Soll Und Haben Definition
Also, ich muss ja mal was loswerden. Diese ganze Soll und Haben Sache...puh. Klingt erstmal nach Steuererklärung am Sonntagabend, oder? Aber ist es wirklich so kompliziert, wie alle tun?
Soll und Haben: Der Tanz der Zahlen
Ganz ehrlich? Ich finde, Soll klingt immer so, als ob man was Falsches gemacht hat. So nach "Du SOLLST das nicht anfassen!" oder "Du SOLLST deine Hausaufgaben machen!" Direkt negativ behaftet, oder?
Und dann Haben. Klingt nach Luxus, nach Urlaub auf den Malediven, nach "Ich HAB's geschafft!" Viel positiver! Aber Moment mal...im Rechnungswesen?
Ist es nicht total verwirrend, dass im Soll oft das landet, WAS man bekommt? Also, man "hat" es ja dann eigentlich. Und im Haben das, WO man es her hat? Man sollte meinen, das "Soll" dahin, wo es herkommt, und "Haben" dahin, wo es landet, oder?
Die Soll-Seite der Macht (oder so ähnlich)
Okay, okay, ich weiß. Die Profis sagen jetzt: "Das ist ja alles viel komplizierter! Da geht's um Konten, Buchungen, und das große Ganze!" Ja, mag sein. Aber mal ehrlich, wenn man einem normalen Menschen erklären will, was das ist, verhaspelt man sich doch selbst, oder? Ich schon.
Ich stelle mir immer vor, das Soll ist der Ort, wo die Sachen erstmal hinkommen. Wie ein großer Auffangbehälter. "Hier, neue Maschine! Zack, ins Soll damit!" "Hier, Geld vom Kunden! Ab ins Soll!"
Und das Haben? Das ist dann der Ort, wo die Sachen wieder weggehen. Wie eine Schleuse. "Maschine abgeschrieben? Raus aus dem Haben!" "Geld für die Miete bezahlt? Tschüss, Haben!"
Das Haben, das Geben und das große Missverständnis
Ich glaube ja, das Problem ist die Sprache. Soll und Haben. Wer hat sich das denn ausgedacht? Warum nicht einfach "Rein" und "Raus"? Oder "Zugang" und "Abgang"? Oder noch besser: "Gekommen" und "Gegangen"?
Ich weiß, ich weiß, dann würde es nicht mehr so schlau klingen. Aber darum geht's doch gar nicht, oder? Es geht darum, dass man versteht, WO das Geld herkommt und WOHIN es geht. Nicht darum, ob man sich mit Latein auskennt.
Vielleicht sollten wir alle mal bei Luca Pacioli, dem Vater der doppelten Buchführung, anrufen und ihm sagen, dass seine Wortwahl echt verbesserungswürdig ist. Nur so eine Idee. Wobei, wahrscheinlich ist er schon im Buchhalter-Himmel und lacht sich ins Fäustchen, weil wir alle so verzweifelt versuchen, sein System zu verstehen.
Ich bin ja der festen Überzeugung, dass Soll und Haben die geheime Sprache der Buchhalter ist. Und die benutzen sie, um uns Normalsterbliche zu verwirren. Das ist meine Verschwörungstheorie, und ich stehe dazu!
Also, was lernen wir daraus? Soll und Haben ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie es klingt. Es ist nur...unglücklich benannt. Und vielleicht ein bisschen überbewertet. Aber hey, ohne wäre das Chaos ja noch größer, oder? Also, atmen wir tief durch, sagen "Soll" und "Haben" ganz oft hintereinander, bis es nicht mehr komisch klingt, und machen einfach weiter. Irgendwie kriegen wir das schon hin.
Und wenn nicht, dann gibt es ja immer noch Steuerberater. Die verstehen das Zeug ja angeblich. Oder tun zumindest so.
Und denkt dran: Auch wenn Soll und Haben manchmal wie ein böses Omen klingt, am Ende wollen wir doch alle nur, dass die Zahlen stimmen. Und dass am besten noch ein bisschen was im Haben übrig bleibt, für den Urlaub auf den Malediven.
In diesem Sinne: Frohes Buchen!
