The Witcher 3 Rote Mutagene Finden
Wisst ihr, es gibt so Dinge im Leben, da denkst du dir: „Ach, das ist doch Pipifax!“ Und dann stehst du da, mitten im Nirgendwo, umzingelt von Ghulen und fragst dich, ob du nicht doch besser zu Hause geblieben wärst, um Marmeladebrote zu schmieren. So ähnlich ist das mit dem Finden von Roten Mutagenen in The Witcher 3.
Die Sache mit dem Blut
Rote Mutagene. Sie klingen ja schon so dramatisch. Blutrot, irgendwie gefährlich, und bestimmt super-selten. Und wisst ihr was? Stimmt! Sie sind selten. Aber das Interessante ist ja, *wo* man sie findet. Man könnte ja meinen, in finsteren Dungeons, bewacht von Drachen oder so. Pustekuchen! Manchmal stolpert man über sie, wenn man eigentlich nur versucht, einem Dorfbewohner zu helfen, dessen Hühner gestohlen wurden. Ernsthaft! Da kämpfst du mit einem lästigen Cockatrice, der mehr Krach macht als er gefährlich ist, und *zack*, da liegt ein Rotes Mutagen rum. Als ob das Vieh es extra fallen gelassen hätte, um sich zu entschuldigen.
Und dann gibt es die Momente, in denen du dich fühlst wie Indiana Jones. Du durchforstest uralte Ruinen, entschärfst Fallen, löst Rätsel, nur um am Ende eine verstaubte Truhe zu öffnen, in der... *nichts* ist. Absolut gar nichts. Außer vielleicht ein paar alten Bandagen und einer Motte, die dich verächtlich anstarrt. Aber keine Sorge, ein paar Meter weiter sitzt dann ein harmloser Drowner am Ufer und angelt seelenruhig. Du haust ihn um (sorry, Drowner!), und *plopp*, ein Rotes Mutagen. Logik? Brauchen wir nicht!
Der ganz normale Wahnsinn
Das Schöne an der Suche nach Roten Mutagenen ist ja, dass sie dich an Orte führt, die du sonst nie gesehen hättest. Du entdeckst kleine Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben ist, triffst schrullige Charaktere, die dir Geschichten erzählen, die so unglaublich sind, dass sie schon wieder wahr sein könnten. Und manchmal, ganz selten, findest du ein Rotes Mutagen in einem Heuhaufen. Ja, richtig gelesen. Ein Heuhaufen! Wer hätte gedacht, dass sich so wertvolle Dinge in so profanen Verstecken verbergen?
Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich verzweifelt versucht habe, ein bestimmtes Monster zu farmen, weil mir jemand gesagt hatte, dass es dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Rote Mutagene gibt. Stundenlang habe ich dieses arme Vieh gejagt, es immer und immer wieder besiegt, und jedes Mal war die Ausbeute… enttäuschend. Nichts. Nada. Null. Frustriert habe ich mich auf einen Felsen gesetzt und ein Gwent-Spiel mit einem vorbeiziehenden Zwerg angefangen. Und was soll ich sagen? Ich habe das Spiel verloren, aber dafür hat der Zwerg mir aus Mitleid (oder vielleicht auch aus Schadenfreude) ein Rotes Mutagen geschenkt! Manchmal muss man einfach Glück haben.
„Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.“ – Irgend so ein schlauer Mensch, wahrscheinlich Geralt von Riva.
Und dann gibt es noch die Momente, in denen du dich fühlst wie ein Detektiv. Du folgst Hinweisen, interpretierst kryptische Botschaften, durchsuchst Bibliotheken nach alten Büchern, nur um am Ende festzustellen, dass das Rote Mutagen, das du suchst, die ganze Zeit unter deiner Nase lag. Im Inventar. Weil du es aus Versehen aufgehoben hast und es vergessen hast. Autsch!
Die Moral von der Geschicht'
Also, was lernen wir daraus? Die Suche nach Roten Mutagenen ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie, was man bekommt. Manchmal ist es frustrierend, manchmal ist es witzig, manchmal ist es einfach nur verrückt. Aber eines ist sicher: Langweilig wird es nie. Und wenn du dann endlich dein ersehntes Rotes Mutagen in den Händen hältst, ist die Freude umso größer. Auch wenn du es in einem Heuhaufen gefunden hast.
Vergesst nicht, liebe Hexer: Augen auf im Spiel! Und vielleicht, nur vielleicht, findet ihr euer nächstes Rotes Mutagen dort, wo ihr es am wenigsten erwartet. Vielleicht beim nächsten Gwent-Spiel. Oder in einem Heuhaufen. Wer weiß?
