The Witcher Staffel 1 Erklärung
Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Die erste Staffel von The Witcher. Ein bisschen...verwirrend, oder? Ich meine, ich liebe Henry Cavill als Geralt von Riva. Der Mann kann grunzen, wie kein Zweiter! Aber diese Zeitlinien? Heiliger Strohsack.
Ich weiß, ich weiß, viele Leute fanden's total genial. "Oh, es ist so komplex und tiefgründig!" Klar, klar. Ich saß da und hab versucht, mitzuhalten, während Yennefer durch verschiedene Zeitepochen springt und Geralt Monster killt. Und Ciri? Nun, die rennt ziemlich viel.
Vielleicht ist es meine Aufmerksamkeitsspanne (oder deren Mangel). Vielleicht hab ich zu viele Monster Energy Drinks getrunken. Aber ich hab mich ein bisschen wie ein Hund gefühlt, der einem Ball hinterherjagt, den man ihm die ganze Zeit wegwirft. "Bring ihn! Bring ihn!" *Zack!* "Ätsch, falsche Zeitlinie!"
Die Sache mit den Zeitlinien
Wir haben also Geralt, der Monster jagt und seinen Platz in der Welt sucht. Dann haben wir Yennefer, die von einem Buckeligen Mädchen zur mächtigen Zauberin wird (Respekt!). Und dann ist da noch Ciri, die von ihrer Oma wegläuft. Was sie alle verbindet? Ähm...Schicksal? Vorherbestimmung? Ein Drehbuchautor, der dachte, es wäre eine super Idee, alles durcheinander zu bringen?
Ich meine, im Ernst. Hätte man das nicht ein bisschen...linearer machen können? Ich verstehe, dass es im Buch anders ist (ich hab’s nicht gelesen, steinigt mich nicht!). Aber wenn man eine Adaption macht, dann sollte man vielleicht auch an die Leute denken, die keine Witcher-Enzyklopädie im Kopf haben.
Und diese Zeitsprünge! War das jetzt vor fünfzig Jahren? Vor zwei Jahren? Habe ich gerade meine Schlüssel verlegt? Ich war die ganze Zeit am Rätseln.
Die Charaktere
Trotz der verwirrenden Handlung muss ich sagen, die Charaktere waren großartig. Geralt war mürrisch und sexy, wie man ihn sich vorstellt. Yennefer war stark und fehlerhaft. Und Ciri war...naja, sie rannte. Aber sie rannte tapfer! Ich hab ihnen allen die Daumen gedrückt.
Ich hab auch Rittersporn geliebt. Der Mann ist eine Legende! Seine Lieder waren eingängig (obwohl ich immer noch nicht verstehe, warum "Toss a Coin to Your Witcher" so ein Hit wurde). Er war das perfekte Comic Relief in all dem düsteren Zeug.
Aber selbst mit den tollen Charakteren konnte ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass die Zeitlinien die ganze Sache unnötig kompliziert gemacht haben. Es war, als ob sie versucht hätten, zu schlau zu sein. Manchmal ist einfach besser.
"Toss a coin to your Witcher, oh Valley of Plenty!"... obwohl ich immer noch nicht ganz verstanden habe, warum.
Meine (Vielleicht Unpopuläre) Meinung
Hier kommt's: Ich glaube, die erste Staffel von The Witcher hätte besser sein können, wenn sie sich einfach auf eine einzige Zeitlinie konzentriert hätte. Stellt euch vor: Geralt killt Monster, Yennefer wird mächtig, und Ciri rennt. Alles gleichzeitig! Kein Kopfzerbrechen, kein "Warte, wann ist das jetzt passiert?". Einfach nur Spaß.
Ich weiß, das ist Ketzerei. Ich weiß, dass viele Leute die Komplexität geliebt haben. Aber ich bin nur ein einfacher Mensch, der einfach nur Geralt grunzen und Monster töten sehen will, ohne dabei einen Mathe-Kurs belegen zu müssen.
Ich liebe The Witcher trotzdem. Ich liebe die Welt, die Charaktere und die Monster. Ich bin nur der Meinung, dass die erste Staffel ein bisschen...überambitioniert war. Hoffentlich hat die zweite Staffel daraus gelernt. Weniger Zeitsprünge, mehr Monster. Deal?
Und noch was: Kann uns bitte jemand endlich erklären, warum Ciri die ganze Zeit so wichtig ist? Ich weiß, sie hat "Elder Blood" oder so was, aber was bedeutet das eigentlich? Vielleicht finde ich das ja in Staffel 2 heraus. Drückt mir die Daumen!
Also, das ist meine Meinung. Nehmt sie, lasst sie liegen, oder werft mir eine Tomate hinterher. Aber bitte, tut es in der richtigen Zeitlinie!
