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The First Feminists Bernardine Evaristo


The First Feminists Bernardine Evaristo

Hallo liebe Reisefreunde und Geschichtsinteressierte! Stellt euch vor, ihr schlendert durch die verwinkelten Gassen Londons, vielleicht auf der Suche nach dem perfekten Pub oder einem versteckten Antiquitätenladen. Aber haltet kurz inne, denn ich möchte euch heute auf eine ganz besondere Reise mitnehmen: eine Reise durch die Gedankenwelt der "First Feminists", wie sie Bernardine Evaristo in ihrem beeindruckenden Roman Mädchen, Frau usw. so lebendig porträtiert.

Normalerweise schreibe ich ja über malerische Küstenstädte oder die besten Tapas-Bars in Sevilla, aber dieser literarische Ausflug hat mich so berührt, dass ich ihn einfach mit euch teilen muss. Evaristos Roman ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne, aber er öffnet Türen zu einem Verständnis von London und Großbritannien, das weit über die üblichen Touristenattraktionen hinausgeht.

Mädchen, Frau usw. ist ein polyphoner Roman, der die Leben von zwölf schwarzen britischen Frauen (und einer nicht-binären Person) über mehrere Generationen hinweg miteinander verwebt. Jede Geschichte ist ein Mosaikstein, der sich zu einem komplexen und faszinierenden Bild von Identität, Feminismus, Zugehörigkeit und dem Ringen um Selbstbestimmung zusammensetzt. Und hier kommen die "First Feminists" ins Spiel.

Wer sind diese "First Feminists"?

Evaristo selbst hat diesen Begriff geprägt, und er ist unglaublich treffend. Es sind Frauen, die in einer Zeit aufwuchsen, in der die feministische Bewegung hauptsächlich von weißen, bürgerlichen Frauen dominiert wurde. Für schwarze Frauen bedeutete Feminismus oft, sich gegen doppelten, ja sogar dreifachen Diskriminierungen zu wehren: Rassismus, Sexismus und Klassismus. Sie mussten ihren eigenen Weg finden, sich zu emanzipieren, ihre Stimme zu erheben und für ihre Rechte zu kämpfen, oft ohne die Unterstützung oder Anerkennung der etablierten feministischen Bewegung.

Denkt an Amma, die radikale Lesbentheatermacherin, die in den 1980er Jahren in London aktiv war. Sie kämpfte nicht nur gegen patriarchale Strukturen, sondern auch gegen die Vorurteile innerhalb der queeren Community und die Ausgrenzung schwarzer Künstlerinnen. Oder Yazz, Ammas Tochter, die sich als junge Frau mit den komplexen Fragen von Identität und sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzt. Ihre Perspektive ist geprägt von den Erfahrungen ihrer Mutter, aber auch von der neuen Realität einer globalisierten Welt.

Die Bedeutung von Perspektiven

Was Evaristo so brillant macht, ist, dass sie keine einfachen Antworten liefert. Sie zeigt uns die Widersprüche und Nuancen des Lebens. Jede Figur hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, ihre eigenen Erfolge und Misserfolge. Es gibt keine "richtige" Art, eine Frau zu sein oder Feminismus zu leben. Und genau das macht den Roman so authentisch und berührend.

Ich erinnere mich, wie ich beim Lesen über Shirley, eine Lehrerin, die ihr Leben lang hart gearbeitet hat, um ihren Schülerinnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, immer wieder innehalten musste. Ihre Geschichte ist so unspektakulär und doch so unglaublich wichtig. Sie ist eine Heldin des Alltags, die im Stillen Großes leistet. Und dann ist da Carole, die sich durchgebissen hat, um eine erfolgreiche Investmentbankerin zu werden, aber dabei einen hohen Preis bezahlt hat. Ihre Geschichte zeigt, dass Erfolg nicht immer mit Glück gleichzusetzen ist und dass es oft schwer ist, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.

"Das Problem ist, dass die Leute denken, es gibt nur eine Art, eine Feministin zu sein. Dabei gibt es so viele verschiedene Arten, wie es Frauen gibt." - Bernardine Evaristo

Dieses Zitat aus dem Roman fasst die Essenz der "First Feminists" perfekt zusammen. Es geht nicht um Dogmen oder Ideologien, sondern um die individuelle Erfahrung und den Kampf um Selbstbestimmung. Und genau das macht den Roman so relevant und inspirierend, nicht nur für Frauen, sondern für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einsetzen.

Warum dieser Roman eine Reise wert ist

Ihr fragt euch vielleicht, was das alles mit Reisen zu tun hat. Nun, ich glaube, dass Reisen mehr ist als nur Sehenswürdigkeiten abhaken und Fotos schießen. Es geht darum, neue Perspektiven zu gewinnen, andere Kulturen kennenzulernen und das eigene Weltbild zu hinterfragen. Und genau das leistet Evaristos Roman.

Wenn ihr nach London reist, besucht nicht nur Buckingham Palace und den Tower of London, sondern nehmt euch auch die Zeit, die Geschichten der Menschen kennenzulernen, die diese Stadt wirklich ausmachen. Spaziert durch Brixton, besucht eine afrikanische Lebensmittelmarkt, geht in ein kleines Theater in Hackney oder sprecht mit den Menschen auf der Straße. Lasst euch von der Vielfalt und dem Reichtum der Londoner Kultur inspirieren. Und lest unbedingt Mädchen, Frau usw., um ein tieferes Verständnis für die Lebensrealitäten schwarzer britischer Frauen zu bekommen.

Meine persönlichen Erkenntnisse

Ich habe den Roman auf einer langen Zugfahrt durch Deutschland gelesen, und er hat mich nachhaltig beeindruckt. Er hat mir bewusst gemacht, wie privilegiert ich in meinem Leben bin und wie viel Arbeit noch zu tun ist, um eine gerechtere Welt zu schaffen. Er hat mir auch gezeigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, zu lernen und sich für die Stimmen derer einzusetzen, die oft überhört werden.

Und vielleicht, wenn ihr das nächste Mal in einem Café in London sitzt und eine Frau seht, die euch auffällt, erinnert ihr euch an die Geschichten von Amma, Yazz, Shirley und Carole. Vielleicht fragt ihr euch, was ihre Geschichte ist, welche Kämpfe sie gekämpft hat und welche Träume sie hat. Denn jede Frau ist eine "First Feminist" auf ihre eigene Art und Weise.

Also, meine Lieben, packt eure Koffer, bucht eure Tickets und macht euch bereit für eine Reise, die mehr ist als nur ein Urlaub. Eine Reise zu euch selbst, zu anderen Kulturen und zu einem tieferen Verständnis der Welt, in der wir leben. Und vergesst nicht, Mädchen, Frau usw. in eure Reisetasche zu packen. Ihr werdet es nicht bereuen!

Praktische Reisetipps inspiriert von Evaristos Werk

  • Brixton erkunden: Taucht ein in die lebendige karibische Kultur Brixtons. Besucht den Brixton Market mit seinen vielfältigen Essensständen und Kunsthandwerksläden. Erinnert euch an die Kämpfe und Triumphe der Generationen von Afro-Karibikern, die Brixton geprägt haben.
  • Theaterbesuch in Hackney: Entdeckt die unabhängige Theaterszene in Hackney, die oft gesellschaftspolitische Themen aufgreift. Vielleicht findet ihr dort eine Aufführung, die von den Geschichten von Evaristos Figuren inspiriert ist.
  • Literaturhaus besuchen: London hat viele Literaturhäuser und Buchhandlungen mit Fokus auf Diversität und Inklusion. Informiert euch über Lesungen und Diskussionen mit schwarzen britischen Autor*innen.
  • Gespräche suchen: Seid offen für Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus verschiedenen Hintergründen. Fragt nach ihren Erfahrungen und lasst euch von ihren Perspektiven inspirieren.

Ich hoffe, dieser etwas andere Reisebericht hat euch gefallen und euch dazu inspiriert, London und seine Geschichten auf eine neue Art zu entdecken. Bis zum nächsten Mal und happy travels!

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