übernahme Von Leistungen Der Behandlungspflege Durch Pflegehilfskräfte 2021
Meine Lieben, lasst uns heute über ein Thema sprechen, das vielleicht nicht direkt mit Strandurlauben oder Sightseeing zu tun hat, aber dennoch eine große Rolle spielt, besonders wenn man längere Zeit in Deutschland verbringt oder Angehörige besucht. Es geht um die Übernahme von Leistungen der Behandlungspflege durch Pflegehilfskräfte im Jahr 2021. Klingt trocken, ich weiß, aber ich verspreche euch, es ist relevanter, als ihr denkt, besonders wenn ihr unerwartet in eine Situation geratet, in der jemand in eurem Umfeld Unterstützung benötigt.
Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2021. Ich war damals viel unterwegs, besuchte meine Tante Erna in Bayern. Sie hatte sich den Arm gebrochen und brauchte unerwartet Unterstützung im Alltag. Natürlich half ich, wo ich konnte, aber es gab Momente, da war ich einfach überfordert. Medizinische Versorgung ist eben etwas anderes als gemeinsames Kaffeetrinken und Spazierengehen.
Damals begann ich, mich intensiver mit dem Thema Pflege auseinanderzusetzen, und stieß dabei auf die Regelungen zur Behandlungspflege durch Pflegehilfskräfte. Ich war überrascht, wie viel tatsächlich erlaubt ist und wie wichtig diese Unterstützung für viele Menschen ist.
Was bedeutet Behandlungspflege überhaupt?
Bevor wir tiefer eintauchen, klären wir erst einmal den Begriff. Behandlungspflege umfasst medizinische Tätigkeiten, die normalerweise von Ärzten oder qualifizierten Pflegefachkräften durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise:
- Medikamentengabe (Tabletten, Spritzen etc.)
- Verbandswechsel
- Blutzuckermessung und Insulingabe
- Katheterpflege
- An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
- Sauerstoffversorgung
Früher war es so, dass diese Tätigkeiten ausschließlich von examinierten Pflegekräften übernommen werden durften. Aber gerade im ländlichen Raum und bei steigendem Bedarf an Pflegeleistungen stieß man schnell an Kapazitätsgrenzen.
Die Rolle der Pflegehilfskräfte
Hier kommen die Pflegehilfskräfte ins Spiel. Das sind Personen, die eine spezielle Ausbildung im Bereich der Pflege absolviert haben, aber eben nicht die gleiche Qualifikation wie eine examinierte Pflegefachkraft besitzen. Die gute Nachricht ist, dass Pflegehilfskräfte unter bestimmten Voraussetzungen *bestimmte* Leistungen der Behandlungspflege übernehmen dürfen. Und das war 2021 schon ein großer Fortschritt.
Die genauen Regelungen sind natürlich komplex und können sich je nach Bundesland leicht unterscheiden. Aber grundsätzlich gilt: Die Übernahme von Behandlungspflege durch Pflegehilfskräfte ist nur dann zulässig, wenn:
- Eine ärztliche Anordnung vorliegt. Das heißt, ein Arzt muss die Notwendigkeit der Behandlungspflege feststellen und diese anordnen.
- Die Pflegehilfskraft entsprechend geschult und eingewiesen wurde. Sie muss also genau wissen, wie sie die jeweilige Maßnahme korrekt und sicher durchführt.
- Die Verantwortung weiterhin bei einer examinierten Pflegefachkraft liegt. Diese überwacht die Tätigkeit der Pflegehilfskraft und steht bei Fragen oder Problemen zur Verfügung.
- Der Patient (oder sein Betreuer) einverstanden ist.
Diese Voraussetzungen sind extrem wichtig. Es geht schließlich um die Gesundheit und Sicherheit des Patienten. Niemand sollte sich gezwungen fühlen, eine Leistung von einer Person durchführen zu lassen, der er nicht vertraut.
Meine Erfahrungen mit Pflegehilfskräften
Zurück zu meiner Tante Erna. Ich war wirklich froh, dass wir eine kompetente Pflegehilfskraft gefunden haben, die uns unterstützen konnte. Sie war sehr einfühlsam und geduldig und hat meiner Tante die Medikamente verabreicht und den Verband gewechselt. Das hat mir unglaublich viel Last von den Schultern genommen und ich konnte mich wieder mehr auf die emotionalen Aspekte der Betreuung konzentrieren.
Wichtig war, dass die Pflegehilfskraft von einem ambulanten Pflegedienst kam. So war sichergestellt, dass eine examinierte Pflegefachkraft die Verantwortung trug und die Qualität der Versorgung gewährleistet war.
Worauf ihr achten solltet:
Wenn ihr selbst in die Situation kommt, Unterstützung durch eine Pflegehilfskraft zu benötigen, gibt es ein paar Dinge, auf die ihr besonders achten solltet:
- Qualifikation: Fragt nach der Ausbildung und den Qualifikationen der Pflegehilfskraft. Hat sie die notwendigen Schulungen absolviert?
- Erfahrung: Hat die Pflegehilfskraft Erfahrung in der Durchführung der benötigten Maßnahmen?
- Zertifizierung: Ist der Pflegedienst zertifiziert und verfügt über ein Qualitätsmanagement?
- Kommunikation: Ist die Pflegehilfskraft gut erreichbar und kommuniziert sie offen und transparent?
- Vertrauen: Das Wichtigste ist, dass ihr ein gutes Gefühl habt und der Pflegehilfskraft vertraut.
Scheut euch nicht, Fragen zu stellen und euch Referenzen geben zu lassen. Es geht um eure Gesundheit und euer Wohlbefinden!
Die Vorteile der Übernahme von Behandlungspflege durch Pflegehilfskräfte
Ich finde, die Möglichkeit, dass Pflegehilfskräfte bestimmte Leistungen der Behandlungspflege übernehmen dürfen, hat viele Vorteile. Zum einen entlastet es die examinierten Pflegekräfte, die sich dann auf komplexere Fälle konzentrieren können. Zum anderen ermöglicht es eine flächendeckendere Versorgung, gerade in ländlichen Gebieten. Und nicht zuletzt können auch Angehörige entlastet werden, die sich oft überfordert fühlen, wenn sie plötzlich die Pflege eines lieben Menschen übernehmen müssen.
Die Übernahme von Behandlungspflege durch Pflegehilfskräfte ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu verbessern. Aber es ist wichtig, dass die Qualität der Versorgung gewährleistet ist und die Sicherheit der Patienten immer an erster Stelle steht.
Auch finanziell kann es eine Entlastung sein. Die Kosten für die Behandlungspflege werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen, wenn eine ärztliche Anordnung vorliegt. Allerdings solltet ihr euch im Vorfeld genau informieren, welche Leistungen von eurer Krankenkasse übernommen werden und welche Kosten ihr gegebenenfalls selbst tragen müsst.
Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der Behandlungspflege hat euch geholfen, das Thema besser zu verstehen. Es ist ein komplexes Feld, aber es ist wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, besonders wenn man längere Zeit in Deutschland verbringt oder Angehörige besucht. Denn man weiß nie, wann man selbst in die Situation kommt, Unterstützung zu benötigen.
Und denkt daran: Ihr seid nicht allein! Es gibt viele Organisationen und Beratungsstellen, die euch bei Fragen rund um das Thema Pflege zur Seite stehen. Informiert euch, holt euch Rat und scheut euch nicht, Hilfe anzunehmen. Denn gemeinsam können wir die Pflege von Menschen in Not verbessern und ihnen ein würdevolles Leben ermöglichen.
Also, genießt eure Reisen, erkundet neue Orte und lernt neue Kulturen kennen. Aber vergesst nicht, auch auf euch und eure Lieben zu achten. Und wenn ihr unerwartet Hilfe benötigt, wisst ihr jetzt, wo ihr anfangen könnt zu suchen.
Bis zum nächsten Mal, eure Reiseexpertin!
