Samsung Galaxy Tab S3 9.7 Lte Mit Vertrag
Hand aufs Herz: Wer erinnert sich noch an das Samsung Galaxy Tab S3 9.7 LTE? Genau! Das Tablet, das gefühlt in einer längst vergessenen Zeit existierte. Und ratet mal? Ich fand's eigentlich ganz knorke. (Psst! Ist vielleicht 'ne unpopular opinion).
Der Vertrag? Brauchte man den wirklich?
Okay, okay, LTE war damals *das* Ding. Überall surfen, ohne WLAN-Stress. Aber mal ehrlich: Haben wir das wirklich gebraucht? Ich meine, wie oft saß man wirklich im Park und brauchte dringend eine hochauflösende Karte für die nächste Pokémon-Jagd? (Ja, ich oute mich!). War der Vertrag also wirklich nötig, oder eher ein "Nice-to-have", das im Endeffekt nur das Konto leerte?
Ich plädiere für: eher zweiteres. Zumal WLAN ja nun wirklich an jeder Ecke lauert. Fast wie diese Tauben, die einem das Brötchen klauen wollen.
Die goldene Mitte der Tablet-Welt?
Das Tab S3 war so ein bisschen der Underdog. Nicht das absolute High-End-Gerät, aber auch nicht der billige Ramsch vom Grabbeltisch. Es war... solide. Zuverlässig. Wie ein treuer Dackel, der zwar nicht die neuesten Tricks kann, aber trotzdem liebenswert ist.
Ich mochte die Größe. 9.7 Zoll waren perfekt für Couch-Surfing, E-Book-Reading und gelegentliches Netflix-Binging. Nicht zu groß, um unhandlich zu sein, nicht zu klein, um die Augen zu überanstrengen.
Und der S Pen! Der war echt cool. Klar, ich bin kein Künstler oder Designer, aber für Notizen, Kritzeleien und das nervige Ausfüllen von PDF-Formularen war er Gold wert. Und mal ehrlich, wer hat nicht schon mal mit dem S Pen versucht, ein Meisterwerk zu zeichnen (und ist kläglich gescheitert)?
Manchmal wünsche ich mir, ich hätte den S Pen öfter benutzt. Stattdessen habe ich wahrscheinlich nur Angry Birds damit gespielt.
Aber kommen wir zurück zum Vertrag. War der wirklich sein Geld wert? Also, wenn man wirklich, wirklich viel unterwegs war und auf eine stabile Internetverbindung angewiesen war… vielleicht. Aber für den Otto Normalverbraucher, der hauptsächlich zu Hause oder im Büro surft? Eher nicht.
Der Akku – Freund oder Feind?
Der Akku des Tab S3 war… okay. Nicht überragend, aber auch nicht so schlecht, dass man ständig am Ladegerät hing. Ein normaler Tag mit ein bisschen Surfen, E-Mails checken und YouTube-Videos ging locker. Aber wer stundenlang Candy Crush spielte, der musste schon mal nachladen.
Und das Aufladen? Dauert… ewig. Okay, vielleicht nicht ewig, aber gefühlt doch. Da lobe ich mir die modernen Schnellladefunktionen! Aber hey, damals war das eben so.
Das Betriebssystem – Ein ewiges Auf und Ab
Android auf Tablets war schon immer so eine Sache. Mal super, mal… naja, sagen wir mal "ausbaufähig". Das Tab S3 lief damals mit Android 7, später gab's ein Update auf Android 9. Aber so richtig rund lief es irgendwie nie. Irgendwelche Apps stürzten ab, irgendwas hakte immer. Aber hey, das ist ja bei Android quasi schon Tradition, oder?
Trotzdem: Ich mochte Android auf dem Tab S3. Die Anpassungsmöglichkeiten, die vielen Apps im Play Store… Das war schon cool. Auch wenn man manchmal etwas Zeit investieren musste, um alles so einzurichten, wie man es wollte.
Fazit: Das Tab S3 – Ein bisschen Liebe muss sein!
Okay, das Samsung Galaxy Tab S3 9.7 LTE mit Vertrag war vielleicht nicht das beste Tablet aller Zeiten. Und der Vertrag war vielleicht auch nicht die beste Idee. Aber trotzdem habe ich das Ding gemocht. Es war zuverlässig, handlich und hatte mit dem S Pen ein cooles Feature. Und wer weiß, vielleicht wird es ja irgendwann mal ein begehrtes Sammlerstück. (Wobei… wahrscheinlich eher nicht).
Aber hey, ein bisschen Nostalgie darf ja wohl erlaubt sein, oder? Und vielleicht ist es ja auch nur meine rosarote Brille, die alles ein bisschen schöner erscheinen lässt.
In diesem Sinne: Prost auf das Tab S3! Und auf die unpopular opinions!
