Uni Hildesheim Psychologie Klausuren
Okay, lasst uns ehrlich sein. Die Psychologie-Klausuren an der Uni Hildesheim sind… nun ja, sie sind eine Erfahrung. Eine Erfahrung, die man vielleicht nicht unbedingt wiederholen möchte. Sagen wir es mal so: Ich habe schon entspanntere Sonntagnachmittage verbracht.
Ich habe da so eine – vielleicht etwas unpopuläre – Meinung. Ich glaube, die Klausuren testen nicht wirklich, ob man die Psychologie verstanden hat. Sondern eher, wie gut man im Auswendiglernen ist. Und wie gut man stundenlang in stickigen Bibliotheken überleben kann. Ist das wirklich, was wir wollen?
Die berüchtigten Namen…
Jeder, der in Hildesheim Psychologie studiert, kennt sie. Die Namen. Die gefühlt 500 verschiedenen Forscher und ihre Theorien. Jede Klausur ist wie ein "Wer ist wer?" für Fortgeschrittene. Und wehe dem, der den Unterschied zwischen Wundt und James verwechselt. Da klingeln sofort alle Alarmglocken!
Ich meine, klar, die Geschichte der Psychologie ist wichtig. Aber muss ich wirklich *jedes* Detail auswendig können? Reicht es nicht, wenn ich das große Ganze verstehe? Vielleicht, nur vielleicht, wäre es sinnvoller, uns beizubringen, wie man kritisch denkt und Informationen bewertet. Anstatt uns mit unnötigem Faktenwissen zu überfrachten. (Das ist jetzt nur so eine Idee, ne?).
Und dann sind da noch die Multiple-Choice-Fragen. Die reinste Folter. Fünf Antwortmöglichkeiten, die alle irgendwie richtig scheinen. Oder alle irgendwie falsch. Am Ende rät man dann doch, und hofft auf das Beste. Ist das Wissenschaft?
Der Horror der langen Texte
Okay, wir Psychologen sind ja dafür bekannt, lange Texte zu schreiben. Aber die Klausurtexte… die sind nochmal eine ganz andere Liga. Man liest und liest, und am Ende weiß man nicht mehr, was man eigentlich gelesen hat. Und dann soll man dazu noch in kurzer Zeit Fragen beantworten? Unmöglich!
Ich frage mich manchmal, ob die Professoren selbst noch wissen, was in diesen Texten steht. Oder ob sie einfach nur wollen, dass wir leiden. (Ich mache nur Spaß… glaube ich).
Mal ganz ehrlich: Wäre es nicht viel sinnvoller, uns kürzere, prägnantere Texte zu geben? Und uns dann zu bitten, das Gelernte anzuwenden. Zum Beispiel anhand von Fallbeispielen. Das wäre doch viel praxisorientierter. Und würde uns tatsächlich auf das Berufsleben vorbereiten. (Nur so ein Vorschlag).
Ich erinnere mich an eine Klausur, in der es um Statistik ging. Ich hasse Statistik. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass 90% meiner Kommilitonen auch Statistik hassen. Aber irgendwie müssen wir da durch. Und die Klausur war… sagen wir mal… herausfordernd. Ich habe am Ende einfach irgendwelche Zahlen in den Taschenrechner getippt und gehofft, dass irgendwas Sinnvolles dabei herauskommt. Spoiler: Es kam nichts Sinnvolles dabei heraus.
Die (un)heimliche Macht der Altklausuren
Klar, Altklausuren sind Gold wert. Jeder, der das Gegenteil behauptet, lügt. Aber ist es nicht auch ein bisschen traurig, dass man sich eigentlich nur auf die Altklausuren konzentrieren muss, um zu bestehen? Das heißt doch im Grunde, dass sich die Klausuren jedes Jahr wiederholen. Und dass das Wissen, das man sich aneignet, nicht wirklich nachhaltig ist.
Ich meine, ich bin ja froh, wenn ich bestehe. Aber ich hätte schon gerne das Gefühl, dass ich auch wirklich was gelernt habe. Und dass ich das Gelernte auch anwenden kann. Aber vielleicht bin ich da auch einfach zu idealistisch.
Vielleicht sollten wir einfach alle Meditationskurse belegen. Das hilft vielleicht gegen den Klausurstress. Und vielleicht sollten wir auch alle zusammen eine Petition starten. Für klausurfreundlichere Klausuren. Wer ist dabei?
Aber hey, am Ende des Tages ist es ja auch nur eine Klausur. Und nach der Klausur ist vor der Party. Oder so ähnlich. Also Kopf hoch, liebe Hildesheimer Psychologie-Studis. Wir schaffen das!
Und vielleicht, ganz vielleicht, lachen wir in ein paar Jahren darüber. Oder auch nicht. Aber zumindest haben wir dann eine gute Geschichte zu erzählen. Und das ist doch auch was wert.
