Sean Bean Filme & Fernsehsendungen
Okay, Leute, lasst uns über einen Mann reden, der cooler ist als ein Eiswürfel in der Arktis, selbst wenn er gerade wieder stirbt. Ja, ich rede von Sean Bean! Der Mann, der das "Vorzeitig-Abnippeln" zu einer Kunstform erhoben hat. Ernsthaft, wenn es eine Oscar-Kategorie für "Bestes Sterben vor der Kamera" gäbe, würde er jedes Jahr abräumen. Wir reden hier von einer Legende!
Warum wir Sean Bean lieben (obwohl er nie lange lebt)
Es ist nicht nur das Sterben. Es ist die Art, wie er stirbt. Mit Würde, mit Schmerz, manchmal mit einem überraschenden Ausbruch von Humor. Er gibt seinen Charakteren Tiefe, selbst wenn sie nur dazu da sind, um innerhalb von fünf Minuten von einem Ork, einem Pfeil oder schlichtweg Pech ins Jenseits befördert zu werden. Er ist quasi der Samuel L. Jackson des vorzeitigen Ablebens - nur eben mit mehr britischem Akzent und weniger "Motherf***er!".
Denkt mal an Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Boromir! Ein komplexer Charakter, innerlich zerrissen, der Versuchung widersteht, so gut er kann, und dann... Pfeile! Überall Pfeile! Und trotzdem, selbst sterbend, bewahrt er seine Würde. Er stirbt heldenhaft und bittet um Vergebung. Wer weint da nicht heimlich in sein Popcorn?
Von Games of Thrones bis GoldenEye: Ein Held für alle Fälle
Aber Sean Bean ist mehr als nur "Der Typ, der stirbt". Er ist ein unglaublich talentierter Schauspieler, der sich in den unterschiedlichsten Rollen bewiesen hat. Erinnern wir uns an GoldenEye! Alec Trevelyan, aka 006, der ehemalige Freund und Kollege von James Bond, der zum Bösewicht wird. Charismatisch, gefährlich und mit einer verdammt guten Frisur. Er hat Bond das Leben schwer gemacht, und wir haben es geliebt!
Und dann ist da natürlich Game of Thrones. Ned Stark! Der ehrenhafte Lord von Winterfell. Ein Mann der Prinzipien in einer Welt voller Intrigen und Verrat. Wir alle wissen, wie das ausgegangen ist (Spoiler-Alarm: Nicht gut!). Aber selbst als sein Kopf vom Körper getrennt wurde, hat er eine Aura von Stärke und Aufrichtigkeit ausgestrahlt. Und ja, viele von uns haben danach die Serie gehasst, weil er weg war. So viel Macht hat dieser Mann!
Vergessen wir auch nicht Sharpe! Richard Sharpe, der kampferprobte Soldat in den Napoleonischen Kriegen. Eine Rolle, die Sean Bean über Jahre hinweg verkörperte und ihm eine riesige Fangemeinde bescherte. Mutig, loyal und mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Sharpe war quasi der Inbegriff des britischen Helden.
Warum wir Sean Bean trotzdem immer wieder einschalten
Okay, wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sein Charakter das Ende des Films oder der Serie nicht erlebt. Aber das ist ja gerade der Reiz! Wir fiebern mit, wir hoffen, wir beten (insgeheim), dass er diesmal überlebt. Und wenn er dann doch stirbt, sind wir zwar traurig, aber auch irgendwie... beeindruckt. Er hat es mal wieder geschafft! Er hat das Sterben zu einem unvergesslichen Moment gemacht.
Sean Bean ist ein Phänomen. Er ist ein Beweis dafür, dass man auch in einer Welt voller Superhelden und Special Effects mit Talent, Charisma und einer guten Sterbeszene zum Star werden kann. Also, das nächste Mal, wenn ihr einen Film oder eine Serie mit Sean Bean seht, wisst ihr, was zu tun ist: Genießt jede Sekunde, denn wer weiß, wie lange er diesmal durchhält. Und wenn er stirbt? Dann zollt ihm Respekt, denn er hat es sich verdient. Und dann schaut ihr euch einfach einen anderen Film von ihm an. Es gibt ja genug Auswahl... und genügend potenzielle Todesfälle zum Genießen.
Denn seien wir ehrlich: Ein Film oder eine Serie mit Sean Bean ist wie eine Achterbahnfahrt. Man weiß nie, was passiert, aber man weiß, dass es spannend wird. Und vielleicht, nur vielleicht, überlebt er ja diesmal. Aber vermutlich nicht. Aber das ist ja okay, oder? Wir lieben ihn trotzdem!
