The Mentalist Staffel 6 Das Spiel Ist Aus
Okay, liebe Mentalist-Fans, lasst uns mal ehrlich sein. Staffel 6! Das Spiel ist aus, richtig? Oder etwa doch nicht?
Red John, Red Herring, Red... Was?
Monatelang, jahrelang haben wir gerätselt. Wer ist dieser Red John? Jeder war verdächtig. Sogar Lisbons Tante (okay, vielleicht nicht die Tante). Die Auflösung? Ähm... nun ja. Sagen wir mal, sie war... kontrovers.
Klar, die Jagd war spannend. Dieses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Patrick Jane und Red John hat uns alle in den Bann gezogen. Aber war der finale Showdown wirklich der Knaller, den wir erwartet hatten?
Unpopuläre Meinung incoming!
Ich sage: Nein! Es war… okay. Aber nicht *episch*. Nicht *mind-blowing*. Einfach nur…okay. Und vielleicht bin ich damit allein, aber ich fand einige Nebenhandlungen spannender.
Denkt mal an die ganzen anderen Fälle, die das Team gelöst hat. Die charmanten Betrüger, die verrückten Millionäre, die eifersüchtigen Ehefrauen. Da waren Episoden dabei, die waren Gold wert. Die Red John-Geschichte hat manchmal einfach nur von den wirklich guten Dingen abgelenkt.
Jane ohne Red John: Mehr Zeit für Quips!
Nach Red John hatte Patrick Jane endlich Zeit, sich zu entspannen. Oder zumindest so viel, wie ein Mann mit seiner Vergangenheit entspannen kann. Und was passierte? Er wurde noch witziger! Seine Kommentare wurden noch schärfer! Die Chemie mit Lisbon explodierte fast!
Plötzlich hatte die Serie Luft zum Atmen. Die Charaktere konnten sich weiterentwickeln. Wir haben Cho noch mehr grimmig lächeln gesehen (okay, fast lächeln). Rigsby und Van Pelt hatten… Babys! Alles war irgendwie… friedlicher. Oder zumindest so friedlich, wie es beim FBI eben zugeht.
Vielleicht war die Jagd nach Red John wie ein Marathonlauf. Anstrengend, aber mit einem klaren Ziel. Und danach? Danach war es wie ein gemütlicher Spaziergang im Park. Man konnte die Landschaft genießen, die Vögel zwitschern hören und… okay, genug Metaphern.
Lisbon und Jane: Endlich!
Mal ehrlich, wer hat nicht mitgefiebert, dass Jane und Lisbon endlich zusammenkommen? Es war das am schlechtesten gehütete Geheimnis des Fernsehens. Jeder wusste es. Sogar Red John wusste es wahrscheinlich (und hat sich darüber ins Fäustchen gelacht).
Aber die Auflösung war… schön. Echt. Und es hat die Serie auf eine Art und Weise abgerundet, die sich richtig angefühlt hat. Keine übertriebenen Drama-Einlagen, keine unnötigen Cliffhanger. Einfach nur zwei Menschen, die sich gefunden haben.
Und ja, ich weiß, einige Leute sagen, dass die Serie nach Red John ihren Biss verloren hat. Dass es zu zahm wurde. Zu vorhersehbar. Aber ich sage: Manchmal ist das okay! Manchmal will man einfach nur eine Serie schauen, die einen zum Lachen bringt, die einen zum Mitfiebern bringt und die einem ein gutes Gefühl gibt.
Also, liebe Mentalist-Gemeinde, verzeiht mir meine Häresie. Aber ich glaube, dass die Staffeln nach Red John unterschätzt werden. Sie sind vielleicht nicht so actiongeladen wie die vorherigen Staffeln, aber sie haben ihren eigenen Charme. Und manchmal, nur manchmal, ist das genug.
Oder bin ich wirklich der Einzige, der das so sieht? Lasst es mich wissen! Ich bin bereit, mich zu duellieren... verbal, natürlich. Mit Tee und Keksen. Wir sind ja schließlich zivilisiert.
Und vielleicht, ganz vielleicht, bin ich auch einfach nur froh, dass Jane endlich seinen Frieden gefunden hat. Und dass er und Lisbon endlich ihr Happy End bekommen haben. Sogar wenn dieses Happy End ein bisschen... unspektakulär war. Aber hey, wer braucht schon Spektakel, wenn man Liebe hat?
Also, da haben wir's. Meine unpopuläre Meinung zu The Mentalist Staffel 6: Das Spiel ist aus. Oder vielleicht fängt es ja gerade erst an?
Was denkt ihr?
