Traduzione In Francese E Italiano
Also, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal Google Translate verflucht? Ich meine, Traduction en français, Traduzione in italiano – klingt doch alles erstmal super. Bis der übersetzte Text klingt, als hätte ihn ein betrunkener Roboter verfasst.
Ich weiß, ich weiß, Übersetzer sind Profis. Sie studieren jahrelang, kennen jede Nuance. Aber mal unter uns: Manchmal, nur manchmal, denke ich, mein Hamster könnte einen besseren Job machen. (Okay, vielleicht nicht wirklich. Aber die Vorstellung ist lustig.)
Die Sache mit den Redewendungen
Redewendungen sind der Endgegner für jede Übersetzungsmaschine. "Da steppt der Bär" wird dann zu "There steps the bear" – was in Frankreich oder Italien herzlich wenig Sinn ergibt. Oder noch besser: "Ich glaub' mein Schwein pfeift!" wird wortwörtlich übersetzt. Viel Spaß dabei, das einem Italiener zu erklären. Porca miseria!
Ich meine, wer denkt sich solche Sprüche überhaupt aus? Und warum müssen wir sie so umständlich übersetzen?
Mein persönlicher Übersetzungs-Fail
Ich erinnere mich an eine Reise nach Paris. Ich wollte unbedingt "Ich liebe dich" auf Französisch sagen. Google Translate spuckte "Je t'aime" aus. Soweit so gut. Nur dass ich es dann wie "Schött Ähm" ausgesprochen habe. Der Gesichtsausdruck der Dame war unbezahlbar. Ich glaube, sie dachte, ich hätte sie beleidigt. Oh là là!
Seitdem bin ich etwas vorsichtiger mit Online-Übersetzern. Vor allem, wenn es um romantische Botschaften geht.
Italienisch – Die Sprache der Gesten
Italienisch ist ja nicht nur eine Sprache, sondern ein ganzes Orchester an Gesten. Wenn ein Italiener redet, tanzen seine Hände Ballett. Und rate mal, was Google Translate nicht übersetzen kann? Richtig, die Gesten! Mamma mia!
Ich behaupte, die Hälfte der italienischen Konversation besteht aus Handbewegungen. Versuch mal, das in eine schriftliche Übersetzung zu packen. Viel Glück!
Die Wahrheit über automatische Übersetzungen (Meine Meinung!)
Hier kommt meine (vielleicht etwas unpopuläre) Meinung: Automatische Übersetzungen sind toll, um den Sinn grob zu erfassen. Aber wenn es um Feinheiten, Humor oder Emotionen geht, sind sie einfach nur... schlecht. Ganz schlecht.
Ich meine, stell dir vor, du liest einen Liebesbrief, der von Google Translate übersetzt wurde. Romantik pur, oder? Eher so: "Sehr geehrte/r [Name], gemäß Algorithmus empfinde ich Zuneigung für Sie." Nicht gerade herzzerreißend, oder?
Was lernen wir daraus?
Erstens: Lerne die Sprache! (Ich weiß, einfacher gesagt als getan.) Zweitens: Hab Spaß dabei, dich zu blamieren! (Denn das wird passieren.) Und drittens: Traue Google Translate nicht blindlings. (Vor allem nicht, wenn es um Liebeserklärungen geht.)
Ich bleibe dabei: Ein guter Übersetzer ist Gold wert. Und ein bisschen Humor schadet auch nie. Denn am Ende des Tages ist Sprache doch mehr als nur eine Ansammlung von Wörtern. Sie ist ein Fenster zu einer anderen Kultur, eine Brücke zwischen Menschen. Und manchmal eben auch eine Quelle für unfreiwillige Komik. C'est la vie!
Also, lasst uns über holprige Übersetzungen lachen und die Schönheit und den Reichtum der Sprachen feiern. Und vielleicht, nur vielleicht, entwickelt Google Translate ja irgendwann mal einen Sinn für Humor.
P.S.: Wenn jemand meine Hamster-Übersetzungsagentur finanzieren möchte, bitte melden!
