The Expanse Staffel 6 Wieviel Folgen
Seien wir ehrlich: The Expanse Staffel 6. Das Ding mit den sechs Folgen. Sprechen wir drüber. Oder besser gesagt, regen wir uns spielerisch darüber auf.
Sechs Folgen? Ernsthaft?
Ja, ich weiß, ich weiß. Sechs Folgen sind besser als keine Folgen. Aber trotzdem! Fühlt es sich nicht ein bisschen so an, als hätte man euch ein köstliches Steak versprochen, aber nur einen Mini-Burger bekommen?
Wir waren so verwöhnt von den vorherigen Staffeln. Zehn Folgen hier, dreizehn Folgen da. Da konnte man so richtig in die Welt von The Expanse eintauchen. Die Charaktere, die Politik, die Raumschlachten – alles hatte seinen Platz.
Und dann... bam! Sechs Folgen. Es fühlte sich an, als würde jemand versuchen, einen ganzen Roman in einen Tweet zu quetschen.
Schnell, schneller, *Expanse*-iger!
Die Handlung raste nur so dahin. Neue Charaktere wurden eingeführt, aber kaum kennengelernt. Konflikte wurden angekündigt, aber kaum ausdiskutiert. Es war, als würde man einen Marathon im Sprinttempo laufen.
Versteht mich nicht falsch, die Folgen waren gut. Die Spezialeffekte waren atemberaubend. Die Schauspieler haben abgeliefert. Aber es fühlte sich gehetzt an. Man hatte das Gefühl, dass so viel Potenzial auf der Strecke geblieben ist.
Ich weiß, ich weiß, Produktionsgründe, Budget, die Originalgeschichte von James S.A. Corey und was nicht alles. Aber trotzdem! Sechs Folgen? Manchmal wünschte ich, ich hätte die Pella selbst in die Sonne gesteuert.
Das Unnötige Unpopuläre-Meinungs-Segment
Hier kommt's: Ich glaube, die sechste Staffel hätte zwei Staffeln sein sollen. Achtung, *unpopuläre Meinung*. Ja, ich weiß, das ist ein bisschen extrem. Aber stellt euch vor, was man alles hätte erzählen können! Man hätte sich mehr Zeit für die Entwicklung der Charaktere nehmen können. Man hätte die politischen Intrigen noch weiter ausbauen können. Man hätte die Raumschlachten noch epischer gestalten können.
Stellt euch vor, wie viel tiefer man in Marco Inaros' Psyche hätte eintauchen können. Stellt euch vor, wie viel mehr Screentime Avasarala hätte haben können (brauchen wir mehr Screentime von ihr? Ich glaube, das ist keine Frage!). Und was ist mit den Laconia-Geschichten? Die wurden nur angerissen! Wir hätten die *Laconian* Technologie und ihre Auswirkungen noch viel ausführlicher erkunden können.
Vielleicht wäre es eine Art "The Expanse: Die Laconia-Jahre" geworden. Oder so ähnlich. Ich spinne nur. Aber der Punkt ist: Sechs Folgen waren einfach nicht genug.
Es gab zu viele Dinge, die in zu kurzer Zeit passiert sind. Es war ein bisschen so, als würde man versuchen, in der Mikrowelle ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern.
Was bleibt?
Trotz meiner kleinen Tirade, liebe ich The Expanse immer noch. Es ist eine der besten Science-Fiction-Serien, die je gedreht wurden. Die Welt ist faszinierend, die Charaktere sind komplex, und die Geschichte ist fesselnd.
Aber ich kann einfach nicht umhin, ein bisschen enttäuscht von der sechsten Staffel zu sein. Es ist wie bei einem Lieblingsessen, das man in einer kleineren Portion serviert bekommt. Man ist dankbar, dass man es überhaupt bekommen hat, aber man wünscht sich trotzdem, dass es mehr gewesen wäre.
Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Fortsetzung. Vielleicht werden die Bücher, die in der Serie nicht abgedeckt wurden, noch verfilmt. Vielleicht. Bis dahin bleibt uns nur, die alten Staffeln immer und immer wieder anzusehen und uns zu fragen: Was wäre gewesen, wenn...?
Und vielleicht, ganz vielleicht, einigen wir uns darauf, dass sechs Folgen The Expanse einfach nicht genug waren. Oder? Findet nur ich das? Sagt mir, dass ich nicht allein bin!
Bitte sag mir, ich bin nicht der Einzige, der sich nach mehr *Expanse* sehnt!
