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Tod Des Autors Roland Barthes


Tod Des Autors Roland Barthes

Okay, Freunde, schnallt euch an! Wir machen einen kleinen, aber feinen Ausflug in die Welt eines Denkers, der das Lesen und Verstehen von Texten revolutioniert hat: Roland Barthes! Klingt erstmal nach dicker Uni-Kost, ich weiß. Aber keine Sorge, wir machen das so locker, dass selbst eure Katze mitdenken kann.

Barthes war sozusagen der Rockstar der Literaturtheorie. Stellt euch vor, er wäre ein Koch. Andere Köche folgen brav Rezepten, kochen immer dasselbe Gericht nach. Barthes aber nimmt das Rezept, wirft es in die Luft, fängt die Zutaten wieder auf und kreiert was völlig Neues! Er hat uns gezeigt, dass Texte nicht einfach nur eine einzige, unverrückbare Bedeutung haben, die der Autor festgenagelt hat. Nein, nein, nein! Da steckt viel mehr drin.

Und jetzt kommt der Clou: "Der Tod des Autors". Das ist nicht etwa ein Krimi, sondern ein Essay, der die Welt der Literaturwissenschaften auf den Kopf gestellt hat. Was Barthes damit meinte? Nun, im Grunde: Wenn wir einen Text lesen, dann sollten wir uns nicht so sehr darum kümmern, was der Autor sich dabei gedacht hat. Klar, das kann interessant sein. Aber viel wichtiger ist, was wir in dem Text finden! Unsere eigenen Interpretationen, unsere eigenen Assoziationen, unsere eigenen Gefühle.

Warum ist das so wichtig?

Weil es uns befreit! Stellen wir uns vor, ihr schaut einen Film. Sagen wir mal, einen kitschigen Liebesfilm. Euer Freund/eure Freundin findet den Film super romantisch und schnulzig. Ihr aber findet ihn total doof und unrealistisch. Früher hätte man vielleicht gesagt: "Naja, der Regisseur wollte ja genau das erreichen, also liegst du falsch." Aber Barthes würde sagen: "Hey, deine Interpretation ist genauso gültig! Du hast den Film eben anders erlebt, und das ist völlig okay!"

Das bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist. Wir können natürlich nicht einfach behaupten, Harry Potter sei eine Biografie über Angela Merkel (obwohl… wer weiß?). Aber es bedeutet, dass wir uns trauen dürfen, Texte aus unserer eigenen Perspektive zu betrachten, ohne Angst zu haben, "falsch" zu liegen. Der Text gehört uns, sobald wir ihn lesen!

Wie funktioniert das in der Praxis?

Ganz einfach: Lest! Lest Romane, Gedichte, Blogposts, Bedienungsanleitungen (okay, vielleicht nicht so gerne). Aber lest aufmerksam und versucht, eure eigenen Gedanken und Gefühle zuzulassen. Fragt euch: Was berührt mich an diesem Text? Was stört mich? Welche Erinnerungen oder Assoziationen weckt er in mir?

Ein kleines Beispiel:

Nehmen wir mal das Gedicht "Der Panther" von Rainer Maria Rilke. Klassiker, oder? Da geht es um einen Panther, der in einem Käfig gefangen ist. Man könnte jetzt sagen: "Okay, Rilke wollte uns zeigen, wie die Industrialisierung die Natur zerstört hat." Kann sein. Aber vielleicht fühlt ihr beim Lesen des Gedichts einfach nur eine tiefe Traurigkeit und Einsamkeit. Oder ihr denkt an euren Goldhamster, der auch den ganzen Tag im Käfig sitzt (ich hoffe, ihr lasst ihn auch mal raus!). Alles ist erlaubt, solange es für euch Sinn ergibt.

"Die Geburt des Lesers muss mit dem Tod des Autors bezahlt werden." – Roland Barthes

Ziemlich dramatisch formuliert, aber im Kern stimmt es: Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass der Autor die absolute Wahrheit gepachtet hat, damit wir als Leser*innen wirklich frei sein können.

Also, liebe Leser*innen, lasst euch nicht von Autoritäten einschüchtern! Nehmt die Texte, die euch in die Hände fallen, auseinander, verdreht sie, interpretiert sie, bis sie euch gehören. Seid kreativ, seid mutig, seid ihr selbst! Barthes hätte seine helle Freude daran.

Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss noch schnell meinen Kühlschrank nach literarischen Schätzen durchforsten. Vielleicht finde ich ja noch eine verschlüsselte Botschaft im Joghurtbecher…

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