St Hildegardis Gymnasium Duisburg
Hand aufs Herz: Wer hat bei "St. Hildegardis Gymnasium Duisburg" nicht erstmal an eine Heilige mit 'ner Vorliebe für Mathe gedacht? Ich jedenfalls. Und ich wette, ich bin nicht allein.
Mal ehrlich, der Name ist schon 'ne Hausnummer. "St. Hildegardis" klingt eher nach Kloster als nach Pauker, Formeln und dem allseits beliebten Pausenkiosk (Pommes Mayo, anyone?). Aber hey, genau das macht das Hildegardis, wie wir Eingeweihten sagen, ja auch so speziell, oder?
Die Sache mit dem Namen...
Ich mein ja nur: Man stelle sich vor, alle Schulen hießen nach Heiligen. Das "Apostel Paulus Gymnasium" wär garantiert 'ne Challenge für Lateinlehrer. Und das "Heilige Ursula Gesamtschule"? Da gäb's bestimmt 'nen Run auf Jungfrau-Witze. Ok, ok, zurück zum Thema.
Klar, die heilige Hildegard von Bingen war 'ne krasse Frau. Kräuterkunde, Musik, Theologie... die hat ja alles drauf gehabt. Aber trotzdem: Wenn ich "Gymnasium" höre, denk ich eher an verschlafene Gesichter am Montagmorgen und an den ewigen Kampf um den besten Platz in der Cafeteria.
Meine "unpopuläre Meinung"? Man hätte der Schule vielleicht einen etwas...moderneren Namen verpassen können. Irgendwas mit "Innovation" oder "Zukunft". Oder, noch besser: Einfach "Die Schule mit den besten Pommes". Das hätte gezogen!
Der Pausenhof: Biotop oder Kampfzone?
Apropos Cafeteria: Der Pausenhof! Ein Mikrokosmos. Ein Schlachtfeld. Ein Ort, an dem Freundschaften geschlossen und Feindschaften für die Ewigkeit besiegelt werden. Wer erinnert sich nicht an das epische Duell um den letzten Platz auf der Bank im Schatten? Oder an die hitzigen Diskussionen über die neueste Folge der Lieblingsserie?
Und dann erst die Gerüchte! Wer ist mit wem zusammen? Wer hat bei der Mathearbeit geschummelt? Wer hat heimlich die Lehrerin bei YouTube hochgeladen (natürlich nur rein platonisch!). Der Pausenhof des St. Hildegardis Gymnasiums war quasi das inoffizielle Facebook der Jahrgänge.
Und die Streiche! Ach ja, die Streiche... Sagen wir mal so: Die Lehrer hatten Humor. Meistens. Manchmal auch nicht. Aber hey, ohne ein bisschen Chaos wäre die Schulzeit doch nur halb so lustig, oder?
Lehrer, die Legenden sind
Okay, wir geben's zu: Es gab auch die "strengeren" Exemplare. Aber selbst die hatten ihren Platz im Herzen der Schüler. Wer kann schon Herrn Müller (oder Frau Schmidt, oder wie sie auch immer hießen) vergessen, der mit grimmiger Miene, aber stets gerechtem Urteil, die Klassenarbeiten korrigierte?
Und die Lehrer, die mit uns gelacht haben! Die uns motiviert haben! Die uns gezeigt haben, dass Lernen nicht nur stupides Auswendiglernen ist, sondern auch Spaß machen kann! Die wahren Helden des Hildegardis.
Die wahre "unpopuläre Meinung"? Ich glaube, einige Lehrer haben heimlich unsere Streiche gefeiert. Zumindest, solange sie nicht selbst betroffen waren.
Mehr als nur ein Gymnasium
Das St. Hildegardis Gymnasium ist mehr als nur eine Schule. Es ist ein Ort der Begegnung. Ein Ort, an dem man Freunde fürs Leben findet. Ein Ort, an dem man lernt, wer man ist und wer man sein will.
Klar, es gab auch doofe Momente. Verzweifelte Blicke auf den Mathe-Test. Peinliche Referate. Unendliche Stunden in der Bibliothek. Aber unterm Strich überwiegen die guten Erinnerungen.
Und mal ehrlich: Wer von uns würde nicht gerne nochmal zurückkehren? Einfach nochmal durch die Gänge schlendern, die alten Freunde treffen, mit den Lehrern über alte Zeiten lachen.
Vielleicht sollte man wirklich mal ein Ehemaligentreffen organisieren. Mit Pommes Mayo. Und vielleicht sogar mit einem kleinen Konzert von Hildegard von Bingen (als Hologramm, versteht sich). Das wär doch mal was!
Also, lange Rede, kurzer Sinn: Das St. Hildegardis Gymnasium Duisburg ist einzigartig. Und auch wenn der Name vielleicht etwas sperrig ist: Es ist ein Ort, den man nie vergisst. Basta!
Meine finale "unpopuläre Meinung"? Ich bin insgeheim stolz, dass meine Schule nach einer Heiligen benannt ist. Vielleicht hab ich ja doch was von ihrer Kräuterkunde gelernt. Zumindest weiß ich jetzt, welche Kräuter gut gegen Kopfschmerzen nach 'ner langen Partynacht sind. Danke, Hildegard!
