übungen Indirekte Rede Deutsch
Hand aufs Herz, liebe Leute. Mal ehrlich unter uns: Wer von euch freut sich wirklich auf Übungen zur indirekten Rede im Deutschunterricht? Seid ehrlich! Ich sehe euch, wie ihr da sitzt und heimlich gähnt.
Ja, ich weiß, ich weiß. Sie ist wichtig. Sie ist nützlich. Man braucht sie für Berichte, für Zusammenfassungen, für all die Dinge, die das Leben so richtig… spannend machen? Ähm… Nein.
Ich behaupte ja: Die indirekte Rede ist die kleine Schwester des Konjunktivs. Und beide sind ein bisschen... kompliziert. Findet ihr nicht auch?
Das Elend der "sagte, dass..."
Wir alle kennen das. "Lisa sagte, dass sie heute keine Lust auf Mathe habe." Oder "Peter meinte, dass das Fußballspiel unfair gewesen sei." Grauenhaft! Klingt wie aus einem Lehrbuch, oder? Und genau da liegt das Problem. Es klingt UNNATÜRLICH.
Ich plädiere für mehr Kreativität! Mehr Mut zum sprachlichen Abenteuer! Weg von diesem steifen "sagte, dass..."-Einerlei.
Unpopuläre Meinung: Manchmal ist die direkte Rede einfach besser. Knackiger. Lebendiger. Stellt euch vor: Lisa sagt: "Ich habe heute echt keinen Bock auf Mathe!" Bäm! Da ist Emotion! Da ist Leben! Wo bleibt das, wenn wir es in ein "Lisa sagte, dass sie heute keine Lust auf Mathe habe" verwandeln?
Die Sache mit dem Konjunktiv
Und dann kommt der Konjunktiv ins Spiel. Der Konjunktiv I und der Konjunktiv II. *Seufz.* Wer hat sich das bloß ausgedacht? Ich meine, klar, er hat seine Berechtigung. Er signalisiert Distanz. Er zeigt, dass wir etwas wiedergeben, was jemand anderes gesagt hat. Aber muss er SO kompliziert sein?
"Er habe gesagt, er wäre glücklich gewesen, wenn sie gekommen wäre..." Merkt ihr, wie das Gehirn anfängt zu rauchen?
Mein Vorschlag: Weniger Konjunktivzwang! Mehr spielerische Freiheit! Und vielleicht ein kleines bisschen Nachsicht, wenn man mal durcheinander kommt.
Ich behaupte ja, dass die meisten Leute im echten Leben gar nicht so viel Konjunktiv benutzen. Sie umschreiben. Sie paraphrasieren. Sie drücken sich irgendwie anders aus. Und das ist auch gut so!
Alternativen zum "sagte, dass..."-Terror
Gibt es denn überhaupt Alternativen? Aber ja! Und das ist das Schöne daran. Man kann kreativ sein. Man kann variieren.
Hier ein paar Beispiele:
- "Lisa jammert, dass sie heute keine Mathe machen will."
- "Peter ist der Meinung, das Spiel sei unfair gewesen."
- "Laut Lisa ist Mathe heute total blöd."
Seht ihr? Es geht doch! Es klingt gleich viel lebendiger und weniger nach Deutschbuchstaub.
"Die indirekte Rede muss nicht langweilig sein! Sie kann auch Spaß machen!" - Meine unpopuläre Meinung
Lasst uns die indirekte Rede befreien! Lasst uns sie entstauben! Lasst uns sie zu unserem eigenen, kreativen Werkzeug machen! Und lasst uns bitte, bitte, bitte den Konjunktiv nicht überstrapazieren. Unser Gehirn wird es uns danken.
Üben, üben, üben... oder doch lieber nicht?
Okay, okay. Ich weiß, was ihr jetzt denkt: "Aber wir MÜSSEN doch üben!" Ja, das stimmt schon. Aber vielleicht können wir das Üben ein bisschen... unterhaltsamer gestalten?
Wie wäre es mit:
- Szenarien aus dem echten Leben (statt immer nur aus dem Schulbuch)?
- Rollenspielen, bei denen man Klatsch und Tratsch in indirekter Rede weitergibt?
- Comics, in denen die Sprechblasen in indirekte Rede umgewandelt werden müssen?
Hauptsache, es macht ein bisschen Spaß! Denn ganz ehrlich: Wenn es keinen Spaß macht, dann lernt man auch nichts. Zumindest nicht gut.
Also, meine Freunde, lasst uns die indirekte Rede mit einem Augenzwinkern angehen. Lasst uns kreativ sein. Lasst uns experimentieren. Und lasst uns vor allem nicht den Humor verlieren. Denn das Leben ist zu kurz für langweilige Deutschübungen.
Und wenn alles nichts hilft, dann greifen wir eben zur direkten Rede. Hauptsache, wir verstehen uns. Oder, wie mein Opa immer sagte: "Hauptsach' g'schwätzt!" Und in diesem Sinne: Viel Spaß beim Üben (oder auch nicht)!
