Synonyms For More And More
Okay, lasst uns ehrlich sein. "Mehr und mehr"… Es ist irgendwie langweilig, oder? Wie eine alte Socke. Oder wie der immer gleiche Salat beim Buffet. Funktioniert, aber begeistert niemanden.
Die Sache mit dem Zuviel
Wir alle kennen das Gefühl. Man möchte etwas verstärken. "Ich brauche mehr und mehr Schokolade!" Aber ist das wirklich das Beste, was wir zu bieten haben? Ich wage es zu bezweifeln. Vielleicht bin ich allein mit dieser Meinung, aber ich finde, da geht mehr!
Synonyme, die mehr Spaß machen (Unpopuläre Meinung incoming!)
Lasst uns ein paar Alternativen ausprobieren, die nicht nach 90er-Jahre-Werbeslogan klingen. Stellt euch vor, ihr wollt sagen, dass euer Durst wächst:
- Statt "mehr und mehr Durst"… wie wäre es mit: "Mein Durst wurde unersättlich!" Dramatisch, oder?
- Oder: "Der Durst fraß mich langsam auf!" Apokalyptisch, aber effektiv.
Seht ihr? Sofort interessanter!
Die wachsende Wut (oder Liebe, je nachdem)
Sagen wir, ihr werdet immer wütender. Mehr und mehr Wut? Klingt nach Matheunterricht. Wir brauchen Feuer! Wir brauchen... naja, bessere Worte!
"Die Wut brodelte immer heftiger in mir." Viel besser!
Oder wenn ihr verliebt seid? (Hoffentlich seid ihr wenigstens manchmal verliebt!)
- "Ich verliebte mich zunehmend in ihre Art." Langweilig!
- "Ihr Lächeln raubte mir jede Sekunde mehr den Verstand!" Schon romantischer, oder? Fast schon kitschig, aber wir sind hier ja unter uns.
Die unterschätzte Kraft der Übertreibung
Manchmal braucht es einfach eine ordentliche Übertreibung. "Mehr und mehr Geld"? Pff. Wie wäre es stattdessen mit:
"Ich wollte vermögendarstellen!" Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber ihr versteht den Punkt.
Oder:
"Ich sehnte mich nach einem Geldregen epischen Ausmaßes!" Na, wer hat jetzt Lust auf einen Lottogewinn?
Kreativität statt Konvention
Das Problem mit "mehr und mehr" ist, dass es uns faul macht. Es raubt uns die Möglichkeit, wirklich kreativ zu werden. Es ist wie eine dieser vorgefertigten Salatsoßen. Es erfüllt seinen Zweck, aber es gibt dem Salat keine Seele.
Denkt an die kleinen Dinge. An die Nuancen. An die Emotionen. Und dann… lasst eurer Fantasie freien Lauf!
Nehmen wir an, ihr seid hungrig. Mehr und mehr Hunger? Nee, das geht besser!
- "Mein Magen knurrte ohrenbetäubend laut."
- "Ich spürte, wie der Hunger mich von innen aufzehrte." (Wieder apokalyptisch, aber hey, Hunger kann echt schlimm sein!)
- "Ich hatte das Gefühl, ich könnte ein ganzes Pferd verschlingen!" (Für die ganz Hungrigen unter uns).
Also, was lernen wir daraus?
Die nächste Mal, wenn ihr versucht seid, "mehr und mehr" zu verwenden, haltet inne. Atmet tief durch. Und fragt euch: Gibt es da nicht eine bessere, eine aufregendere Art, das zu sagen? Ich wette, es gibt sie.
Ich weiß, ich weiß, es ist vielleicht eine radikale Idee. Aber vielleicht… nur vielleicht… können wir gemeinsam die Welt von diesem unscheinbaren, aber allgegenwärtigen Ausdruck befreien. Wer ist dabei?
Und falls ihr trotzdem weiterhin "mehr und mehr" verwendet… kein Problem! Jeder wie er mag. Aber ich musste das einfach mal loswerden.
P.S. Ich brauche jetzt übrigens mehr und mehr Schokolade. Ups. Ich bin ein Heuchler.
