Tchibo Cafissimo Leuchtet Rot Trotz Wasser
Hallo liebe Reisefreunde! Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr in einem fremden Land seid, die Sonne scheint, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee in der Luft liegt und… eure geliebte Kaffeemaschine streikt? Genau das ist mir neulich in Rom passiert. Ich, die bekennende Kaffee-Junkie und absolute Cafissimo-Liebhaberin, stand da mit einer rot leuchtenden Cafissimo und einem großen Fragezeichen über dem Kopf.
Ich hatte meine kleine Cafissimo, eine treue Begleiterin auf vielen Reisen, extra mitgenommen. Schließlich ist für mich der perfekte Start in den Tag, egal wo ich bin, ein starker Espresso. Und die Cafissimo macht das Ganze so unkompliziert. Aber Rom wäre nicht Rom, wenn nicht auch mal etwas Unerwartetes passieren würde.
Der rote Alarm in Rom – Was war passiert?
Es begann ganz harmlos. Ich hatte die Cafissimo wie immer befüllt, eine meiner Lieblingskapseln eingelegt (ihr wisst schon, die mit der kleinen Krone für den Extra-Kick Koffein) und auf den Knopf gedrückt. Normalerweise folgt dann ein wohliges Brummen und ein herrlich duftender Espresso fließt in meine Tasse. Aber diesmal: Stille. Und dann, das verräterische rote Leuchten. Die Cafissimo leuchtete rot, obwohl der Wassertank voll war. Eine absolute Katastrophe in meinen Augen! Ich fühlte mich wie eine Abenteurerin, die mitten im Dschungel gestrandet ist – nur eben im wunderschönen Rom, ohne meinen Lebenselixier.
Meine erste Reaktion war natürlich Panik. Hatte die Cafissimo den Flug nicht überlebt? War das italienische Wasser zu hart für sie? War es ein Zeichen des Schicksals, dass ich mich stattdessen mit dem lokalen Espresso anfreunden sollte? Fragen über Fragen schwirrten in meinem Kopf herum. Aber als erfahrene Reisende weiß ich: Panik hilft nicht. Also beschloss ich, das Problem systematisch anzugehen.
Die Fehlersuche – Ein Detektiv im Kaffeedickicht
Als erstes habe ich natürlich die Bedienungsanleitung konsultiert. Ihr wisst schon, das kleine Büchlein, das man normalerweise nur im Notfall zur Hand nimmt. Aber siehe da, unter dem Punkt „Rote Leuchte trotz vollem Wassertank“ gab es tatsächlich einen Hinweis. Es könnte sich um eine Verkalkung handeln. Das war gar nicht so unwahrscheinlich, da ich die Cafissimo in letzter Zeit etwas vernachlässigt hatte, was die Entkalkung betraf.
Also habe ich mir im nächsten Supermarkt Entkalker besorgt. Zum Glück gibt es in Italien auch für solche Fälle das passende Produkt. Zurück im Hotelzimmer habe ich die Cafissimo nach Anleitung entkalkt. Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert! Die rote Leuchte erlosch und die Cafissimo brummte wieder wohlig vor sich hin. Ein Freudentanz war angesagt!
Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Nach dem Entkalken spülte ich die Cafissimo mehrmals mit klarem Wasser durch, wie es in der Anleitung stand. Trotzdem schmeckte der erste Espresso leicht nach Entkalker. Igitt! Also habe ich noch ein paar weitere Espressi durchlaufen lassen, bis der Geschmack wieder neutral war. Und dann, endlich, war er da: Der perfekte Espresso, der meinen Tag rettete!
Lektionen gelernt – Tipps für die reiselustige Kaffeetrinkerin
Diese kleine Kaffee-Krise in Rom hat mir einige wichtige Lektionen gelehrt, die ich gerne mit euch teilen möchte:
- Regelmäßige Entkalkung ist das A und O: Vernachlässigt eure Kaffeemaschine nicht! Regelmäßiges Entkalken verhindert nicht nur Probleme wie das rote Leuchten, sondern sorgt auch für einen besseren Geschmack des Kaffees.
- Bedienungsanleitungen sind Gold wert: Ich weiß, es ist verlockend, sie einfach in die Ecke zu werfen. Aber im Notfall können sie wirklich helfen.
- Geduld ist eine Tugend: Auch wenn ihr am liebsten sofort euren Kaffee trinken möchtet, nehmt euch die Zeit, die Kaffeemaschine gründlich zu reinigen, besonders nach dem Entkalken.
- Reisen bildet: Auch wenn es nur um eine rote Leuchte an einer Kaffeemaschine geht, lernt man immer etwas Neues dazu.
Und noch ein kleiner Tipp für alle Cafissimo-Besitzer: Es gibt spezielle Reise-Entkalker, die besonders kompakt sind und sich gut im Koffer verstauen lassen. So seid ihr auch unterwegs bestens gerüstet.
Kaffee in Rom – Eine Liebesgeschichte
Trotz des kleinen Zwischenfalls mit meiner Cafissimo habe ich Rom und seinen Kaffee in vollen Zügen genossen. Denn auch wenn ich meine eigene Kaffeemaschine dabei hatte, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die lokalen Cafés zu erkunden. Und ich muss sagen, der italienische Espresso ist einfach unschlagbar. Die kleinen, dunklen „caffè“, die man an jeder Ecke bekommt, sind ein wahrer Genuss. Und das Beste: Man trinkt sie an der Bar, im Stehen, und fühlt sich sofort wie ein echter Römer.
Besonders gut gefallen hat mir das Antico Caffè Greco, eines der ältesten Cafés in Rom. Hier saßen schon Goethe, Byron und Liszt und genossen ihren Kaffee. Die Atmosphäre ist einfach unglaublich und der Espresso natürlich auch. Aber auch die kleinen, unscheinbaren Cafés abseits der Touristenpfade haben ihren Reiz. Hier bekommt man oft den besten Kaffee zu einem unschlagbaren Preis.
Mein Fazit: Rom ist und bleibt ein Paradies für Kaffeeliebhaber. Und auch wenn meine Cafissimo kurzzeitig gestreikt hat, hat das meine Liebe zum italienischen Kaffee nur noch verstärkt. Also, packt eure Koffer, vergesst den Entkalker nicht und ab nach Rom! Lasst euch von der italienischen Kaffeekultur verzaubern und genießt jeden einzelnen Schluck.
Und falls eure Cafissimo unterwegs mal rot leuchten sollte, wisst ihr ja jetzt, was zu tun ist. Buon viaggio!
