Sich In Jemanden Hineinversetzen Englisch
Mal ehrlich, Leute. Dieses ganze "Sich-In-Jemanden-Hineinversetzen"… auf Englisch, nennen wir es mal "Empathy"… Ist es nicht total überbewertet?
Klar, jeder sagt, man soll einfühlsam sein. Versteht die Gefühle der anderen! Aber ich sage euch, das Leben ist schon kompliziert genug, ohne dass ich jetzt auch noch 24/7 im Kopf von Bernd von nebenan wohne, der sich über seinen verbrannten Toast aufregt. Sorry, Bernd.
Versteht mich nicht falsch!
Ich bin ja kein Monster. Wenn jemand wirklich leidet, klar, dann bin ich zur Stelle mit Taschentüchern und aufmunternden Worten. Aber diese ständige Aufforderung, die Welt aus den Augen von jedem einzelnen Internet-Troll zu sehen? Nö. Einfach nö.
Und dann diese Leute, die immer sagen: "Du musst versuchen, ihre Perspektive zu verstehen!" Ja, vielleicht. Aber vielleicht habe ich auch einfach Besseres zu tun, als die Motivation eines Typen zu ergründen, der online Katzenvideos schlecht bewertet.
Ist es nicht okay, wenn man einfach sagt: "Das finde ich doof" oder "Das ist mir egal" und dann weitermacht?
Die Überdosis Einfühlungsvermögen
Ich glaube, wir sind in einer Empathie-Krise! Überall wird einem eingetrichtert, wie wichtig es ist. Aber was passiert, wenn man zu viel davon hat? Man wird zum wandelnden Fußabtreter. Jeder kann auf einem rumtrampeln und sagen: "Du musst mich ja verstehen, ich hatte eine schwere Kindheit!"
Nee, nee. So nicht. Ich will meine eigenen Gefühle auch noch spüren dürfen, ohne mich schuldig zu fühlen, weil Gisela in der Kantine gerade ihren Job gekündigt hat. (Sorry, Gisela, aber ich habe Hunger!)
Und was ist mit der ganzen Energie, die man dafür aufwenden muss? Stell dir vor, du versuchst, dich wirklich in jeden hineinzuversetzen, dem du begegnest. Du wärst doch total erschöpft! Ich brauche meine Energie für wichtigere Dinge. Zum Beispiel für… Netflix.
Ich sage ja nicht, dass wir alle zu emotionslosen Robotern werden sollen. Aber ein bisschen weniger "Sich-In-Jemanden-Hineinversetzen" und ein bisschen mehr "Mir-Egal" wäre manchmal echt erholsam.
Die Wahrheit über Empathie (meine Meinung)
Die Wahrheit ist doch, dass die meisten Leute eh nur wollen, dass man ihnen zustimmt. Die wollen gar nicht, dass man sie wirklich versteht. Die wollen einfach nur hören: "Ja, du hast Recht! Die Welt ist gemein zu dir!"
Und das ist doch langweilig. Ich will diskutieren! Ich will unterschiedliche Meinungen hören! Ich will, dass jemand meine Perspektive in Frage stellt! Aber dafür muss ich mich ja nicht gleich in ihn hineinversetzen, oder?
Vielleicht bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall. Vielleicht bin ich der Grinch der Empathie. Aber ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der das so sieht.
Lasst uns einfach ehrlich sein. Wir können nicht jeden verstehen. Und das ist okay. Solange wir nicht absichtlich gemein sind, können wir doch einfach unser Ding machen und die anderen ihr Ding. Oder?
Also, das nächste Mal, wenn dir jemand sagt, du sollst dich in jemanden hineinversetzen, sag einfach: "Danke, aber ich habe gerade wirklich keine Zeit. Ich muss meine Lieblingsserie schauen."
Und dann denk an mich. Und lächle.
P.S. Wenn Bernd seinen Toast das nächste Mal wieder verbrennt, koche ich ihm einen Kaffee. Aber nur, weil ich Kaffee mag.
