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Störung Im Kurzzeitgedächtnis Bei Kindern


Störung Im Kurzzeitgedächtnis Bei Kindern

Hallo ihr Lieben! Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gerade noch etwas sagen wolltet, aber plötzlich ist es wie weggeblasen? Als hätte ein kleiner Kobold eure Gedanken geklaut und sie in den Wind verweht? Bei uns war das eine Zeit lang Alltag, nur betraf es nicht mich, sondern meine kleine Tochter, Emma. Und es war kein harmloses Vergessen, sondern eine handfeste Störung im Kurzzeitgedächtnis.

Ich muss ehrlich sagen, anfangs habe ich es als ganz normale kindliche Zerstreutheit abgetan. Emma, damals sechs Jahre alt, war schon immer ein verträumtes Kind, mit einem Kopf voller Fantasie und einem Herzen voller Neugier. Wenn sie zum Beispiel losgeschickt wurde, um ihre Schuhe zu holen, kam sie oft mit einem Spielzeugauto oder einer Blume zurück, die Schuhe komplett vergessen. "Ach, das ist doch typisch Emma!", dachte ich mir. Aber mit der Zeit häuften sich die Vorfälle und wurden auffälliger. Hausaufgaben wurden vergessen, obwohl sie gerade noch erklärt wurden. Anweisungen wie "Räum bitte deine Jacke weg und wasche dir die Hände" wurden nur zur Hälfte ausgeführt. Und im Kindergarten gab es ähnliche Rückmeldungen: Emma vergaß oft, wo ihr Platz war, welche Aufgabe sie gerade hatte oder was die Erzieherin ihr gerade gesagt hatte.

Irgendwann spürte ich, dass da mehr dahinterstecken musste als nur Träumerei. Ich begann, mich intensiver mit dem Thema Kurzzeitgedächtnis zu beschäftigen. Was genau ist das eigentlich? Und wie funktioniert es? Einfach gesagt, ist das Kurzzeitgedächtnis wie ein kleiner Zwischenspeicher in unserem Gehirn. Es hält Informationen für kurze Zeit fest, etwa 20 bis 30 Sekunden, bevor sie entweder ins Langzeitgedächtnis übertragen oder wieder vergessen werden. Stell dir vor, es ist wie ein kleiner Post-it-Zettel in deinem Kopf. Wenn du den Zettel nicht schnell genug abtippst oder weiterverarbeitest, verschwindet die Information einfach wieder.

Die ersten Schritte zur Diagnose

Meine Recherche führte mich schließlich zum Kinderarzt. Ich schilderte ihm meine Beobachtungen und er nahm meine Sorgen ernst. Er erklärte mir, dass eine Störung im Kurzzeitgedächtnis bei Kindern verschiedene Ursachen haben kann. Dazu gehören:

  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Kinder mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren und sich Dinge zu merken.
  • Lernschwierigkeiten: Eine Leseschwäche (Legasthenie) oder eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) können ebenfalls mit Problemen im Kurzzeitgedächtnis einhergehen.
  • Entwicklungsverzögerungen: In manchen Fällen kann eine allgemeine Entwicklungsverzögerung die Ursache sein.
  • Psychische Belastungen: Stress, Angst oder traumatische Erlebnisse können das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigen.
  • Körperliche Ursachen: Seltenere Ursachen können neurologische Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen sein.

Um die Ursache für Emmas Probleme herauszufinden, überwies uns der Kinderarzt an eine Kinder- und Jugendpsychologin. Diese führte verschiedene Tests durch, um Emmas kognitiven Fähigkeiten zu überprüfen. Es war ein langer Prozess, der uns alle Nerven kostete. Ich fühlte mich hilflos und hatte Angst vor dem Ergebnis. Aber ich wusste, dass wir es für Emma tun mussten.

Die Diagnose war schließlich eine Kombination aus mehreren Faktoren: Eine leichte Aufmerksamkeitsstörung und eine leichte Beeinträchtigung des visuellen Kurzzeitgedächtnisses. Das bedeutet, Emma hatte Schwierigkeiten, sich Bilder oder visuelle Informationen kurzzeitig zu merken.

Wege zur Besserung: Unsere ganz persönliche Reise

Nach der Diagnose begann für uns eine intensive Zeit der Therapie und Förderung. Es war ein Weg mit vielen Höhen und Tiefen, aber wir haben gelernt, damit umzugehen und Emma bestmöglich zu unterstützen. Hier sind einige der Strategien und Übungen, die uns geholfen haben:

Struktur und Routinen

Das A und O war die Einführung von festen Strukturen und Routinen im Alltag. Ein klarer Tagesablauf mit festen Zeiten für Mahlzeiten, Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten gab Emma Sicherheit und half ihr, sich besser zu orientieren. Wir erstellten einen bunten Wochenplan mit Bildern, der an der Kühlschranktür hing. So konnte Emma jederzeit sehen, was als Nächstes anstand.

Visuelle Hilfsmittel

Da Emmas visuelles Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt war, nutzten wir viele visuelle Hilfsmittel. Einkaufslisten wurden mit Bildern versehen, Anweisungen für Hausaufgaben wurden aufgeschrieben und mit kleinen Zeichnungen ergänzt. Wir nutzten auch Lernspiele, die das visuelle Gedächtnis trainierten, wie zum Beispiel Memory oder Bildersuchen.

Gedächtnistraining

Die Ergotherapeutin zeigte uns verschiedene Übungen, um Emmas Kurzzeitgedächtnis zu trainieren. Dazu gehörten:

  • Merkspiele: Einfache Merkspiele, bei denen sich Emma eine Reihe von Gegenständen merken und wiederholen musste.
  • Geschichten erzählen: Emma musste sich eine kurze Geschichte anhören und sie dann so gut wie möglich nacherzählen.
  • Rhythmusspiele: Durch Klatschen oder Trommeln von Rhythmen wurde das auditive Gedächtnis trainiert.

Entspannungstechniken

Stress und Überforderung können das Kurzzeitgedächtnis negativ beeinflussen. Deshalb war es wichtig, Emma Entspannungstechniken beizubringen, wie zum Beispiel Atemübungen oder progressive Muskelentspannung. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft half ihr, Stress abzubauen und sich besser zu konzentrieren.

Unterstützung in der Schule

Wir sprachen offen mit Emmas Lehrerin über ihre Probleme. Sie zeigte großes Verständnis und unterstützte uns, indem sie Emma im Unterricht individuell förderte. Sie wiederholte Anweisungen, gab ihr mehr Zeit für Aufgaben und sorgte für eine ruhige Lernumgebung. Auch die Mitschüler wurden über Emmas Schwierigkeiten informiert und lernten, Rücksicht auf sie zu nehmen.

Was ich gelernt habe: Mehr als nur Gedächtnis

Die Reise mit Emma und ihrer Störung im Kurzzeitgedächtnis war eine Herausforderung, aber auch eine große Bereicherung. Ich habe gelernt, dass es mehr gibt als nur "funktionieren" und "perfekt sein". Ich habe gelernt, geduldiger zu sein, genauer hinzuschauen und die individuellen Stärken meines Kindes zu fördern. Emma hat mir gezeigt, dass man mit Kreativität, Mut und der richtigen Unterstützung alles erreichen kann.

Heute ist Emma 12 Jahre alt und geht in die siebte Klasse. Sie hat immer noch Schwierigkeiten mit ihrem Kurzzeitgedächtnis, aber sie hat gelernt, damit umzugehen. Sie nutzt Strategien und Hilfsmittel, die ihr helfen, den Alltag zu meistern. Und sie hat gelernt, zu sich selbst zu stehen und stolz auf ihre Einzigartigkeit zu sein.

Ein paar abschließende Tipps für Eltern

Wenn ihr den Verdacht habt, dass euer Kind eine Störung im Kurzzeitgedächtnis hat, zögert nicht, euch professionelle Hilfe zu suchen. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser können die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Hier sind noch ein paar zusätzliche Tipps:

  • Beobachtet euer Kind genau: Achtet auf Auffälligkeiten im Verhalten, im Lernverhalten und im Umgang mit anderen.
  • Sprecht mit Lehrern und Erziehern: Sie können euch wichtige Informationen liefern und euch bei der Einschätzung helfen.
  • Informiert euch: Lest Bücher, Artikel und Websites über das Thema Kurzzeitgedächtnis und Störungen im Kurzzeitgedächtnis.
  • Seid geduldig: Die Therapie und Förderung kann Zeit brauchen. Bleibt dran und gebt nicht auf.
  • Liebt euer Kind bedingungslos: Zeigt eurem Kind, dass ihr es liebt und unterstützt, egal was passiert.

Ich hoffe, meine Geschichte hat euch Mut gemacht und euch ein paar wertvolle Anregungen gegeben. Denkt daran: Jedes Kind ist einzigartig und hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Konzentriert euch auf die Stärken eures Kindes und helft ihm, seine Potenziale zu entfalten. Und vor allem: Habt Spaß zusammen! Denn das ist das Wichtigste.

Alles Liebe und bis bald!

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