The Elder Scrolls Online Charaktererstellung
Von Slidern und Seelen: Dein Abenteuer beginnt!
Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon Stunden, vielleicht sogar Tage, mit der Charaktererstellung in The Elder Scrolls Online (ESO) verbracht? Bevor wir uns heldenhaft in die Tamrielische Welt stürzen, müssen wir erst mal entscheiden, wer wir eigentlich sein wollen. Und das ist leichter gesagt als getan.
Es beginnt mit den Rassen. Bist du ein stoischer Nord, der jeden Frost aushält? Eine flinke Waldelfe, die Pfeile schneller als Gedanken verschiesst? Oder vielleicht ein gerissener Khajiit, der mit Schalk im Nacken und einem gestohlenen Goldstück in der Tasche durch die Welt streift? Die Entscheidung ist wichtig, denn jede Rasse hat ihre eigenen kleinen Vorteile und Geschichten, die sich ins Spiel einweben.
Die Qual der Wahl: Rasse und Allianz
Und dann kommt die Allianz! Es ist wie im echten Leben: Manchmal ist man einfach auf der falschen Seite gelandet. Du liebst Dunkelelfen? Pech gehabt, wenn deine Freunde im Dolchsturz-Bündnis spielen. Aber hey, vielleicht ist das ja deine Chance, mal was Neues auszuprobieren! Vielleicht schlummert ja ein heimlicher Hochelf in dir, der nur darauf wartet, befreit zu werden.
Eine Freundin von mir hat einmal aus Versehen einen Hochelfen erstellt, obwohl sie eigentlich einen Ork wollte. Das Gelächter war gross, aber am Ende hat sie den Hochelfen behalten und ihn "Ugluk der Elegante" genannt. Passt zwar nicht ganz, aber lustig war's!
Der Slider-Marathon: Das Gesicht deiner Träume (oder Albträume)
Nachdem die Rasse und Allianz feststehen, geht es ans Eingemachte: Die Slider. Oh, die Slider! Sie sind der Fluch und Segen jedes ESO-Spielers. Stundenlang kann man hier herumschieben, die Wangenknochen anpassen, die Nasenform perfektionieren und die Augenbrauen in den idealen Winkel bringen. Und am Ende sieht man doch irgendwie aus wie der eigene Opa. Aber hey, wenigstens hat man es versucht!
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich versucht habe, eine exakte Kopie meines Lieblingscharakters aus einem Fantasy-Roman zu erstellen. Das Ergebnis? Ein groteskes Etwas mit riesigen Augen und einem permanenten Schmollmund. Ich habe ihn dann kurzerhand "Glubschauge der Schreckliche" genannt und bin trotzdem mit ihm losgezogen. Und wisst ihr was? Es war grossartig! Manchmal sind die skurrilsten Charaktere die besten.
Haare, Tattoos und Narben: Die Details machen's!
Sobald die Grundform steht, geht es an die Feinheiten. Welche Frisur passt am besten zu deinem Charakter? Eine wilde Mähne, die im Wind weht? Oder doch lieber ein strenger Zopf, der Disziplin und Entschlossenheit ausstrahlt? Und dann die Tattoos! Ein wildes Stammesmuster für den kriegerischen Nord? Oder ein filigranes Rankenwerk für die geheimnisvolle Waldelfe? Und natürlich dürfen Narben nicht fehlen! Jede Narbe erzählt eine Geschichte, ein Abenteuer, eine Schlacht, die du überlebt hast (oder auch nicht...).
Manchmal ist es auch einfach nur Spass, sich auszutoben. Ich habe schon Charaktere mit pinkfarbenen Bärten, leuchtend grünen Haaren und Tattoos am ganzen Körper gesehen. Klar, das mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber es zeigt, dass man in ESO seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.
Der Name: Mehr als nur ein Etikett
Last but not least: Der Name! Ein Name ist mehr als nur ein Etikett. Er ist das Aushängeschild deines Charakters, seine Identität in der virtuellen Welt. Und die Namenswahl kann eine echte Herausforderung sein. Alle coolen Namen sind natürlich schon vergeben. Und dann muss der Name auch noch zum Charakter passen. "Schattenklinge" für einen strahlenden Paladin? Eher nicht. Aber vielleicht "Bartholomäus der Sanfte"? Der überraschende Kontrast kann durchaus seinen Reiz haben!
Ich habe mal einen Freund gehabt, der seinen Charakter "Kartoffelstampf" genannt hat. War zwar nicht besonders heldenhaft, aber er hat jedes Mal für Lacher gesorgt, wenn er im Chat aufgetaucht ist. Und darum geht es doch auch: Spass zu haben!
Also, worauf wartest du noch? Stürze dich ins Abenteuer und erschaffe deinen ganz persönlichen Helden! Egal, ob du einen edlen Ritter, einen gerissenen Schurken oder eine pinkfarbene Kartoffel spielst – in The Elder Scrolls Online sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und denk daran: Das Wichtigste ist, dass du Spass hast!
