Tamron 70 300 Di Vc Usd Test
Also, ich hab' da mal was ausprobiert. So richtig auf gut Glück, mit dem Tamron 70-300 Di VC USD. Ihr kennt das ja vielleicht, dieses Jucken in den Fingern, wenn man ein neues Spielzeug hat, äh, ich meine, ein neues Objektiv. Und dann muss man es einfach ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war… überraschend. Sagen wir mal so.
Die Sache mit dem Eichhörnchen
Ich hatte mir vorgenommen, die Tierwelt in meinem Garten zu dokumentieren. Klingt hochtrabend, ist aber eigentlich nur der Versuch, meine Nachbarskatze mal in Pose zu erwischen. Aber Pustekuchen! Stattdessen… ein Eichhörnchen. Und zwar nicht irgendein Eichhörnchen, sondern eins, das scheinbar ein Modelvertrag mit sich rumschleppt. Das Vieh posierte! Es saß da, knabberte an einer Nuss, und warf mir Blicke zu, als wollte es sagen: "Na, gefällt dir, was du siehst?"
Mit dem Tamron konnte ich es dann auch tatsächlich so festhalten, dass es aussah wie ein kleines, pelziges Supermodel. Die Details im Fell, die kleinen Krallen… unglaublich! Ich hab' das Foto meinen Freunden gezeigt, und die waren alle überzeugt, dass ich stundenlang auf dieses Eichhörnchen gewartet hätte. Dabei war das Zufall. Reiner, unverfälschter Eichhörnchen-Zufall.
Omas Garten und die fliegenden Farbtupfer
Als nächstes: Omas Garten. Meine Oma hat einen Garten, der so bunt ist, dass man fast eine Sonnenbrille braucht. Und da dachte ich mir, das ist doch die perfekte Gelegenheit, die Farbwiedergabe des Objektivs zu testen. Blumen über Blumen, dazwischen summende Bienen und flatternde Schmetterlinge. Das reinste Paradies.
Und was soll ich sagen? Die Farben waren… lebendig! So richtig "Wow, das ist ja fast so schön wie in echt!"-lebendig. Besonders die Schmetterlinge! Diese kleinen, fliegenden Farbtupfer habe ich versucht, im Flug einzufangen. Zugegeben, das war nicht immer einfach. Da waren einige unscharfe Ergebnisse dabei, die eher an ein verschwommenes Etwas als an einen Schmetterling erinnerten. Aber wenn es dann mal geklappt hat… Wahnsinn! Man konnte die kleinen Pünktchen auf den Flügeln erkennen, die feinen Härchen am Körper. Einfach toll.
Die Sache mit dem nervigen Nachbarn
Jetzt kommt der Teil, der vielleicht nicht ganz so "herzerwärmend" ist, aber trotzdem zur Geschichte gehört. Mein Nachbar. Er ist… sagen wir mal… ein Mensch mit einer ausgeprägten Vorliebe für laute Musik und Rasenmähen zu den unmöglichsten Zeiten. Und er hat eine Katze. Eine wirklich fiese Katze. Die immer in meinen Garten kommt und an meinen Blumen knabbert.
Ich hatte mir also gedacht, das Tamron 70-300 ist die perfekte Möglichkeit, Beweisfotos zu machen. Beweisfotos für die Rasenmähzeiten, Beweisfotos von der Katze, die meine Blumen frisst. Beweisfotos, mit denen ich dann… äh… reden kann. Natürlich nur reden. Was denn sonst?
Die Qualität der Fotos war… ausreichend. Man konnte eindeutig erkennen, dass es sich um die Katze des Nachbarn handelt und dass er gerade um 7 Uhr Sonntagmorgen den Rasen mäht. Ob das jetzt vor Gericht standhält, weiß ich nicht. Aber es hat mir zumindest kurzzeitig ein Gefühl der Genugtuung verschafft.
Ein paar Gedanken zum Schluss
Okay, jetzt mal ernsthaft. Das Tamron 70-300 Di VC USD ist kein High-End-Profi-Objektiv. Das ist klar. Aber für den Preis ist es wirklich erstaunlich, was man damit alles anstellen kann. Die Bildqualität ist gut, der Bildstabilisator (VC = Vibration Compensation) funktioniert super und die Bedienung ist einfach. Es ist leicht und kompakt, passt gut in die Fototasche und ist somit der ideale Begleiter für spontane Fotoausflüge.
Klar, es gibt sicherlich bessere Objektive. Aber die kosten dann auch ein Vielfaches. Für Hobbyfotografen, die ein Teleobjektiv für den Einstieg suchen, oder einfach nur ein leichtes und vielseitiges Objektiv für unterwegs wollen, ist das Tamron meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja auch dein eigenes Supermodel-Eichhörnchen.
Und ja, ich habe inzwischen gelernt, mit meinem Nachbarn und seiner Katze zu leben. Aber ich habe trotzdem noch ein paar Beweisfotos. Nur so für alle Fälle.
