The Walking Dead Staffel 11 Amazon Prime
Das große Finale: War's das wirklich, The Walking Dead?
Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mindestens einmal während der letzten Staffel The Walking Dead gedacht: "Ach, kommt schon! Das kann doch jetzt nicht deren Ernst sein!"? Und trotzdem, da waren wir, gespannt wie Flitzebögen, als Staffel 11 auf Amazon Prime landete. Man musste es ja schließlich zu Ende bringen, oder? Nach all den Jahren, den Zombies, den Tränen und dem seltsamen Gefühl, dass man eigentlich wissen müsste, wie man mit einem Katana umgeht.
Die Commonwealth-Saga: Mehr Drama als Zombie-Apokalypse
Die elfte Staffel katapultiert uns mitten in die Commonwealth-Saga. Eine riesige, fast schon erschreckend normale Gemeinschaft, die unter der Führung der Gouverneurin Pamela Milton steht. Und hier fängt der Spaß erst richtig an! Denn so friedlich und ordentlich das Commonwealth auch scheint, unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Intrigen, Klassenunterschiede und ein Hauch von "Wer hat eigentlich die Macht?" sorgen für mehr Drama als bei einer durchschnittlichen Familienfeier. Und mal ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt, wie so eine perfekte Gesellschaft in einer Zombie-Welt überhaupt funktionieren kann?
Ich meine, wer kümmert sich bitte noch um korrekt gefaltete Servietten, wenn draußen die Untoten anklopfen?
Dabei gibt es natürlich auch wieder Momente, in denen man einfach nur den Kopf schütteln kann. Da kämpfen unsere Helden ums Überleben, gegen Zombies und gegen die Machenschaften des Commonwealth, und zwischendurch finden sie noch Zeit für romantische Verwicklungen. Ist ja klar, dass man inmitten einer Apokalypse noch jemanden kennenlernt, mit dem man dann vielleicht sogar eine gemeinsame Zukunft plant. Vielleicht sollten wir uns das für den nächsten Lockdown merken...
Bekannte Gesichter, neue Herausforderungen
Natürlich dürfen auch die alten Bekannten nicht fehlen. Daryl, der ewige Einzelgänger mit dem Herz am rechten Fleck, Carol, die Überlebenskünstlerin mit dem Hang zu Keksen (ja, wirklich!) und Maggie, die toughe Anführerin, die immer noch mit den Geistern ihrer Vergangenheit kämpft. Sie alle stellen sich neuen Herausforderungen und versuchen, in dieser chaotischen Welt einen Platz für sich und ihre Lieben zu finden. Und dabei beweisen sie mal wieder, dass Familie eben nicht nur Blutsverwandtschaft bedeutet, sondern vor allem Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
Und dann gibt es da natürlich noch die Zombies. Ja, die gibt es auch noch. Aber ehrlich gesagt, die geraten in Staffel 11 fast schon zur Nebensache. Die wahren Monster sind eben doch die Menschen, die ihre Macht missbrauchen und ihre eigenen Interessen über das Wohl der Gemeinschaft stellen. Aber keine Sorge, auch die Zombies bekommen noch ihren Moment im Rampenlicht. Schließlich sind sie ja der Grund, warum wir uns das Ganze überhaupt ansehen!
Das Ende einer Ära?
Das Ende der elften Staffel (und somit auch der Serie) ist natürlich bittersüß. Einerseits ist man froh, dass die Geschichte zu einem Abschluss kommt, andererseits fällt es schwer, sich von den Charakteren zu verabschieden, die uns so lange begleitet haben. Aber keine Sorge, für alle Walking Dead-Junkies gibt es ja noch die Spin-offs, in denen wir unsere Lieblingshelden in neuen Abenteuern wiedersehen können. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann auch noch ein Wiedersehen mit den alten Bekannten.
Was bleibt also von The Walking Dead Staffel 11? Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, jede Menge Zombies, Intrigen, Romanzen und die Erkenntnis, dass selbst in der schlimmsten Apokalypse noch Platz für Hoffnung und Zusammenhalt ist. Und natürlich die Frage: Wer würde in einer Zombie-Apokalypse wohl am längsten überleben? Ich tippe ja immer noch auf Carol mit ihren Keksen und ihrem unerschütterlichen Überlebenswillen.
Also, ab auf Amazon Prime und rein in die finale Staffel! Und vergesst die Taschentücher nicht, denn ein paar Tränen werden bestimmt fließen. Aber keine Sorge, es gibt auch genug zu lachen. Und wer weiß, vielleicht lernt man ja sogar etwas über das Überleben in Extremsituationen. Man kann ja nie wissen, wann die Zombies wirklich vor der Tür stehen...
Ein paar Highlights, die man nicht verpassen sollte:
- Die Auseinandersetzung zwischen Maggie und der Gouverneurin Milton: Zwei starke Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
- Daryls Versuche, sich in das Commonwealth zu integrieren: Der Einzelgänger in der perfekten Gesellschaft.
- Die Enthüllung der wahren Machtstrukturen im Commonwealth: Wer zieht hier eigentlich die Fäden?
- Die finalen Kämpfe gegen die Zombies und die menschlichen Feinde: Action pur!
- Das Ende: Unerwartet, emotional und irgendwie auch befriedigend.
Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Schaltet nach dem Abspann nicht gleich ab! Es gibt nämlich noch ein paar kleine Szenen, die einen Ausblick auf die Zukunft geben. Also, viel Spaß beim Binge-Watching! Und vergesst nicht: Bleibt sicher und haltet die Zombies fern!
