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Shakespeare Shall I Compare


Shakespeare Shall I Compare

Okay, Freunde, mal ehrlich: Wenn ihr das Wort "Shakespeare" hört, was denkt ihr dann? Wahrscheinlich an irgendwelche verstaubten Bücher, komische Sprache und gähnende Langeweile, oder? Aber lasst uns mal einen Moment innehalten und uns auf einen der berühmtesten Sonette des guten alten William konzentrieren: "Shall I compare thee to a summer's day?".

Klingt erstmal nicht so prickelnd, ich weiß. Aber denkt mal drüber nach: Shakespeare, der Meister des Dramas, der König der Tragödie, der Mann, der uns Hamlet und Macbeth geschenkt hat, dieser Typ... der verglicht jemanden mit einem Sommertag. Einem Sommertag! Stell dir das mal vor. Er hätte so viele epische Vergleiche ziehen können! Mit einem stürmischen Meer, einem majestätischen Löwen, einem... naja, irgendwas Dramatisches halt. Aber nein, er wählt den bescheidenen Sommertag.

Was macht den Sommertag so besonders?

Nun, der Punkt ist ja gerade, dass es nicht um den Sommertag an sich geht, sondern darum, was er nicht ist. Shakespeare erklärt nämlich in den folgenden Zeilen, warum sein Liebster oder seine Liebste besser ist als dieser Sommertag. Und das ist der Clou!

Er beginnt mit: "Thou art more lovely and more temperate." Also, "Du bist lieblicher und gemäßigter." Das bedeutet, der oder die Angebetete ist nicht so zickig wie das Wetter im Sommer. Mal scheint die Sonne, mal regnet es, mal ist es brüllend heiß, mal eisig kalt. Der oder die Angebetete hingegen ist beständig, verlässlich, einfach angenehm. Keine Kapriolen, keine Launen, nur pure, unverfälschte Schönheit.

"Rough winds do shake the darling buds of May"

Weiter geht's: "Rough winds do shake the darling buds of May." Im Mai blüht alles, ist voller Hoffnung und frischer Schönheit. Aber dann kommen die stürmischen Winde und machen alles kaputt. Die zarten Blüten werden abgerissen, die Pracht ist dahin. Shakespeare sagt hier also: Schönheit ist vergänglich, selbst im schönsten Monat des Jahres kann das Schicksal zuschlagen. Aber, Achtung, kommt der Twist...

"...and summer's lease hath all too short a date." Die Zeit des Sommers ist begrenzt. Egal wie schön er ist, er geht vorbei. Und das ist der entscheidende Punkt: Shakespeare verspricht seinem Liebsten oder seiner Liebsten Unsterblichkeit. Denn er schreibt ja darüber! Seine Verse, seine Worte werden die Schönheit und Anmut des oder der Angebeteten für immer festhalten.

"But thy eternal summer shall not fade..."

Das ist doch mal 'ne Ansage, oder? "Dein ewiger Sommer soll nicht verblassen..." Er verspricht, dass die Schönheit dieser Person durch seine Dichtung für immer bestehen bleibt. Besser als jede Schönheits-OP, besser als jeder Jungbrunnen! Shakespeare wird zum digitalen Archivar der Liebe, der die Schönheit für die Ewigkeit speichert.

Und genau hier liegt der Humor (und auch die Romantik) dieses Sonetts. Shakespeare ist nicht einfach nur ein Schwärmer, er ist ein cleverer Poet mit einem Augenzwinkern. Er weiß, dass Schönheit vergänglich ist, aber er weiß auch, dass die Kunst unsterblich machen kann. Er nutzt den banalen Sommertag als Kontrastfolie, um die wahre, beständige Schönheit seines oder ihrer Angebeteten hervorzuheben.

Mehr als nur ein Sommertag

Das Sonett ist also viel mehr als nur ein netter Vergleich. Es ist eine Liebeserklärung, ein Versprechen und ein Beweis für die Macht der Kunst. Es ist ein Beispiel dafür, wie man mit einfachen Worten und überraschenden Vergleichen etwas tiefgründiges und bleibendes schaffen kann.

Also, das nächste Mal, wenn ihr "Shall I compare thee to a summer's day?" hört, denkt nicht nur an langweiligen Schulunterricht. Denkt an einen Mann, der jemanden so sehr liebt, dass er ihm oder ihr die Unsterblichkeit verspricht. Und denkt daran, dass selbst der einfachste Sommertag ein Ausgangspunkt für die größten Gefühle und die schönsten Worte sein kann.

Und wer weiß, vielleicht inspiriert euch dieses Sonett ja dazu, eure eigenen, etwas weniger Shakespeare-esken Liebeserklärungen zu verfassen. Vielleicht: "Soll ich dich mit einer Pizza vergleichen? Du bist wärmer, köstlicher und ich will dich die ganze Nacht." Okay, vielleicht doch nicht. Aber ihr versteht den Punkt!

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