The Pedestrian Short Story
Mal ehrlich, wer von uns hat "The Pedestrian" von Ray Bradbury wirklich geliebt? Ich meine, klar, Bradbury ist ein Genie. Aber dieser Spaziergang? Ein bisschen überbewertet, oder?
Die dystopische Langeweile
Also, da ist Leonard Mead. Er wandert nachts. Alle anderen kleben vor ihren Fernsehern. Er wird von einem Polizeiauto angehalten. Das ist... aufregend? Nicht wirklich.
Die Zukunft ist düster, okay. Aber ist sie auch... öde? Ich meine, Leonard Mead ist ein Schriftsteller. Klingt nach einem Job, der auch in einer dystopischen Zukunft Spaß machen könnte. Stattdessen läuft er nur rum und denkt über Blätter nach. Blätter!
Das Polizeiauto: Mehr Fragen als Antworten
Und dieses Polizeiauto? Sprechend! Und leer! Ist das gruselig? Ja. Macht es Sinn? Nicht wirklich. Warum hat es keine Besatzung? Warum spricht es überhaupt? Ist es ein Roboter-Cop? Ist es eine Metapher? Ich bin verwirrt. Und ehrlich gesagt, ein bisschen gelangweilt.
Bradbury will uns was über Konformität erzählen. Super. Haben wir schon tausendmal gehört. Und zwar oft spannender. Ist das mein unpopular opinion?
Der Held: Ein bisschen zu... Fußgängerisch?
Leonard Mead soll unser Held sein, oder? Der Individualist. Der Denker. Der Einzige, der nicht vor der Glotze hängt. Aber ist er nicht auch ein bisschen... langweilig?
Er spaziert nur. Er beobachtet. Er denkt. Wo ist die Action? Wo ist der Widerstand? Wo ist die Rebellion? Stattdessen wird er einfach von einem Auto weggebracht. Das ist es. Ende.
Das Ende: Ein Schulterzucken
Das Ende ist... ein Ende. Leonard wird in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Okay. Ist das tragisch? Ja. Aber ist es auch überraschend? Nicht wirklich. Die ganze Geschichte schreit förmlich "Dystopie!". Da erwartet man kein Happy End.
Vielleicht ist das Problem, dass die Geschichte zu kurz ist. Vielleicht hätte Bradbury mehr aus Leonard machen sollen. Vielleicht hätte er dem Polizeiauto eine Persönlichkeit geben sollen. Vielleicht...
Versteht mich nicht falsch...
Ich will nicht sagen, dass "The Pedestrian" eine schlechte Geschichte ist. Bradbury ist ein Meister. Aber für meinen Geschmack ist sie ein bisschen... uninspiriert. Es gibt so viele andere Bradbury-Geschichten, die mich mehr fesseln. "Fahrenheit 451", zum Beispiel. Da brennen wenigstens Bücher!
Vielleicht bin ich einfach kein Fan von Spaziergängen. Vielleicht brauche ich mehr Explosionen und Laserstrahlen. Vielleicht bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall von Entertainment-Sucht.
Aber ich stehe dazu. Ich finde "The Pedestrian" ein bisschen überbewertet. Und ich bin mir sicher, dass einige von euch insgeheim zustimmen. Oder?
Die Message: Angekommen?
Okay, okay, ich geb's zu. Die Message ist wichtig. Konformität ist schlecht. Individualität ist gut. Wir sollen nicht alle ferngesteuert werden. Bla bla bla.
Aber kommt die Message wirklich an? Oder verliert sie sich in der Langeweile der dystopischen Nacht? Ich behaupte, Letzteres. Sorry, Mr. Bradbury.
Ich glaube, ich gehe jetzt einen Spaziergang machen. Aber ich werde dabei Musik hören und darauf hoffen, nicht von einem sprechenden Polizeiauto entführt zu werden.
Und vielleicht... nur vielleicht... werde ich dabei über etwas Spannenderes nachdenken als Blätter.
Was haltet ihr von "The Pedestrian"? Lasst es mich wissen! Vielleicht könnt ihr mich ja doch noch vom Gegenteil überzeugen. Oder wir einigen uns einfach darauf, dass Bradbury auch mal daneben liegen darf.
