The Poem The Rime Of The Ancient Mariner
Okay, lasst uns ehrlich sein. Kennt jemand von euch wirklich die ganze Ballade vom alten Seemann auswendig? Wahrscheinlich nicht. Und das ist okay! Es ist ein langes Gedicht. Sehr, sehr lang. Ein bisschen…überbewertet, wenn ihr mich fragt.
Der Albatros und das ganze Drumherum
Da ist dieser alte Seemann, der auf einer Hochzeitparty Leute aufhält. Unhöflich, oder? Er erzählt dann eine Geschichte. Und was für eine Geschichte! Es geht um ein Schiff, das im Eis feststeckt. Klingt nicht nach einem Urlaub, den ich buchen würde. Dann kommt ein Albatros. Juhu, ein Vogel! Alle sind happy. Der Albatros wird zum Maskottchen.
Aber dann… BOOM! Der Seemann ballert das arme Tier ab. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht hatte er einen schlechten Tag. Vielleicht war ihm langweilig. Egal, es war keine gute Idee. Tote Vögel bringen selten Glück. Und in diesem Fall bringen sie definitiv kein Glück.
Fluch der Flüche!
Jetzt fangen die Probleme erst richtig an. Das Schiff ist verflucht. Das Wetter ist schlecht. Die Seeleute sind sauer. Verständlich! Sie geben dem armen Seemann die Schuld. Sie hängen ihm den toten Albatros um den Hals. Modebewusst ist anders. Ich meine, stell dir vor, du kommst zu einer Party und jemand trägt eine tote Möwe als Accessoire. Gruselig!
Dann kommt Frau Tod (oder so ähnlich) mit einem Würfelspiel. Sie würfelt um das Leben der Seeleute. Klingt fair. Nicht wirklich. Alle sterben. Außer dem alten Seemann. Super für ihn, oder? Naja, nicht wirklich. Er muss jetzt alleine auf dem Schiff sitzen. Mit all den Leichen. Yikes!
Die Moral von der Geschicht'
Der Seemann lernt, dass er die Natur lieben und respektieren soll. Okay, gute Botschaft. Aber hätte er das nicht schon vorher wissen können? Musste er erst einen Vogel töten und alle seine Freunde sterben sehen, um das zu kapieren? Ich meine, gesunder Menschenverstand, oder?
Und dann die ganze Sache mit der Buße. Er muss seine Geschichte immer und immer wieder erzählen. Jedes Mal, wenn er jemanden sieht, muss er ihn aufhalten und die ganze Albatros-Saga runterbeten. Stell dir vor, du stehst an der Bushaltestelle und ein alter Mann fängt an, dir von toten Vögeln und verfluchten Schiffen zu erzählen. Würdest du nicht einfach weglaufen?
Also, was lernen wir daraus? Töte keine Vögel. Sei nett zur Natur. Und nerve keine Leute auf Hochzeiten mit langen, traurigen Geschichten. Guter Rat, finde ich. Aber brauchten wir wirklich ein langes Gedicht von Coleridge, um das zu wissen?
Meine (unpopuläre) Meinung
Ich sage es ja nur ungern, aber ich finde, das Gedicht ist etwas… übertrieben. Zu lang. Zu kompliziert. Zu viel Albatros-Leid. Versteht mich nicht falsch, die Sprache ist schön. Coleridge konnte schreiben, das ist klar. Aber die Geschichte selbst? Naja, ich habe schon spannendere Dinge erlebt, und ich bin noch nie auf einem verfluchten Schiff gewesen!
Und vielleicht bin ich einfach nur zynisch. Aber ich finde, der alte Seemann hat es irgendwie verdient. Er hat einen Vogel getötet! Konsequenzen, mein Freund! Konsequenzen!
Also, das nächste Mal, wenn jemand dich bittet, über The Rime of the Ancient Mariner zu diskutieren, kannst du einfach nicken und lächeln. Und dann sagst du: "Ja, ein Klassiker. Aber ich fand den Albatros irgendwie unsympathisch." Schau, was passiert!
Ich wette, du bekommst interessante Reaktionen. Und vielleicht findest du sogar jemanden, der heimlich genauso denkt wie du. Denn ganz ehrlich, wer mag schon wirklich ein Gedicht, in dem alle sterben und ein alter Mann alle nervt?
"Water, water, every where, Nor any drop to drink."
Ja, ja, sehr poetisch. Aber ich hätte lieber eine eiskalte Limo!
