Typeerror Findall Missing 1 Required Positional Argument String
Ach du lieber Himmel! Schon wieder so eine Fehlermeldung! Du bist am Programmieren, alles scheint perfekt, und dann – BÄM! – erscheint diese kryptische Botschaft auf dem Bildschirm: TypeError: findall() missing 1 required positional argument: 'string'. Panik? Bloß nicht! Stell dir vor, das ist wie beim Kuchenbacken, nur dass statt Mehl und Eiern, du eben Code verwendest.
Dieser Fehler, dieser kleine Quälgeist, ist im Grunde ganz harmlos. Er flüstert dir nur ins Ohr (oder schreit es dir ins Gesicht, je nachdem, wie müde du bist): "Hey, du hast mir nicht gesagt, WO ich suchen soll!". Stell dir vor, du beauftragst deinen Hund, im Garten nach einem Ball zu suchen, aber du sagst ihm nicht, WELCHER Garten! Er würde dich auch fragend anschauen, oder?
Das Detektivspiel mit findall()
Was macht findall() überhaupt? Nun, stell dir vor, findall() ist wie ein super-schnüffelnder Detektiv, der in einem riesigen Text (unser "string") nach bestimmten Mustern (unseren "RegEx"-Mustern) sucht. Er durchkämmt den Text Zeile für Zeile, Wort für Wort, Buchstabe für Buchstabe, auf der Jagd nach Übereinstimmungen. Aber dieser Detektiv ist etwas vergesslich. Er braucht unbedingt zwei Informationen:
- Was soll er suchen? (Das ist das RegEx-Muster)
- Wo soll er suchen? (Das ist der String, in dem gesucht wird)
Der Fehler "findall() missing 1 required positional argument: 'string'" bedeutet einfach, dass du dem Detektiv zwar gesagt hast, WAS er suchen soll, aber nicht, WO! Er steht da mit seiner Lupe und fragt: "Ähm… wo genau soll ich jetzt suchen? In der Küche? Im Wohnzimmer? Auf dem Dachboden?".
Ein paar haarsträubende Beispiele (und wie man sie rettet!)
Szenario 1: Der vergessliche Detektiv
Du schreibst:
import re
muster = r"Hallo"
ergebnisse = re.findall(muster) # Oops! Wo ist der String?
Das Ergebnis? Genau, der berüchtigte TypeError! Du hast dem Detektiv zwar gesagt, er soll nach "Hallo" suchen, aber nicht WO. Die Lösung ist simpel: Gib ihm den Text, in dem er suchen soll!
import re
muster = r"Hallo"
text = "Hallo Welt! Hallo Universum!"
ergebnisse = re.findall(muster, text) # Perfekt!
Jetzt ist der Detektiv glücklich und liefert dir alle "Hallo"s aus dem Text.
Szenario 2: Die falsche Reihenfolge
Manchmal verwechselt man die Reihenfolge der Argumente. Stell dir vor, du gibst dem Hund den Garten, BEVOR du ihm sagst, nach welchem Ball er suchen soll. Verwirrung ist vorprogrammiert!
import re
text = "Die Zahl ist 42"
ergebnisse = re.findall(text, r"\d+") # Falsche Reihenfolge!
Auch hier schreit der TypeError auf. Die Lösung: Die Reihenfolge muss stimmen! Zuerst das Muster, dann der Text.
import re
text = "Die Zahl ist 42"
ergebnisse = re.findall(r"\d+", text) # Richtige Reihenfolge!
Nun findet der Detektiv die Zahl 42 im Text.
Die Magie des Kontextes
Oftmals versteckt sich der Fehler in komplexerem Code. Vielleicht hast du eine Funktion geschrieben, die findall() verwendet, und beim Aufruf der Funktion einen Fehler gemacht.
Merke dir: Überprüfe immer den Kontext, in dem findall() aufgerufen wird. Stelle sicher, dass du alle benötigten Argumente (das Muster und den String) korrekt übergibst. Und denke daran: Der String muss ein String sein! Keine Zahl, keine Liste, kein Hamster (auch wenn Hamster sehr niedlich sind).
Also, das nächste Mal, wenn dich dieser TypeError heimsucht, atme tief durch, erinnere dich an den vergesslichen Detektiv und gib ihm einfach, was er braucht: Den String, in dem er suchen soll! Und dann… fröhliches Coden!
