren Platz. Stellt euch vor, ihr wollt ein neues Eis kreieren. Quantitativ: Welche Geschmacksrichtungen sind am beliebtesten? Wie viel Zucker ist zu viel? Qualitativ: Welche Kindheitserinnerungen weckt das Eis? Wie soll es sich anfühlen, es zu essen? Sie ergänzen sich! Wie Erdnussbutter und Marmelade. Oder, nun ja, Pizza und... Ananas? (Okay, vielleicht nicht das beste Beispiel.)
Das Problem mit den Zahlen
Trotzdem... ich muss ehrlich sein. Ich bin ein bisschen voreingenommen. Ich finde, Zahlen können manchmal lügen. Nicht absichtlich natürlich. Aber Umfragen können manipuliert werden. Statistiken können irreführend sein. Man kann Zahlen so lange drehen und wenden, bis sie genau das aussagen, was man hören will. Ist doch so, oder?
Klar, qualitative Forschung hat auch ihre Tücken. Ist ja klar, dass persönliche Meinungen immer subjektiv sein können. Aber irgendwie finde ich das menschlicher. Authentischer. Wenn jemand erzählt, warum er etwas mag oder nicht mag, dann ist das...echt. Selbst wenn es "falsch" ist. Versteht ihr, was ich meine?
Die Macht der Geschichten
Ich glaube, am Ende des Tages geht es um Geschichten. Quantitative Forschung liefert uns die groben Umrisse der Geschichte. Sie sagt uns, wie viele Leute was tun. Aber qualitative Forschung füllt die Lücken. Sie gibt uns die Details, die Emotionen, die Nuancen. Sie erzählt uns, warum die Leute das tun, was sie tun. Und das ist doch das, was wirklich zählt, oder?
Denkt mal drüber nach: Wenn ihr eine neue Zahnpasta entwickeln wollt, dann könnt ihr Umfragen machen und rausfinden, dass 7 von 10 Leuten eine Zahnpasta mit Minzgeschmack bevorzugen. (Quantitativ!) Aber wenn ihr tiefere Interviews führt, stellt ihr vielleicht fest, dass viele Leute Minze mit ihrer Oma verbinden und deshalb ein Gefühl von Geborgenheit und Nostalgie empfinden, wenn sie diese Zahnpasta benutzen. (Qualitativ!) Das ist doch viel interessanter, oder?
Also, liebe Leser, lasst uns die Zahlen nicht vergöttern. Und lasst uns die Geschichten nicht ignorieren. Lasst uns beides nutzen, um die Welt besser zu verstehen. Und wenn wir schon dabei sind, lasst uns Pizza mit allem essen, was wir wollen. Ananas inklusive. (Okay, ich geh jetzt wirklich zu weit.)
Abschließend meine (noch unpopulärere) Meinung: Vielleicht sollten wir einfach aufhören, die ganze Forschung in Schubladen zu stecken und nur danach schauen, was funktioniert. Ist doch so, oder?
