Spiral Life Cycle Model
Also, lasst uns mal ehrlich sein. Dieses ganze Gerede über Spiral Life Cycle Model… Ist das nicht einfach nur fancy für "Wir fangen an, machen Fehler, und versuchen's dann besser"? Ich meine, hey, wer macht's denn bitte anders?
Die Spirale des Lebens (oder so ähnlich)
Wir alle kennen das: Man hat eine Idee. Eine grandiose Idee! Man stürzt sich rein, voller Elan. Dann… BAMM! Die Realität schlägt zu. Irgendwas geht schief. Irgendwas, das man nicht bedacht hat.
Das ist im Grunde das Spiral Life Cycle Model in a nutshell. Nur dass es eben mit schicken Begriffen und Diagrammen daherkommt.
Die Phasen, die wir alle kennen (und lieben?)
Angeblich gibt es da Phasen. Klingt ja auch gut. Risikoanalyse! (Panik!), Prototyp! (Verzweiflung!), Evaluation! (Schuldzuweisung!). Ich meine, wer hat sich diese Namen ausgedacht?
Und dann wieder von vorne! Immer schön im Kreis. Oder eben in der Spirale. Das Ziel? Irgendwann (vielleicht) das perfekte Produkt oder Projekt zu haben.
Mal ganz ehrlich: Klingt das nicht verdammt nach dem, was wir alle tagtäglich machen? Egal ob im Job oder beim Versuch, den perfekten Schokokuchen zu backen?
"Das Spiral Life Cycle Model ist wie Kochen. Manchmal brennt's an. Aber man lernt daraus."
Ich behaupte ja: Jeder, der schon mal versucht hat, ein IKEA-Regal aufzubauen, hat das Spiral Life Cycle Model quasi im Schlaf angewendet. Risikoanalyse: Was könnte schiefgehen? (Alles!). Prototyp: Ein wackeliges Gebilde, das irgendwie steht. Evaluation: Warum zur Hölle habe ich das gekauft?!
Warum wir es trotzdem mögen (oder zumindest akzeptieren)
Okay, okay. Ich will ja nicht nur meckern. Das Spiral Life Cycle Model hat schon seine Berechtigung. Es gibt uns einen Rahmen. Eine Struktur. Eine Ausrede, wenn's mal nicht klappt. "Wir sind ja noch in der Evaluationsphase!"
Es zwingt uns, nachzudenken. Über Risiken. Über Alternativen. Über das, was wir eigentlich wollen. Und das ist ja schon mal was.
Die geheime Zutat: Anpassungsfähigkeit
Aber die eigentliche Stärke liegt woanders. Es ist die Anpassungsfähigkeit. Die Flexibilität. Die Tatsache, dass man eben nicht stur einem Plan folgt, sondern sich an die Gegebenheiten anpasst.
Und das ist doch eigentlich die wichtigste Lektion, die uns das Leben lehrt. Oder das Spiral Life Cycle Model. Wie man's nimmt.
Also, das nächste Mal, wenn jemand mit dem Spiral Life Cycle Model um die Ecke kommt, einfach nicken und lächeln. Und innerlich denken: "Jaja, schon klar. Wir machen halt Fehler und versuchen's besser. Ist ja nicht so, als wäre das eine Raketenwissenschaft."
Und vielleicht, nur vielleicht, backen wir am Ende doch noch den perfekten Schokokuchen. Oder bauen das IKEA-Regal ohne bleibende Schäden auf. Wer weiß? Die Spirale dreht sich weiter.
Aber mal ehrlich, wer hat sich diesen Namen eigentlich ausgedacht? Ich meine, "die ewige Schleife des Wahnsinns" würde es doch viel besser treffen, oder? Vielleicht ein Job für die nächste Risikoanalyse!
Und zum Schluss, nicht vergessen: Iteration ist dein Freund. Oder zumindest dein Feind, den du besser kennenlernst.
