The Fault In Our Stars Hazel Grace
Hallo liebe Reisefreunde! Heute entführe ich euch auf eine ganz besondere Reise, eine, die vielleicht nicht auf der Karte verzeichnet ist, aber dafür tief ins Herz geht. Es ist eine Reise durch die Seiten eines Buches, genauer gesagt, durch das Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (auf Englisch „The Fault In Our Stars“) von John Green. Klingt komisch, oder? Ein Buch als Reiseziel? Aber glaubt mir, dieses Buch hat mich mehr gelehrt, als manche Orte, die ich tatsächlich besucht habe.
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist die Geschichte von Hazel Grace Lancaster, einem 16-jährigen Mädchen mit Krebs. Sie lernt Augustus Waters in einer Selbsthilfegruppe kennen, und eine ungewöhnliche, tiefgründige Liebesgeschichte entspinnt sich. Was dieses Buch so besonders macht, ist nicht nur die bewegende Geschichte, sondern auch die Art und Weise, wie es uns über das Leben, den Tod, die Liebe und die Bedeutung von Erinnerungen nachdenken lässt. Und genau diese Gedanken sind es, die ich auf meinen Reisen immer wieder mit mir trage.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Was hat das mit Reisen zu tun? Nun, für mich ist Reisen mehr als nur das Abhaken von Sehenswürdigkeiten. Es geht darum, neue Perspektiven zu gewinnen, sich selbst besser kennenzulernen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und genau das hat Hazel Grace mir gelehrt. Sie hat mir gezeigt, dass es nicht darum geht, wie lange man lebt, sondern wie intensiv man lebt. Dass es wichtig ist, jeden Moment zu schätzen und die kleinen Dinge im Leben zu genießen. Und dass selbst in den dunkelsten Zeiten Hoffnung und Liebe zu finden sind.
Die Reise nach Amsterdam: Ein literarischer Pilgerort
Ein zentraler Punkt in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist die Reise von Hazel und Augustus nach Amsterdam. Sie reisen dorthin, um Peter Van Houten, den Autor von Hazels Lieblingsbuch, zu treffen. Die Stadt selbst wird zu einem wichtigen Teil der Geschichte, ein Schauplatz voller Schönheit, Melancholie und Hoffnung. Ich erinnere mich noch genau, wie ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe und davon geträumt habe, selbst einmal durch die Grachten Amsterdams zu schlendern, so wie Hazel und Augustus.
Und wisst ihr was? Ich habe es getan! Vor ein paar Jahren habe ich mich auf den Weg nach Amsterdam gemacht, bewaffnet mit meinem Exemplar von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Natürlich wollte ich die typischen Touristenattraktionen sehen, aber mein Hauptziel war es, die Orte zu besuchen, die im Buch eine Rolle spielen. Es war fast, als würde ich eine literarische Pilgerreise unternehmen.
Auf den Spuren von Hazel und Augustus
Einer der wichtigsten Orte ist das Rijksmuseum, wo Hazel und Augustus Stunden vor Rembrandts „Die jüdische Braut“ verbringen. Ich kann nur bestätigen, es ist ein Ort, der zum Nachdenken anregt. Im Buch ist es ein Symbol für die Vergänglichkeit der Schönheit und die Kraft der Liebe. Als ich vor dem Gemälde stand, konnte ich die Emotionen der beiden Protagonisten fast spüren. Es war ein sehr bewegender Moment.
Ein weiterer Ort, den ich unbedingt sehen wollte, war die Bank an der Leidsestraat, auf der sich Hazel und Augustus zum ersten Mal küssen. Ich muss sagen, es ist eine ganz normale Bank, aber in meinem Kopf war sie etwas ganz Besonderes. Ich habe dort gesessen und mir vorgestellt, wie die beiden dort saßen, verliebt und doch so zerbrechlich. Es war ein Moment der stillen Ehrfurcht.
Natürlich durfte auch ein Besuch des Anne Frank Hauses nicht fehlen. Obwohl es im Buch nur kurz erwähnt wird, spielt es eine wichtige Rolle für Hazel, da es sie daran erinnert, wie wichtig es ist, die eigene Geschichte zu erzählen.
Es ist ein Ort der Mahnung und der Hoffnung zugleich.Der Besuch dort war sehr berührend und hat mich noch einmal daran erinnert, wie privilegiert ich bin, ein freies Leben führen zu dürfen.
Und dann gab es noch das Restaurant, in dem Hazel und Augustus mit Peter Van Houten zu Abend essen. Ich habe das Restaurant zwar nicht gefunden (es ist vermutlich fiktiv), aber ich habe ein ähnliches Lokal in der Nähe gesucht und dort ein Candle-Light-Dinner genossen. Es war ein schöner Abend, an dem ich über das Leben, die Liebe und die Bedeutung von Freundschaft nachgedacht habe.
Mehr als nur eine Geschichte: Die Lektionen von Hazel Grace
Meine Reise nach Amsterdam war mehr als nur ein Touristenausflug. Es war eine Reise zu mir selbst, inspiriert von den Gedanken und Gefühlen von Hazel Grace. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, dass man auch in schwierigen Zeiten Hoffnung finden kann und dass die Liebe stärker ist als der Tod. Und ich habe gelernt, dass Reisen nicht nur darum geht, neue Orte zu sehen, sondern auch darum, neue Perspektiven zu gewinnen.
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist kein Buch, das man einfach so liest und wieder vergisst. Es ist ein Buch, das einen begleitet, das einen verändert und das einem hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und für mich ist es auch ein Reiseführer, der mich zu Orten geführt hat, die ich sonst vielleicht nie entdeckt hätte.
Wenn ihr also auf der Suche nach einer besonderen Reise seid, dann empfehle ich euch, euch von Hazel Grace und Augustus Waters inspirieren zu lassen. Lest das Buch, reist nach Amsterdam und lasst euch von der Schönheit und Melancholie der Stadt verzaubern. Und vergesst nicht, die kleinen Dinge im Leben zu genießen!
Lasst euch von Büchern inspirieren und erlebt die Welt mit offenen Augen! Eure nächste Reise wartet schon auf euch.
