Stepping Stones To Glory
Na, auch wieder am Träumen von dem Moment, in dem die Menge deinen Namen skandiert und du im Konfettiregen stehst? Wir alle haben diesen inneren Hollywood-Moment, in dem wir entweder den Nobelpreis entgegennehmen, die Oscar-Rede unseres Lebens halten oder das entscheidende Tor im Champions-League-Finale schießen. Aber seien wir ehrlich, zwischen Couch und Konfetti liegen Welten. Oder besser gesagt: viele kleine Steinchen.
Die Sache mit den Steinchen
Klar, man könnte sich jetzt deprimieren lassen und denken: „Ach, ich bin ja eh nicht gut genug.“ FALSCH! Stell dir vor, du willst einen Berg besteigen. Du würdest ja auch nicht von unten an die Felswand springen und erwarten, dass du plötzlich oben bist, oder? (Außer du bist vielleicht Spider-Man, aber der ist ja auch ein Comic-Held und hat wahrscheinlich hart trainiert bevor er Spinnenkräfte bekommen hat). Nein, du suchst dir einen Weg, Schritt für Schritt. Du suchst dir kleine, sichere Trittsteine.
Diese Trittsteine sind deine Miniziele. Dein "Ich räume heute den Schreibtisch auf" anstatt "Ich werde CEO von Google". Dein "Ich lese jeden Tag 10 Seiten in einem Fachbuch" statt "Ich werde ein Nobelpreisträger". Dein "Ich gehe dreimal die Woche joggen" statt "Ich gewinne den Marathon". Verstehst du das Prinzip? Es geht darum, die riesige, einschüchternde Aufgabe in winzige, machbare Häppchen zu zerlegen.
Beispiel gefällig?
Sagen wir, du willst Gitarre spielen lernen. Dein Endziel ist es, vor Tausenden von Menschen zu rocken (oder vor deiner Familie, ist ja auch okay). Dein erster Trittstein ist nicht, sofort einen komplizierten Song von Jimi Hendrix zu spielen. Dein erster Trittstein ist: Lerne, wie man die Gitarre richtig hält! Lerne, wie man eine einfache Akkordfolge spielt! Lerne, wie man mit dem Plektrum umgeht, ohne dass es dir ständig aus der Hand fällt!
Und wenn du diese kleinen Schritte geschafft hast, feierst du dich! Ja, richtig gehört! Du hast eine Akkordfolge gelernt? Mega! Bestell dir eine Pizza! Schrei es von den Dächern! (Oder poste es auf Instagram, ist ja auch okay). Denn jeder dieser kleinen Erfolge ist ein Beweis dafür, dass du Fortschritte machst. Und Fortschritt ist verdammt motivierend!
Die Tücken des Weges (und wie man sie überwindet)
Natürlich ist der Weg nicht immer einfach. Manchmal stolpert man über seine eigenen Füße, der Trittstein ist wackelig oder man hat einfach keine Lust mehr. Das ist ganz normal! Was jetzt zählt, ist, nicht aufzugeben.
"Erfolg ist nicht die Abwesenheit von Misserfolgen, sondern die Fähigkeit, sich immer wieder aufzurappeln." – Irgendein schlauer Mensch (wahrscheinlich).
Wenn du keine Lust mehr hast, mach eine Pause! Gönn dir eine Auszeit! Schau dir deine Lieblingsserie an, triff dich mit Freunden, geh spazieren. Aber vergiss nicht dein Ziel! Und wenn du wieder bereit bist, steig wieder auf den nächsten Trittstein. Vielleicht ist er diesmal sogar etwas größer und stabiler.
Der Blick nach vorn
Eines der coolsten Dinge an dieser "Trittsteine zum Ruhm"-Strategie ist, dass du unterwegs ständig dazu lernst. Du entdeckst neue Fähigkeiten, neue Interessen, neue Wege, die du vorher gar nicht gesehen hast. Vielleicht merkst du, dass Gitarre spielen doch nicht so deins ist, aber dafür singst du wie ein Engel unter der Dusche! Oder dass du zwar kein Marathonläufer wirst, aber dafür unglaublich gut im Yoga bist!
Und das ist völlig okay! Denn der Weg ist das Ziel. Es geht nicht nur darum, am Ende im Konfettiregen zu stehen, sondern darum, was du auf dem Weg dorthin alles erlebt und gelernt hast. Es geht darum, dich selbst zu entdecken und zu einer besseren Version deiner selbst zu werden.
Also, worauf wartest du noch? Such dir deine Trittsteine und leg los! Wer weiß, vielleicht landest du ja doch noch im Konfettiregen. Oder zumindest mit einem breiten Grinsen im Gesicht, weil du einfach verdammt stolz auf dich bist!
