Sony Bdv E2100 5.1 Blu Ray Heimkinosystem Anschlüsse
Okay, Freunde, lasst uns ehrlich sein. Wer hat ein Sony BDV-E2100 5.1 Blu-ray Heimkinosystem zu Hause stehen? Zeigt mal! Und wer hat die Anschlüsse jemals wirklich *verstanden*? Ich sehe… wenige Hände. Keine Schande!
Dieses kleine schwarze Kästchen, das unser Wohnzimmer in ein potentielles Mini-Kino verwandeln soll, ist ja an sich schon eine tolle Sache. Aber die Rückseite? Oh je. Das ist wie ein Wimmelbild für Elektriker. Ein Dschungel aus Löchern, Farben und kryptischen Abkürzungen.
Die Anschlüsse: Ein persönlicher Albtraum
Ich gebe es zu: Ich bin kein Technik-Guru. Ich bin eher so der Typ "Einstecken und hoffen". Manchmal klappt's. Manchmal… naja, dann starre ich eben auf einen schwarzen Bildschirm und frage mich, ob meine Nachbarn mich hassen, weil ich seit Stunden mit den Kabeln kämpfe.
Und die Farben! Rot, weiß, gelb, grün… es ist wie Weihnachten, nur dass die Geschenke Fehlermeldungen und frustrierte Seufzer sind. Wer hat sich das ausgedacht? War das ein Künstler? Ein Sadist? Wahrscheinlich beides.
HDMI: Der vermeintliche Retter
Klar, HDMI sollte ja alles einfacher machen. Ein Kabel für Bild und Ton! Wunderbar! Theoretisch. In der Praxis stecke ich es trotzdem dreimal falsch herum ein. Und dann streiten sich Fernseher und Heimkino trotzdem, wer jetzt das Sagen hat. Am Ende gewinnt immer der Fernseher. Warum auch immer.
Die Lautsprecheranschlüsse: Ein farbliches Chaos
Okay, jetzt wird's richtig lustig. Die Lautsprecheranschlüsse! Hinten, vorne, links, rechts, Center… Und natürlich sind die Farben *nicht* intuitiv. Rosa für den Subwoofer? Wer kommt auf sowas? Ich hätte ja auf ein tiefes, dunkles Schwarz getippt, passend zum Bass. Aber nein, wir nehmen Rosa. Weil… warum nicht?
Und wehe dem, der die Kabel vertauscht! Dann klingt der Explosionseffekt im Actionfilm plötzlich, als würde jemand in der Küche spülen. Nicht gerade kinoreif.
Meine (unpopuläre) Meinung: Weniger ist mehr!
Hier kommt's: Ich finde, die Hersteller sollten sich mal ein Beispiel an Apple nehmen. Einfachheit! Weniger Anschlüsse! Ein großes, magisches Loch, in das man alles reinsteckt und das dann *automatisch* funktioniert. Ist das zu viel verlangt?
Ich weiß, ich weiß. Audiophile und Heimkino-Enthusiasten werden jetzt aufschreien. "Aber die Klangqualität! Die Flexibilität!" Ja, ja, schon klar. Aber für den Otto Normalverbraucher, der einfach nur einen Filmabend genießen will, ist das alles nur Ballast.
Gebt uns doch einfach ein System, das idiotensicher ist. Eines, bei dem man nicht erst einen Doktortitel in Elektrotechnik braucht, um es anzuschließen. Ist das wirklich so unmöglich?
Ich träume von einer Zukunft, in der ich mein Sony BDV-E2100 (oder was auch immer dann modern ist) auspacke, ein einziges Kabel einstecke und sofort loslegen kann. Ohne Handbuch, ohne Fluchen, ohne graue Haare.
Der Optische Ausgang: Ein Mysterium
Apropos Fluchen… Der optische Ausgang! Wer nutzt den eigentlich noch? Und warum ist der so empfindlich? Einmal kurz schief angeschaut und schon kommt nur noch Rauschen aus den Lautsprechern. Magie!
Ich vermute ja, dass der optische Ausgang eine Verschwörung der Zahnärzte ist. All das Zähneknirschen und die Anspannung beim Anschließen müssen ja irgendwo herkommen.
Fazit: Wir brauchen mehr Liebe (und weniger Anschlüsse)!
Also, liebe Hersteller, hört auf eure Kunden! Macht die Anschlüsse einfacher, intuitiver und weniger frustrierend. Wir wollen Filme gucken, nicht an unseren Nerven zerren. Gebt uns ein Heimkinoerlebnis, das Spaß macht und nicht in einem Nervenzusammenbruch endet.
Und falls jemand von Sony das hier liest: Ich liebe mein BDV-E2100 eigentlich. Wirklich! Nur die Rückseite… die könnte ein bisschen Liebe vertragen. Vielleicht ein bisschen Rosa übermalen? Nur so eine Idee…
In der Zwischenzeit werde ich weiter versuchen, die Kabel richtig anzuschließen. Und wenn alles schief geht, schaue ich den Film eben auf dem Laptop. Der hat ja schließlich nur einen Anschluss. Einfach und unkompliziert. Manchmal ist weniger eben doch mehr.
