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Sonnet 73 William Shakespeare


Sonnet 73 William Shakespeare

Okay, stellen wir uns vor, wir sind bei einem Speed-Dating-Event, aber statt romantischer Gefühle geht es um...Alter. Und unser Kandidat ist William Shakespeare, mit einem Gedicht namens Sonett 73. Stellt euch vor, er seufzt tief und sagt: "Wenn ich so darf..."

Der Herbst meines Lebens...und mein Winter?

Das erste, was er uns vorsetzt, ist ein Vergleich. Und zwar ein ziemlich düsterer. Er vergleicht sich mit dem Herbst. Nicht mit einem goldenen, romantischen Herbst, sondern mit dem Ende des Herbstes. Wo die Blätter fast alle weg sind und die Äste nackt im Wind zittern. Er sagt: "Ich bin wie die Jahreszeit, wo ein paar gelbe Blätter noch an den kahlen Ästen hängen, zitternd gegen die Kälte." Klingt nicht gerade nach Party, oder?

Das ist aber noch nicht alles! Er legt noch einen drauf. Als nächstes sind wir plötzlich im Zwielicht, kurz bevor die Nacht hereinbricht. Aber nicht irgendeine Nacht, sondern die Nacht, die das Ende des Tages besiegelt. Eine "verblassende Glut". Das ist wie, wenn man am Lagerfeuer sitzt und die letzten Holzscheite nur noch schwach glimmen. Romantisch? Vielleicht. Deprimierend? Definitiv auch. Shakespeare scheint seinen "inneren Emo" voll auszuleben.

Und dann, als ob das noch nicht genug wäre, haut er uns den Winter um die Ohren. Genauer gesagt, den "schwarzen Ruin", in dem die Glut unseres Lebens (oder des Tages, je nachdem, wie man es sieht) langsam stirbt. Also, Herbst, Dämmerung, Winter... Hat der Mann keine fröhlicheren Bilder im Kopf?

"Du musst mich lieben, weil ich bald weg bin!" – Eine Liebeserklärung?

Jetzt kommt der Clou. All diese düsteren Bilder sind nicht nur dazu da, uns zu deprimieren (obwohl das auch ein Nebeneffekt sein könnte). Er benutzt sie, um eine Liebeserklärung zu machen! Ja, richtig gelesen. Er sagt im Grunde: "Schau, ich bin alt und sterbe bald. Also musst du mich jetzt ganz doll lieb haben!"

Das ist wie, wenn man kurz vor einer Mathearbeit steht und versucht, den Lehrer mit Mitleid zu überzeugen, einem eine bessere Note zu geben. Nur mit mehr Poesie und weniger Erfolgsaussichten (vielleicht). Der Trick ist: Wenn man weiß, dass etwas nicht mehr lange da ist, schätzt man es umso mehr. Das ist der Kern seiner Argumentation.

Aber Moment mal, ist das nicht ein bisschen...manipulativ? "Liebe mich, weil ich bald weg bin!" Könnte man auch als emotionale Erpressung sehen. Aber hey, Shakespeare war ein Genie. Er konnte sogar emotionale Erpressung poetisch klingen lassen.

Warum ist das witzig (oder zumindest interessant)?

Das Witzige an Sonett 73 ist die Dreistigkeit. Er präsentiert uns seine Sterblichkeit auf einem Silbertablett und erwartet, dass wir alle sofort in Tränen ausbrechen und ihn mit Liebe überschütten. Es ist, als würde er sagen: "Ich bin alt, also schuldest du mir Liebe!" Die Absurdität dieser Forderung ist schon fast komisch.

Aber unter der Oberfläche steckt natürlich auch eine Wahrheit. Wir neigen dazu, die Dinge erst richtig zu schätzen, wenn wir sie zu verlieren drohen. Und Liebe ist da keine Ausnahme. Vielleicht will Shakespeare uns einfach daran erinnern, dass die Zeit kostbar ist und wir die Menschen, die wir lieben, nicht für selbstverständlich nehmen sollten.

Und vielleicht wollte er einfach nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Wer weiß schon, was in Shakespeares Kopf vorging, als er dieses Gedicht schrieb? Vielleicht hatte er gerade einen schlechten Tag und brauchte einfach jemanden, der ihm sagt, dass er geliebt wird. Oder vielleicht hatte er einfach nur Lust, ein bisschen zu provozieren. Egal was der Grund war, Sonett 73 ist ein Gedicht, das zum Nachdenken anregt – und zum Schmunzeln.

Es zeigt uns, dass selbst in den düstersten Themen – Alter, Tod, Verlust – immer noch Platz für Humor und eine gewisse Selbstironie ist. Und dass selbst der größte Dichter aller Zeiten manchmal einfach nur ein bisschen Liebe und Anerkennung brauchte. Ein bisschen wie wir alle, eigentlich.

Also, das nächste Mal, wenn euch jemand mit seinem Alter nervt, könnt ihr ihm ja einfach Sonett 73 zitieren. Vielleicht bringt es ihn zum Lachen. Oder vielleicht wird er einfach nur noch deprimierter. Aber hey, wenigstens habt ihr es versucht!

Und denkt daran: Selbst wenn ihr euch wie der letzte gelbe Blatt am Baum fühlt, gibt es immer noch jemanden, der euch liebt. Vielleicht. Hoffentlich. Sonst schreibt doch einfach selbst ein Sonett. Emotional erpressen kann schließlich jeder!

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