The Walking Dead Staffel 11 Folge 10
Okay, lasst uns mal ehrlich sein. The Walking Dead Staffel 11, Folge 10… Da gab's ein paar Momente, da hab ich laut gelacht. Nicht, weil es lustig war. Sondern eher so ein: "Das soll jetzt ernst gemeint sein?"-Lachen.
Die Commonwealth-Illusion
Die Commonwealth. Eine strahlende Stadt. Alles sauber, ordentlich, geregelt. Klingt fast zu perfekt, oder? Ich meine, hey, wir reden hier von einer Zombie-Apokalypse! Da erwarte ich eher Dreck, Verzweiflung und den ständigen Geruch von… naja, ihr wisst schon.
Und dann diese "Jobs", die zugeteilt werden. Da dachte ich kurz, ich bin in einem Bewerbungsgespräch für 'ne schlecht bezahlte Praktikumsstelle gelandet. "Bitte legen Sie dar, warum Sie am besten für die Position des…ähm… Kuchenbäckers im Commonwealth geeignet sind." Ähm, weil ich überleben will? Reicht das?
Ich weiß, ich weiß. Es soll eine Zivilisation aufgebaut werden. Ordnung muss sein. Bla bla bla. Aber irgendwie wirkte das alles so…unecht. Wie in so einer Reality-Show, wo alle gecastet wurden, um bestimmte Rollen zu spielen. Nur mit mehr Zombies.
Ezekiel's Hoffnung
Einer der Lichtblicke in dieser Folge war eindeutig Ezekiel. Der Mann ist einfach ein Kämpfer. Trotz seiner gesundheitlichen Probleme gibt er nicht auf. Er hilft den Leuten. Er bringt Hoffnung. Er ist quasi der Feelgood-Manager des Commonwealth.
Aber selbst bei ihm hatte ich so ein komisches Gefühl. Ist das alles wirklich seine Entscheidung? Oder wird er nur von Pamela Milton und ihrer Clique benutzt, um das Commonwealth in einem guten Licht darzustellen? Fragen über Fragen…
Das Eugene-Problem
Ah, Eugene. Unser liebenswerter, schusseliger Wissenschaftler. Immer für 'ne nerdige Erklärung zu haben. Und natürlich, immer ein bisschen…ungeschickt. Aber genau das macht ihn ja so sympathisch.
Sein Dilemma mit Max fand ich aber irgendwie…langweilig. Ja, es ist toll, dass er sich verliebt hat. Und ja, es ist doof, dass alles so kompliziert ist. Aber sorry, ich war zu sehr damit beschäftigt, mich über das perfekte Rasenbild im Commonwealth aufzuregen, um mich wirklich für seine Herzschmerzen zu interessieren.
Unpopuläre Meinung: Ich fand die Stephanie-Geschichte spannender. War sie eine Spionin? Hat sie Eugene nur benutzt? Das war wenigstens Intrige! Ein bisschen Würze in der Zombie-Suppe!
Carol's Schachzug
Carol, die Meisterstrategin. Die Frau, die immer einen Plan hat. Selbst wenn dieser Plan beinhaltet, mit Pamela Milton zu flirten (oder so ähnlich). Sie ist einfach genial. Und ich liebe es, wie sie immer einen Schritt voraus ist.
Ihre Interaktion mit Lance Hornsby war Gold wert. Die beiden sind wie Katz und Maus. Nur dass Carol die Katze und Hornsby…naja, vielleicht eine etwas dümmere Maus ist. Sorry, Lance!
Fazit (oder so ähnlich)
The Walking Dead Staffel 11, Folge 10 war… okay. Nicht schlecht, nicht großartig. Irgendwie so dazwischen. Es gab ein paar gute Momente, ein paar langweilige Momente und ein paar Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob die Drehbuchautoren vielleicht zu viel Zombie-Biss-Medizin genommen haben.
Aber hey, es ist The Walking Dead. Da muss man mit allem rechnen. Und ganz ehrlich? Ich werde trotzdem weitergucken. Einfach, weil ich wissen will, wie das alles ausgeht. Und weil ich heimlich hoffe, dass irgendwann mal ein Zombie mit 'nem Witz auftaucht. Das wär's doch, oder?
Also, was meint ihr? War die Folge ein Hit oder ein Fail? Lasst es mich wissen! Und vergesst nicht: Immer schön den Kopf oben behalten…und auf Zombies achten!
P.S. Ich finde, Negan hätte mehr Screentime verdient. Nur so am Rande.
Diese Rezension ist meine ganz persönliche Meinung und spiegelt nicht unbedingt die Meinung aller wider. Ich bin nur ein Fan, der gerne über Zombies redet. Und vielleicht ein bisschen zu viel Kaffee getrunken hat. 😉
