page hit counter

Thomas Paine And Common Sense


Thomas Paine And Common Sense

Hallo liebe Reisende und Geschichtsinteressierte! Sagt mal, habt ihr euch jemals gefragt, wie so eine Revolution eigentlich zustande kommt? Nicht nur die Schlachten und die Politik, sondern die Idee dahinter? Bei meiner Reise durch die USA, speziell an Orte wie Philadelphia, wo Geschichte sprichwörtlich in der Luft liegt, bin ich immer wieder über einen Namen gestolpert: Thomas Paine. Und sein Werk, eine kleine Broschüre, die die Welt veränderte: Common Sense.

Stellt euch vor, ihr reist zurück ins Jahr 1776. Die amerikanischen Kolonien brodeln. Es gibt Unzufriedenheit mit der britischen Krone, klar, Steuern sind doof, aber die Idee der Unabhängigkeit? Die war noch nicht wirklich in den Köpfen der meisten Menschen. Viele sahen sich immer noch als Briten, wenn auch als solche mit einigen Beschwerden. In dieser angespannten Situation betritt Thomas Paine die Bühne. Er war kein Amerikaner, im eigentlichen Sinne. Er kam aus England, ein einfacher Mann, der seinen Weg suchte, ein Journalist mit einer starken Meinung und einem noch stärkeren Talent, diese Meinung zu Papier zu bringen.

Der Mann hinter den Worten: Eine kurze Biografie

Bevor wir uns Common Sense genauer ansehen, lasst uns einen Blick auf den Autor werfen. Thomas Paine war ein echtes Multitalent, wenn man so will. Er hatte verschiedene Jobs, war Korsettmacher, Steuereintreiber (ja, ironischerweise!), Lehrer und Journalist. Er war, um es mal so zu sagen, ein "Self-Made-Man". Er kam mit Benjamin Franklin in Kontakt, der ihn ermutigte, nach Amerika auszuwandern. Und das war ein Glücksfall für die amerikanische Geschichte! In Amerika fand Paine nicht nur eine neue Heimat, sondern auch eine Berufung.

Er war kein großer Redner, kein politischer Strippenzieher. Seine Waffe war das Wort. Er schrieb klar, verständlich und mit einer Leidenschaft, die jeden Leser mitriss. Und genau das brauchte die amerikanische Revolution: Jemanden, der die komplexen politischen Verhältnisse in eine Sprache übersetzen konnte, die jeder Bauer, jeder Handwerker, jede Hausfrau verstand.

Common Sense: Eine Revolution in Druckform

Und dann kam Common Sense. Diese kleine, unscheinbare Broschüre war alles andere als gewöhnlich. Paine verzichtete auf komplizierte juristische Argumente oder philosophische Abhandlungen. Er schrieb in einer direkten, einfachen Sprache. Er argumentierte, dass es einfach "gesunder Menschenverstand" sei, sich von einer tyrannischen Monarchie zu befreien. Stellt euch vor, ihr sitzt in einem der vielen gemütlichen Pubs in Philadelphia (die es damals natürlich auch schon gab) und diskutiert mit euren Freunden. Genau so las sich Common Sense.

Er zerlegte die Idee der Monarchie in ihre Einzelteile und zeigte ihre Absurdität auf. Warum sollte ein König, der sein Amt durch Geburt erlangt hat, besser geeignet sein, ein Volk zu regieren, als ein gewählter Vertreter? Warum sollte eine kleine Insel, tausende von Kilometern entfernt, über das Schicksal eines ganzen Kontinents bestimmen? Seine Argumente waren so schlüssig, so einleuchtend, dass sie wie eine Bombe einschlugen.

Ein Zitat, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, und das die Essenz von Common Sense perfekt zusammenfasst, ist folgendes:

"Es ist absurd, anzunehmen, dass ein Kontinent für immer von einer Insel regiert werden kann."

Einfach, klar, überzeugend. Und das war Paines Genie. Er wusste, wie man die Herzen und Köpfe der Menschen erreicht.

Die Wirkung von Common Sense

Die Wirkung von Common Sense war phänomenal. Die Broschüre wurde in Windeseile verbreitet, gelesen, diskutiert. Sie wurde in Kneipen vorgelesen, in Familien diskutiert, in Kirchen gepredigt. Man schätzt, dass innerhalb weniger Monate über 500.000 Exemplare verkauft wurden. Das war für die damalige Zeit eine unglaubliche Zahl! Common Sense war nicht nur ein Bestseller, sondern ein politisch-revolutionäres Werk, das die öffentliche Meinung maßgeblich beeinflusste.

Plötzlich war die Unabhängigkeit nicht mehr nur eine Idee einiger radikaler Politiker, sondern eine Möglichkeit, eine Notwendigkeit. Common Sense gab den Kolonisten den Mut, für ihre Freiheit zu kämpfen, und lieferte ihnen die Argumente, um ihre Entscheidung zu rechtfertigen.

Mehr als nur ein Buch: Paines Beitrag zur amerikanischen Revolution

Aber Paines Beitrag zur amerikanischen Revolution beschränkte sich nicht nur auf Common Sense. Er schrieb auch eine Reihe von Pamphleten, die als The American Crisis bekannt sind. Diese Schriften wurden während des Unabhängigkeitskrieges veröffentlicht und dienten dazu, die Moral der Truppen und der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Sie waren wie ein Aufruf zum Durchhalten, zur Hoffnung, zum Glauben an die eigene Sache.

Ein weiteres berühmtes Zitat von Paine, aus The American Crisis, das ich euch nicht vorenthalten möchte, lautet:

"Dies sind Zeiten, die die Seelen der Menschen auf die Probe stellen."

Diese Worte hallten in den Herzen der Soldaten wider, die unter schwierigsten Bedingungen kämpften. Paine war ihr Sprachrohr, ihr Mutmacher, ihr Hoffnungsträger.

Und auch nach der Revolution blieb Paine aktiv. Er engagierte sich in der französischen Revolution und setzte sich für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte ein. Er war ein Mann mit Prinzipien, der bereit war, für seine Überzeugungen einzustehen, egal welchen Preis er dafür zahlen musste. Leider war sein Engagement in Frankreich nicht unproblematisch. Er wurde inhaftiert und entging nur knapp der Hinrichtung. Seine radikalen Ansichten brachten ihn oft in Konflikt mit den Mächtigen.

Auf den Spuren von Thomas Paine: Was ihr heute sehen könnt

Wenn ihr euch auf die Spuren von Thomas Paine begeben wollt, gibt es einige Orte in den USA und Europa, die einen Besuch wert sind. In Philadelphia könnt ihr das Independence Hall besuchen, wo die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Hier spürt man den Geist der Revolution hautnah. Auch das American Philosophical Society Museum ist einen Besuch wert, um mehr über die intellektuelle Atmosphäre der damaligen Zeit zu erfahren.

Vergesst nicht, auch einen Abstecher nach Bordentown, New Jersey, zu machen, wo Paine einige Zeit lebte. Hier gibt es ein kleines, aber feines Museum, das seinem Leben und Werk gewidmet ist. Und wenn ihr nach England reist, könnt ihr seinen Geburtsort Thetford besuchen.

Reisetipp: Versucht, eure Reise so zu planen, dass sie mit einem der vielen historischen Festivals oder Veranstaltungen zusammenfällt, die in diesen Orten stattfinden. So könnt ihr die Geschichte noch lebendiger erleben.

Fazit: Eine Inspiration für Reisende und Geschichtsinteressierte

Thomas Paine war mehr als nur ein Autor oder ein politischer Aktivist. Er war ein Visionär, ein Kämpfer für die Freiheit und ein Inspirator für Generationen. Seine Schriften sind heute noch genauso relevant wie vor über 200 Jahren. Sie erinnern uns daran, dass wir uns für unsere Überzeugungen einsetzen müssen, dass wir den Mut haben müssen, unsere Stimme zu erheben, und dass wir niemals aufhören dürfen, für eine bessere Welt zu kämpfen.

Und was können wir als Reisende daraus lernen? Vielleicht, dass jede Reise eine Chance ist, neue Perspektiven zu gewinnen, unseren Horizont zu erweitern und uns von der Geschichte inspirieren zu lassen. Lasst uns die Orte besuchen, an denen Geschichte geschrieben wurde, die Menschen kennenlernen, die die Welt verändert haben, und die Bücher lesen, die uns zum Nachdenken anregen. Denn Reisen ist mehr als nur Sightseeing, es ist eine Reise zu uns selbst.

Also, packt eure Koffer, schnappt euch ein Exemplar von Common Sense (oder zumindest eine Zusammenfassung) und begebt euch auf die Spuren von Thomas Paine. Es lohnt sich!

Ich hoffe, dieser kleine Einblick in das Leben und Werk von Thomas Paine hat euch gefallen und inspiriert. Bis zum nächsten Mal, liebe Reisende!

Thomas Paine And Common Sense Common Sense, the Rights of Man and Other Essential Writings of
www.penguin.com.au
Thomas Paine And Common Sense In 1776 Thomas Paine Publishes Common Sense On this Day | Hip
www.hiphomeschoolmoms.com
Thomas Paine And Common Sense How Thomas Paine's 'Common Sense' Helped Inspire the American
www.history.com
Thomas Paine And Common Sense Common Sense Thomas Paine
ar.inspiredpencil.com
Thomas Paine And Common Sense "Common Sense" written by Thomas Paine in 1775–76 | Common sense
www.pinterest.com
Thomas Paine And Common Sense Thomas Paine and Common Sense
www.culturefrontier.com
Thomas Paine And Common Sense Thomas Paine’s Common Sense: Analysis | SchoolWorkHelper
schoolworkhelper.net
Thomas Paine And Common Sense The First Great Awakening: Promoting America’s Revolution
www.thecollector.com
Thomas Paine And Common Sense The American Revolution - ppt download
slideplayer.com
Thomas Paine And Common Sense Thomas Paine Biography - Author of Common Sense Pamphlet (1776)
totallyhistory.com
Thomas Paine And Common Sense Thomas Paine publishes Common Sense – Bright, shiny objects!
brightshinyobjects.net
Thomas Paine And Common Sense Steps toward the American Revolution - ppt download
slideplayer.com
Thomas Paine And Common Sense Declaring Independence - ppt download
slideplayer.com
Thomas Paine And Common Sense 01-10- January 10, 1776 - Thomas Payne Published "Common Sense." - Rick
rickchromey.com
Thomas Paine And Common Sense The American Revolution: APUSH. - ppt download
slideplayer.com
Thomas Paine And Common Sense Waterford Historical Museum and Cultural Center: Common Sense: Meet the
waterfordhistoricalmuseum.blogspot.com
Thomas Paine And Common Sense Common Sense by Thomas Paine | TouchstoneTruth.com
www.touchstonetruth.com
Thomas Paine And Common Sense Thomas Paine | Biography, Common Sense, Rights of Man, Religion
www.britannica.com

ähnliche Beiträge: