Star Wars The Clone Wars Zillo Biest Deutsch
Erinnert ihr euch an die Zillo Biest-Folgen in Star Wars: The Clone Wars? Riesige Monster, die durch Panzerung donnern und ganze Armeen in Panik versetzen? Ja, schon furchteinflößend. Aber lasst uns mal ehrlich sein: Die Geschichte des Zillo Biest ist auch ziemlich… bizarr, wenn man genauer drüber nachdenkt.
Eine unerwartete Entdeckung
Alles beginnt auf Malastare, einem Planeten, der im Wesentlichen eine riesige Rennstrecke für Podrennen ist. Anakin, Obi-Wan und Mace Windu sind dort, um einen Konflikt zwischen den Dugs (diese kleinen, unfreundlichen Kerle, die Sebulba zum Star gemacht haben) und den Separatisten zu schlichten. Um die Separatisten herauszuholen, plant man, eine Bombe zu zünden. Boom! Problem gelöst, oder? Falsch gedacht.
Die Bombe, die auf den ersten Blick wie eine gute Idee schien, weckt nämlich etwas viel Größeres auf: das Zillo Biest! Ein gigantisches Monster, das tief unter der Oberfläche des Planeten in einer Art Schlummerzustand lag. Und dieses Monster ist NICHT glücklich, geweckt worden zu sein. Ich meine, wer wäre das schon?
Das Biest bricht aus
Stellt euch vor: Ihr werdet aus einem tiefen, erholsamen Schlaf gerissen. Wahrscheinlich wärt ihr auch nicht begeistert. Und das Zillo Biest macht das auf seine eigene, sehr zerstörerische Art deutlich. Es bricht einfach durch alles durch – Panzer, Gebäude, Dugs – alles ist egal. Es ist ein wandelnder, trampelnder Albtraum.
Und das ist, wo die Sache wirklich interessant wird. Das Zillo Biest ist nämlich nicht nur riesig und stark, es ist auch praktisch unverwundbar. Blasters? Nichts. Panzer? Nicht mal ein Kratzer. Sogar Mace Windus Lichtschwert prallt ab! Das Biest hat eine natürliche Panzerung, die gegen alles immun zu sein scheint. Da fragt man sich schon, was das Ding früher gefressen hat, um so widerstandsfähig zu werden.
Die Jagd beginnt
Also, was macht man mit einem Monster, das man nicht töten kann? Richtig, man versucht, es einzufangen! Und wer würde das schon tun wollen? Palpatine, natürlich! Der gute alte Palpatine sieht eine Gelegenheit, diese einzigartige Panzerung für militärische Zwecke zu nutzen. Er will das Zillo Biest also lebend nach Coruscant bringen. Da hat sich wohl jemand in den Kopf gesetzt, das ultimative Haustier zu bekommen.
Die Jedi, Anakin und Obi-Wan inklusive, werden mit der Aufgabe betraut, das Zillo Biest zu betäuben und zu transportieren. Und hier wird's erst richtig chaotisch. Stellt euch vor, ihr versucht, einen Wolkenkratzer mit Beinen zu betäuben. Keine leichte Aufgabe!
Nach einigen, sagen wir mal, unkonventionellen Versuchen gelingt es ihnen schließlich, das Biest einzufangen und nach Coruscant zu bringen. Aber natürlich geht nichts nach Plan.
Ein "Haustier" für den Imperator?
Auf Coruscant angekommen, wird das Zillo Biest in einem speziell angefertigten Gehege untergebracht. Palpatine ist begeistert. Er sieht Potenzial für die Herstellung von unzerstörbaren Rüstungen und Schiffen. Nur blöd, dass er anscheinend vergessen hat, dass er ein riesiges, wütendes Monster in seiner Stadt hat!
Wie erwartet, bricht das Zillo Biest aus. Und jetzt wird's wirklich lustig (zumindest für uns Zuschauer). Das Biest stampft durch Coruscant, zerstört Gebäude und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Es ist wie eine Godzilla-Parodie im Star Wars-Universum.
Anakin und die Jedi versuchen verzweifelt, das Biest aufzuhalten. Aber es ist einfach zu stark. Und hier kommt der Clou: Das Zillo Biest scheint eine gewisse Intelligenz zu besitzen. Es erkennt Palpatine! Und es macht sich auf den Weg zu ihm. War das Rache für die Zerstörung seines Zuhauses? Vielleicht. War es einfach nur verwirrt? Wahrscheinlich.
Das Ende des Biests
Schließlich wird das Zillo Biest getötet. Aber nicht durch rohe Gewalt, sondern durch Giftgas. Eine etwas antiklimaktische Lösung für ein so beeindruckendes Monster, oder? Aber hey, so ist das Leben manchmal.
Das Interessanteste am Ende ist vielleicht, dass Palpatine befiehlt, das Biest zu sezieren, um seine Geheimnisse zu lüften. Und hier deutet sich an, dass er nicht nur an der Panzerung interessiert ist, sondern vielleicht auch an der Möglichkeit, das Biest zu klonen. Man weiß ja nie, was Palpatine noch so im Schilde führt!
Was also können wir aus der Geschichte des Zillo Biest lernen? Vielleicht, dass man schlafende Monster besser nicht wecken sollte. Oder dass selbst die mächtigsten Kreaturen ihre Schwächen haben. Und vielleicht, dass Palpatine einfach ein bisschen verrückt war.
Egal, wie man es betrachtet, die Zillo Biest-Folgen sind ein unvergesslicher Teil von The Clone Wars. Sie sind spannend, ein bisschen albern und zeigen uns, dass in der weit, weit entfernten Galaxis auch Platz für riesige, trampelnde Monster ist. Und mal ehrlich, wer kann da schon Nein sagen?
Also das nächste Mal, wenn ihr The Clone Wars schaut, vergesst nicht das arme Zillo Biest. Es wollte doch nur schlafen!
