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Sturm Auf Die Bastille Einfach Erklärt


Sturm Auf Die Bastille Einfach Erklärt

Hallo Reisende und Kulturinteressierte! Ihr plant einen Trip nach Paris und möchtet etwas tiefer in die französische Geschichte eintauchen? Dann seid ihr hier genau richtig. Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erklären euch auf einfache Weise, was es mit dem berühmten Sturm auf die Bastille auf sich hat – ein Ereignis, das die Welt veränderte!

Was war die Bastille überhaupt?

Bevor wir zum eigentlichen Sturm kommen, müssen wir erstmal klären, was die Bastille überhaupt war. Stellt euch vor, sie war viel mehr als nur ein Gefängnis. Ursprünglich im 14. Jahrhundert erbaut, diente die Bastille in Paris als Festung und Symbol der königlichen Macht. Im Laufe der Zeit wurde sie hauptsächlich als Staatsgefängnis genutzt, in dem Menschen inhaftiert wurden, die dem König missfielen. Das konnten politische Gegner, Schreiberlinge mit unbequemen Meinungen oder einfach Pechvögel sein, die in Ungnade gefallen waren.

Wichtig zu verstehen ist: Die Bastille war nicht nur ein Gefängnis. Sie war ein Symbol der absolutistischen Herrschaft des Königs. Sie verkörperte die Willkür, mit der der König regieren konnte, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Stell dir vor, du wusstest, dass du ohne fairen Prozess einfach eingesperrt werden könntest! Das sorgte natürlich für Unmut in der Bevölkerung.

Im Jahr 1789, dem Jahr des Sturms, waren übrigens nur noch wenige Gefangene in der Bastille – meistens sieben Stück. Trotzdem behielt sie ihre symbolische Bedeutung als Zeichen königlicher Unterdrückung.

Die Lage in Frankreich vor dem Sturm: Ein Pulverfass

Um den Sturm auf die Bastille richtig zu verstehen, müssen wir uns die damalige Situation in Frankreich anschauen. Es herrschte eine angespannte Atmosphäre aus mehreren Gründen:

  • Wirtschaftliche Krise: Frankreich steckte tief in finanziellen Schwierigkeiten. Kriege und ein verschwenderischer Hof hatten die Staatskasse geplündert.
  • Hungersnot: Missernten führten zu steigenden Preisen für Brot, dem Grundnahrungsmittel der Bevölkerung. Viele Menschen hungerten.
  • Ungerechte Gesellschaft: Die französische Gesellschaft war in drei Stände aufgeteilt. Der Klerus und der Adel genossen Privilegien und mussten keine Steuern zahlen. Das Bürgertum und die Bauern, die den größten Teil der Bevölkerung ausmachten, trugen die Hauptlast.
  • Aufklärung: Die Ideen der Aufklärung verbreiteten sich immer mehr. Menschen begannen, die Autorität des Königs und die Ungleichheit in der Gesellschaft zu hinterfragen. Denker wie Rousseau und Voltaire inspirierten viele zu einem neuen Denken über Freiheit und Gleichheit.

Diese Faktoren führten zu wachsender Unzufriedenheit und Protesten in der Bevölkerung. Das Volk war wütend und forderte Reformen.

Der Sturm: Ein Wendepunkt der Geschichte

Am 14. Juli 1789 erreichte die angespannte Lage ihren Höhepunkt. Eine aufgebrachte Menschenmenge, bestehend aus Handwerkern, Händlern, Soldaten und einfachen Bürgern, versammelte sich vor der Bastille. Sie forderten die Herausgabe von Waffen und Munition, die dort gelagert wurden. Die Situation eskalierte schnell.

Die Gründe für den Sturm waren vielfältig:

  • Waffensuche: Die Menschen brauchten Waffen, um sich gegen die königlichen Truppen zu verteidigen. Gerüchte kursierten, dass der König Truppen in Paris zusammenziehen ließ, um die Proteste niederzuschlagen.
  • Symbolische Bedeutung: Die Bastille war ein Hassobjekt. Der Sturm sollte ein Zeichen des Widerstands gegen die königliche Macht sein.
  • Hoffnung auf Befreiung: Die Menschen hofften, die in der Bastille inhaftierten Gefangenen zu befreien. Obwohl es nur wenige waren, war die Vorstellung von unschuldig eingesperrten Menschen ein starker Anreiz.

Nach stundenlangen Kämpfen gelang es der Menschenmenge, die Bastille zu stürmen. Der Kommandant der Bastille, Marquis de Launay, wurde getötet, und die wenigen Gefangenen wurden befreit.

Der Sturm auf die Bastille war ein Wendepunkt in der Französischen Revolution. Er symbolisierte den Sieg des Volkes über die königliche Macht und markierte den Beginn des Endes der Monarchie in Frankreich.

Die Folgen des Sturms: Eine neue Ära beginnt

Der Sturm auf die Bastille hatte weitreichende Folgen:

  • Beginn der Französischen Revolution: Der Sturm gilt als der symbolische Beginn der Revolution. Er löste eine Welle von Aufständen und Protesten im ganzen Land aus.
  • Ende der Monarchie: Die Macht des Königs wurde immer weiter eingeschränkt. Schließlich wurde die Monarchie abgeschafft und Frankreich wurde eine Republik.
  • Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte: Die Nationalversammlung verabschiedete die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die grundlegende Freiheiten und Rechte für alle Bürger garantierte.
  • Verbreitung der revolutionären Ideen: Die Französische Revolution hatte einen großen Einfluss auf Europa und die Welt. Die Ideen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit inspirierten Menschen in anderen Ländern, für ihre Rechte zu kämpfen.

Obwohl die Französische Revolution blutig und turbulent war, legte sie den Grundstein für eine moderne, demokratische Gesellschaft in Frankreich und beeinflusste die politische Landschaft Europas nachhaltig.

Die Bastille heute: Ein Platz der Erinnerung

Heute steht an der Stelle der ehemaligen Bastille der Place de la Bastille, ein belebter Platz in Paris. Von der Festung selbst ist nichts mehr übrig. Stattdessen erinnert die Colonne de Juillet, eine Julisäule, an die Ereignisse der Julirevolution von 1830. Die Säule steht auf dem Platz und ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische.

Obwohl die Bastille selbst nicht mehr existiert, ist ihre Bedeutung als Symbol der Französischen Revolution unvergessen. Der 14. Juli, der Jahrestag des Sturms auf die Bastille, ist heute der französische Nationalfeiertag, der mit Paraden, Feuerwerken und Festen im ganzen Land gefeiert wird. Wenn ihr also am 14. Juli in Paris seid, könnt ihr die ausgelassene Stimmung selbst erleben!

Tipps für euren Besuch in Paris rund um die Bastille

Wenn ihr euch für die Geschichte des Sturms auf die Bastille interessiert, gibt es in Paris einige Orte, die ihr besuchen könnt:

  • Place de la Bastille: Besucht den Platz, um die Atmosphäre zu spüren und die Julisäule zu bewundern.
  • Opéra Bastille: Auch wenn sie nichts direkt mit dem Sturm zu tun hat, ist die Opéra Bastille ein beeindruckendes Gebäude und ein kulturelles Highlight am Platz.
  • Musée Carnavalet – Histoire de Paris: Dieses Museum widmet sich der Geschichte von Paris und zeigt Exponate zur Französischen Revolution und dem Sturm auf die Bastille.
  • Archiv National: Hier findet ihr Dokumente und Originalquellen zur Französischen Revolution.

Darüber hinaus bietet die Gegend rund um die Bastille viele Restaurants, Cafés und Bars, in denen ihr das Pariser Leben genießen könnt. Besonders das Viertel Marais, das direkt an den Place de la Bastille grenzt, ist einen Besuch wert.

Fazit: Mehr als nur ein Sturm

Der Sturm auf die Bastille war weit mehr als nur ein Aufstand. Er war ein symbolträchtiges Ereignis, das die Welt veränderte und den Beginn einer neuen Ära markierte. Er erinnert uns daran, dass Menschen, wenn sie sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen, Großes bewirken können.

Wir hoffen, dieser kleine Einblick in die Geschichte des Sturms auf die Bastille hat euch gefallen und hilft euch, Paris mit anderen Augen zu sehen. Wenn ihr Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare! Und nun: Au revoir und viel Spaß bei eurer Reise nach Paris!

Ein kleiner Reisetipp zum Schluss: Versucht, euren Besuch so zu planen, dass ihr entweder am 14. Juli in Paris seid, um die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag mitzuerleben, oder an einem anderen Tag, um in Ruhe die historischen Stätten rund um die Bastille zu erkunden. So könnt ihr die Geschichte hautnah erleben!

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