Ron Pope Drop In The Ocean übersetzung
Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen reden. Und zwar über "Drop in the Ocean" von Ron Pope. Und – haltet euch fest – über die Übersetzungen. Ja, genau.
Ich weiß, ich weiß. Viele lieben diesen Song. Er ist romantisch, er ist tiefgründig, er ist… ein bisschen kitschig? (Sorry, not sorry.) Aber darum geht’s ja nicht. Es geht um die Übersetzungen. Die da draußen im Internet rumschwirren. Die, die uns weismachen wollen, was Ron Pope uns wirklich sagen wollte.
Und ich sag's euch: Manchmal, da denk ich mir, die Übersetzer haben den Song noch nie gehört. Oder sie haben ihn gehört und sich gedacht: "Ach, ich mach' einfach mal irgendwas Romantisches draus."
Das Problem mit der Romantik
Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Romantik. Aber manchmal, da ist weniger mehr. "Drop in the Ocean" ist ein wunderschönes Lied, ja. Aber die Übersetzungen… die sind manchmal so übertrieben, dass man fast eine Zuckerschock bekommt.
Da wird aus einem einfachen "I love you" eine blumige Umschreibung, die Goethe himself vor Neid erblassen lassen würde. Und aus "I need you" wird eine dramatische Flehrede, bei der man sich fragt, ob Ron Pope da nicht vielleicht doch ein bisschen übertrieben hat.
Die Sache mit der Genauigkeit
Und dann gibt's da noch die Sache mit der Genauigkeit. Manchmal, da frage ich mich wirklich, ob die Übersetzer einfach nur Wörter in einen Online-Übersetzer geworfen haben und das Ergebnis dann für bare Münze genommen haben.
Da werden Wörter falsch interpretiert, Metaphern komplett verdreht und der eigentliche Sinn des Liedes… nun ja, der geht dann irgendwo im Übersetzungsgewirr verloren. Und dann stehen wir da und fragen uns: "Moment mal, wollte Ron Pope das wirklich sagen?"
Ich behaupte ja: Manchmal ist es besser, man versteht den Song nicht perfekt, aber man spürt die Emotion. Als wenn man ihn perfekt versteht, aber die Emotion komplett verloren geht.
Und das ist das Problem mit vielen Übersetzungen von "Drop in the Ocean". Sie sind technisch vielleicht korrekt, aber sie fangen nicht die Emotion ein. Sie sind kalt und steril. Wie ein Krankenhauszimmer. Nur mit mehr Herzschmerz.
Meine ganz persönliche (unpopuläre) Meinung
Okay, jetzt kommt der Punkt, an dem ich wahrscheinlich von allen Ron Pope-Fans gesteinigt werde. Aber ich muss es einfach sagen: Ich finde, manchmal ist es besser, man hört den Song einfach auf Englisch und versucht, sich den Sinn selbst zusammenzureimen. Auch wenn man nicht jedes Wort versteht.
Denn dann hat man wenigstens noch die Chance, die Emotion zu spüren. Die Ehrlichkeit. Die Melancholie. Die… ach, ich weiß auch nicht. Irgendwas eben, das in den meisten Übersetzungen komplett verloren geht.
Und ja, ich weiß, das ist eine radikale Aussage. Aber ich stehe dazu. Ich bin lieber ein bisschen unwissend und fühle den Song, als dass ich ihn perfekt verstehe und dabei nichts mehr spüre.
Vielleicht bin ich auch einfach nur ein hoffnungsloser Romantiker. Oder vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen verrückt. Aber hey, wenigstens bin ich ehrlich.
Also, was lernen wir daraus?
"Drop in the Ocean" ist ein tolles Lied. Die Übersetzungen sind… nun ja, Geschmackssache. Und manchmal ist es besser, man hört den Song einfach auf Englisch und lässt die Musik auf sich wirken.
Denn am Ende des Tages geht es doch darum, was der Song in uns auslöst. Und das kann keine Übersetzung der Welt ersetzen. Oder?
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir "Drop in the Ocean" anhören. Auf Englisch natürlich. Und vielleicht, nur vielleicht, versuche ich mich selbst mal an einer Übersetzung. Aber keine Angst, ich verspreche, sie wird nicht zu romantisch.
Oder vielleicht doch? 😉
PS: Wenn ihr eine wirklich gute Übersetzung von "Drop in the Ocean" kennt, dann lasst es mich wissen! Ich bin immer offen für neue (und hoffentlich nicht zu kitschige) Interpretationen.
