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Themen Sturm Und Drang


Themen Sturm Und Drang

Habt ihr euch jemals gefragt, woher all die Dramaqueens kommen? Nun, lehnt euch zurück, denn ich erzähle euch von einer Zeit, in der ganz Deutschland beschloss, seine inneren Teenager rauszulassen. Ich spreche vom Sturm und Drang!

Stellt euch vor: Es ist das späte 18. Jahrhundert. Die Leute tragen Perücken, tanzen Menuett und alles ist furchtbar… korrekt. Langweilig, oder? Finden die jungen Wilden auch! Sie hatten die Nase voll von Vernunft und Ordnung. Sie wollten fühlen! Sie wollten schreien, weinen, lieben, hassen – und das alles am besten gleichzeitig!

Junge Wilde gegen alte Zöpfe

Diese Bewegung, die so gegen 1765 aufkam, war wie ein riesiger, pubertärer Wutanfall der deutschen Literatur. Junge Dichter und Denker wie Johann Wolfgang von Goethe (ja, der Goethe!) und Friedrich Schiller (der mit den Glocken!) beschlossen, dass die alten Regeln nicht mehr galten. Sie wollten keine klassischen Helden, die tapfer in den Tod gingen. Sie wollten echte Menschen, mit Fehlern und Leidenschaften, die ausflippten, wenn ihnen danach war.

Was ist ein Genie? Hauptsache, es leidet!

Das Wort Genie war plötzlich in aller Munde. Aber nicht so, wie wir das heute verstehen. Ein Genie war damals jemand, der seine Emotionen ungefiltert rausliess. Jemand, der sich nicht an Konventionen hielt. Jemand, der am besten noch jung, idealistisch und todunglücklich war. Hauptsache, er litt! Denn nur wer litt, konnte wirklich etwas Bedeutendes schaffen. Klingt dramatisch? War es auch!

Man könnte sagen, der Sturm und Drang war die erste deutsche Punk-Bewegung. Nur eben mit Federkiel und Papier statt Gitarren und Nietenhosen. Sie rebellierten gegen alles: Gegen die höfische Etikette, gegen die starren Regeln der Dichtung, gegen die Bevormundung durch die Obrigkeit. Sie wollten frei sein! Und diese Freiheit drückten sie in ihren Werken aus, die oft emotional, wild und ungestüm waren.

Goethes Werther – der ultimative Teenager-Alptraum

Ein absolutes Paradebeispiel für den Sturm und Drang ist Goethes Roman "Die Leiden des jungen Werther". Werther ist ein junger Künstler, der sich unsterblich in Charlotte verliebt, die aber leider schon verlobt ist. Anstatt sich damit abzufinden (wie es ein vernünftiger Mensch tun würde), steigert sich Werther in einen wahren Gefühlsrausch hinein. Er leidet, er jammert, er schwärmt, er schreibt endlose Briefe – und am Ende… naja, am Ende nimmt er sich das Leben. Autsch!

Werther wurde ein riesiger Erfolg und löste eine regelrechte Werther-Manie aus. Junge Männer kopierten Werthers Kleidung (blaue Frack und gelbe Weste), lasen den Roman immer und immer wieder und träumten davon, genauso tragisch und unglücklich zu sein wie er. Es gab sogar Fälle von Nachahmungssuiziden! Das zeigt, wie stark die Wirkung dieser Bewegung war.

"Ich habe nichts als meine Leidenschaften, und das ist alles, was ich habe!" – ein typischer Sturm und Drang Gedanke.

Vom Sturm zum Klassiker?

Interessanterweise dauerte die Sturm und Drang-Phase der meisten beteiligten Künstler nicht allzu lange. Goethe zum Beispiel wandte sich später der Weimarer Klassik zu, einem viel ruhigeren und ausgewogeneren Stil. Aber der Sturm und Drang hatte seine Spuren hinterlassen. Er hatte die deutsche Literatur aufgerüttelt, die Menschen dazu angeregt, über ihre Gefühle nachzudenken und die Grenzen der Konventionen zu hinterfragen.

Also, wenn ihr das nächste Mal einen Film seht, in dem ein Held sich völlig unkontrolliert seinen Emotionen hingibt, oder ein Buch lest, in dem es um Liebe, Verlust und Leidenschaft geht, dann denkt an den Sturm und Drang. Vielleicht steckt ja ein bisschen von diesem rebellischen Geist darin. Und vielleicht erinnert es euch auch daran, dass es manchmal ganz gut ist, seine Emotionen rauszulassen – solange man es nicht übertreibt wie Werther!

Der Sturm und Drang mag zwar eine kurze Episode in der deutschen Literaturgeschichte gewesen sein, aber seine Auswirkungen sind bis heute spürbar. Er hat uns gelehrt, dass es in Ordnung ist, zu fühlen, zu leiden und zu rebellieren – und dass selbst die grössten Dramaqueens manchmal etwas Wichtiges zu sagen haben.

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