Things I Hate About You
Okay, mal ehrlich, es gibt ein paar Sachen… Sachen, die mich wahnsinnig machen. Und ich rede jetzt nicht von Weltfrieden oder steigenden Benzinpreisen. Nein, ich rede von den kleinen, alltäglichen Dingen, die man an Menschen einfach zum Mond schießen möchte. Achtung, es wird persönlich (und lustig, versprochen!).
Lautes Kauen – Die Symphonie des Grauens
Ich meine, wirklich, wer hat entschieden, dass das ein akzeptabler Teil des Mittagessens ist? Es ist, als ob jemand ein ganzes Orchester im Mund hätte, nur dass die Instrumente nicht gestimmt sind und der Dirigent eine Tomate ist. Jedes „Schmatz“, jedes „Knack“ ist ein Angriff auf meine Nerven. Ich bin kurz davor, Ohropax zur Standardausrüstung bei jedem Restaurantbesuch zu erklären. Und dann gibt es noch die Variante mit offenem Mund… ich will gar nicht darüber reden. Manchmal denke ich, die Person versucht, mit dem Essen zu kommunizieren. "Hallo Pizza! Ich esse dich jetzt!" Bitte nicht!
Der ewige Parkplatz-Blockierer
Du kennst sie: Diese Autofahrer, die sich mit ihrem Gefährt quer über ZWEI Parkplätze stellen. Als ob sie die einzigen auf der Welt wären, die ein Auto besitzen. Vielleicht denken sie, ihr Auto ist so wertvoll, dass es extra viel Platz braucht. Oder vielleicht… sind sie einfach nur unaufmerksam? Egal, ich stehe dann da mit meinem kleinen Flitzer und frage mich, ob ich jetzt einparken soll, oder ob ich mir ein Abschleppseil besorge und das Problem selbst löse. Und dann noch die, die so nah an deinem Auto parken, dass du Yoga-Meister sein musst, um wieder rauszukommen. Hölle. Pure Hölle.
Die „Ich weiß alles besser“-Fraktion
Jeder kennt sie, jeder hasst sie. Diese Leute, die immer einen Kommentar abgeben müssen, egal, ob du danach gefragt hast oder nicht. Du erzählst von deinem Urlaub, und sie haben schon den besseren, exotischeren Urlaub erlebt. Du erzählst von deinem neuen Job, und sie hatten schon den besseren, höher bezahlten Job. Es ist, als ob sie einen Wettbewerb veranstalten würden, den niemand angemeldet hat. Manchmal möchte ich einfach nur sagen: "Wow, du bist so toll! Hier, nimm eine Trophäe und lass mich in Ruhe!" Aber dann wäre ich ja auch wieder unhöflich. Ach, das Dilemma.
Die Handy-Süchtigen
Okay, ich bin auch nicht heilig, aber es gibt ein Level an Handynutzung, das einfach nur noch unhöflich ist. Beim Essen? Check. Im Kino? Check. Beim… Begräbnis? Bitte nicht! Ich verstehe es ja, das Handy ist ein Teil unseres Lebens geworden. Aber manchmal wünsche ich mir, es gäbe einen Knopf, der alle Handys in einem Umkreis von fünf Metern für fünf Minuten deaktiviert. Einfach nur, um die Leute dazu zu zwingen, mal wieder miteinander zu reden. Oder, noch besser, um die Natur zu bewundern! Okay, vielleicht bin ich da etwas idealistisch. Aber träumen darf man ja noch.
Die „Ich bin zu cool für dich“-Blicker
Kennst du das, wenn du jemanden auf der Straße grüßt und er dich einfach nur mit einem leeren Blick ignoriert? Als ob du Luft wärst? Es ist, als ob du einen unsichtbaren Zauberwirbel hast, der dich für bestimmte Menschen unsichtbar macht. Ich frage mich immer, ob ich etwas falsch gemacht habe. Habe ich sie beleidigt? Habe ich ihr Haustier überfahren? Vielleicht sind sie einfach nur in Gedanken. Oder vielleicht sind sie wirklich zu cool für mich. Egal, es ist immer ein kleines bisschen frustrierend.
Die chronischen Zuspätkommer
Pünktlichkeit ist eine Tugend, sagt man. Aber für manche Leute scheint das Konzept völlig fremd zu sein. Ich rede von denen, die IMMER zu spät kommen. Egal, ob es sich um ein wichtiges Meeting handelt oder um ein gemütliches Treffen mit Freunden. Es ist, als ob sie in einer anderen Zeitzone leben. Und dann kommen sie an und entschuldigen sich halbherzig mit einer fadenscheinigen Ausrede. "Der Bus hatte Verspätung!" "Ich habe meinen Schlüssel vergessen!" Ja, klar. Wahrscheinlich haben sie noch ein Nickerchen gemacht. Ich liebe diese Leute ja trotzdem (meistens), aber manchmal… manchmal möchte ich sie einfach an einen Stuhl fesseln und ihnen eine Stunde lang eine Predigt über Pünktlichkeit halten. Natürlich auf liebevolle Art und Weise!
So, das war's, meine kleine Hass-Tirade. Ich fühle mich jetzt viel besser. Vielleicht geht es dir ja auch so. Und denk dran: Das Leben ist zu kurz, um sich über Kleinigkeiten aufzuregen. Es sei denn, es geht um lautes Kauen. Das ist einfach inakzeptabel.
Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss meine Ohropax suchen.
