The Walking Dead Staffel 10 Folge 19
Okay, Leute, mal ehrlich: Wer hat sich bei The Walking Dead Staffel 10, Folge 19 nicht heimlich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten? Ich meine, COME ON! Endlich mal wieder ein bisschen was anderes, ein bisschen Tiefgang, ein bisschen…Prinzessin!
Ja, ich rede von der Folge, in der Ezechiel, Eugen, Yumiko und unsere neue Lieblings-Chaosqueen, Prinzessin, versuchen, ihren Weg zum Commonwealth zu finden. Und was soll ich sagen? Es ist eine Achterbahn der Gefühle, des Wahnsinns und der unerwarteten Wendungen. Stellt euch vor, ihr seid auf einem Roadtrip mit euren besten (und vielleicht ein bisschen verrückten) Freunden. Nur dass die “Raststätten” von Zombies bevölkert sind und die “Polizei” ein bisschen… aggressiver ist.
Prinzessin: Mehr als nur Pink und Posen
Prinzessin, alias Juanita Sanchez, stiehlt natürlich die Show. Erstmal, wer würde nicht gern Klamotten aus Sicherheitswesten und Fahrradschläuchen basteln? Ich meine, nachhaltige Mode vom Feinsten! Aber hinter der pinkfarbenen Brille und den exzentrischen Posen steckt so viel mehr. Sie ist clever, sie ist loyal und sie hat einen messerscharfen Verstand, der manchmal nur etwas… anders funktioniert.
Sie ist wie eine bunte, laute Konfetti-Kanone in einer Welt, die grau und trist geworden ist. Und genau das brauchen wir! Sie erinnert uns daran, dass man auch in der Apokalypse noch Spaß haben kann. (Auch wenn der Spaß darin besteht, Zombies mit einem Verkehrsschild zu vermöbeln.)
Und ihre Hintergrundgeschichte? Herzzerreißend! Es ist schön zu sehen, wie Ezechiel sich um sie kümmert und ihr hilft, mit ihren Ängsten und ihrer Vergangenheit fertig zu werden. Die beiden sind wie Pech und Schwefel, ein ungleiches Paar, das sich auf wundersame Weise ergänzt.
Das Commonwealth: Paradies oder Falle?
Die Spannung steigt, als sie endlich das Commonwealth erreichen. Alles sieht so sauber, so ordentlich, so… perfekt aus. Ein bisschen zu perfekt, wenn ihr mich fragt. Es erinnert mich an diese übertrieben glatten Instagram-Accounts, bei denen man sich fragt, ob da überhaupt noch echte Menschen hinterstecken.
Eugen, der hoffnungslose Romantiker, ist natürlich sofort Feuer und Flamme für Stephanie und das Commonwealth. Er sieht endlich die Chance auf ein normales Leben, auf eine Zukunft. Aber irgendwas ist faul im Staate Dänemark, oder in diesem Fall, im Staate Ohio.
Die ersten roten Flaggen
Schon allein die Art, wie sie von den Commonwealth-Soldaten behandelt werden, ist seltsam. Ständig werden sie verhört, ihre Waffen werden ihnen abgenommen, sie werden getrennt. Das ist nicht gerade ein herzliches Willkommen, oder? Eher wie ein Vorstellungsgespräch bei der Stasi.
Und dann ist da noch diese ominöse "Evaluierung". Was genau wird da evaluiert? Ihre Kampffähigkeiten? Ihre Loyalität? Ihre Fähigkeit, Befehle zu befolgen? Es klingt alles ein bisschen nach Gehirnwäsche und Einheitsbrei.
Ich bin gespannt (und ehrlich gesagt auch ein bisschen besorgt), was da noch kommt. Wird das Commonwealth wirklich das Paradies sein, das Eugen sich erhofft? Oder werden sie alle in einer Falle landen, aus der es kein Entkommen gibt? Wir werden sehen!
Bis dahin genieße ich einfach die schrägen Dialoge von Prinzessin und die spannungsgeladene Atmosphäre. Und ich hoffe, dass Ezechiel bald wieder gesund wird. Der Mann hat genug durchgemacht! Er verdient eine Auszeit am Strand mit einem Cocktail in der Hand (ohne Zombies, bitte!).
Fazit: Folge 19 war ein gelungener Ausflug in eine neue, aufregende (und ein bisschen beängstigende) Welt. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie die Geschichte weitergeht. Und ich hoffe, dass Prinzessin noch viele weitere Outfits aus Müll kreiert. Denn mal ehrlich: Wer braucht schon Chanel, wenn er Sicherheitswesten hat?
