Resident Evil 2 Claire 1 Durchgang
Hallo, liebe Reisefreunde! Eure Lena hier, und ich möchte euch heute mit auf eine ganz besondere Reise nehmen. Keine Angst, wir packen keine Koffer für ferne Länder, sondern tauchen ein in die düstere, aber unglaublich fesselnde Welt von Raccoon City. Genauer gesagt, in meinen persönlichen Durchgang von Resident Evil 2 mit Claire Redfield – ein Abenteuer, das mich nicht losgelassen hat und das ich euch einfach erzählen muss. Stellt euch das vor, wie einen interaktiven Reisebericht, nur dass die Sehenswürdigkeiten blutrünstige Zombies und unheimliche Monster sind!
Ankunft in der Horror-Hauptstadt: Das Raccoon City Police Department (R.P.D.)
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als Claire das erste Mal vor dem R.P.D. stand. Die Erwartung, ihren vermissten Bruder Chris zu finden, war spürbar, und auch ich spürte eine Mischung aus Spannung und leichter Beklommenheit. Das Polizeirevier selbst, eine imposante Struktur im neoklassizistischen Stil, hätte ein beeindruckendes Denkmal sein können, wenn es nicht von den Spuren der Apokalypse gezeichnet wäre.
Schon beim Betreten des Hauptsaals wird klar: Hier ist nichts mehr, wie es sein sollte. Umgestürzte Möbel, Blutflecken an den Wänden, und dieses unheimliche Knarren und Stöhnen, das aus den Schatten dringt... Man fühlt sich sofort mittendrin in einem Survival-Horror-Film. Die ersten Zombies lassen nicht lange auf sich warten, und ich muss sagen, Claires Pistole war mein bester Freund in diesem Moment. Jeder Schuss, jede Entscheidung, ob ich Munition spare oder einen Untoten aus dem Weg räume, fühlte sich unglaublich wichtig an. Es ist, als würde man die Stadt nicht nur besuchen, sondern aktiv um sein Überleben kämpfen.
Der Westflügel: Rätsel und Schrecken
Der Westflügel des R.P.D. ist ein Labyrinth aus Büros, Archiven und dunklen Korridoren. Hier verstecken sich nicht nur Zombies, sondern auch knifflige Rätsel, die uns den Weg versperren. Ich erinnere mich besonders an das Rätsel mit den Medaillen, die wir in den Statuen finden mussten. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte die Lösung, sprang ein Zombie aus dem Schatten und machte mir einen Strich durch die Rechnung.
Ein besonderes Highlight (wenn man es so nennen kann) war die Begegnung mit dem Licker. Diese widerlichen Kreaturen, ohne Haut und mit messerscharfen Krallen, sind unglaublich schnell und agil. Ich musste meine Strategie komplett ändern und mich auf Claires Fähigkeit verlassen, auszuweichen und im richtigen Moment zuzuschlagen. Das Gefühl, diesen Biestern zu entkommen, war unbeschreiblich!
Der Ostflügel: Die Bibliothek und der Kunstraum
Der Ostflügel war etwas anders. Hier erwarteten uns zwar auch Zombies, aber die Atmosphäre war etwas "gehobener", wenn man das so sagen kann. Die Bibliothek, mit ihren riesigen Bücherregalen, die bis zur Decke reichten, bot eine willkommene (wenn auch kurze) Verschnaufpause von dem Chaos draußen. Aber auch hier lauerten Gefahren in Form von Untoten und neuen Rätseln.
Der Kunstraum war besonders interessant. Die Statuen und Gemälde wirkten in diesem Zustand der Zerstörung besonders surreal. Und natürlich durfte auch hier ein kniffliges Rätsel nicht fehlen, um uns den Weg zu versperren. Es ist erstaunlich, wie viel Liebe zum Detail die Entwickler in die Gestaltung dieser Umgebung gesteckt haben. Man fühlt sich wirklich, als würde man ein verlassenes Museum erkunden, das von der Apokalypse heimgesucht wurde.
Die Kanalisation: Ein Abstieg in die Tiefe der Angst
Nach dem R.P.D. geht die Reise weiter in die Kanalisation. Hier, tief unter der Stadt, erwartet uns ein ganz neues Level an Horror. Das feuchte, dunkle Umfeld, das ständige Tropfen von Wasser und die unheimlichen Geräusche verstärken das Gefühl der Beklommenheit enorm. Hier tummeln sich nicht nur Zombies, sondern auch andere, noch abscheulichere Kreaturen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung mit G (William Birkin) in seiner ersten Mutation. Dieser Kampf war unglaublich intensiv und fordernd. Ich musste all mein Können einsetzen, um zu überleben. Das Gefühl, diesen Boss besiegt zu haben, war einfach großartig!
Die Kanalisation ist aber auch voller versteckter Gänge und Geheimnisse. Ich habe Stunden damit verbracht, jeden Winkel zu erkunden, um neue Waffen, Munition und Heilmittel zu finden. Man muss sich hier wirklich seinen Weg bahnen und clever vorgehen, um nicht zum Zombie-Futter zu werden.
Das Umbrella-Labor: Der Ursprung des Übels
Der letzte Abschnitt meiner Reise führte mich in das Umbrella-Labor, den Ursprung all des Schreckens in Raccoon City. Hier wird klar, dass das, was in der Stadt passiert ist, kein Zufall war, sondern das Ergebnis skrupelloser Experimente. Die Atmosphäre im Labor ist steril und bedrückend. Man spürt, dass hier etwas schrecklich schiefgelaufen ist.
Auch hier warten wieder neue Gegner auf uns, darunter die gefährlichen Tyrants. Diese biomechanischen Waffen sind unglaublich stark und widerstandsfähig. Der Kampf gegen sie ist ein echter Adrenalinkick!
Am Ende meiner Reise, nach unzähligen Zombies, Rätseln und Bosskämpfen, konnte ich Claire erfolgreich aus Raccoon City fliehen. Es war ein unglaubliches Gefühl der Erleichterung und des Erfolgs. Ich hatte nicht nur überlebt, sondern auch ein kleines Stück Gerechtigkeit wiederhergestellt.
Mein Fazit: Ein unvergessliches Reiseerlebnis (der etwas anderen Art)
Resident Evil 2 mit Claire Redfield war für mich mehr als nur ein Spiel. Es war eine intensive, spannende und unvergessliche Reise in eine düstere und gefährliche Welt. Die detailreiche Grafik, die packende Story und die herausfordernden Rätsel haben mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich kann jedem, der auf der Suche nach einem außergewöhnlichen "Reiseerlebnis" ist, nur empfehlen, sich in das Abenteuer zu stürzen.
Aber Achtung: Diese Reise ist nichts für schwache Nerven! Zombies, Monster und jede Menge Grusel sind garantiert. Aber wenn ihr euch traut, werdet ihr mit einem unvergesslichen Abenteuer belohnt. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja auch den ein oder anderen netten Zombie unterwegs 😉.
Bis zum nächsten Mal, eure Lena!
