Universite Jean Moulin Lyon 3
Jean Moulin Lyon 3. Hach, allein der Name klingt schon nach... nun ja, nach Uni. Aber ist sie wirklich so, wie alle sagen? Ich habe da so meine Gedanken.
Okay, unpopular opinion incoming: Lyon 3 ist gar nicht so schlimm. Ja, ja, ich weiß, was alle sagen. "Zu viele Juristen!" "Immer überfüllt!" "Die Cafeteria ist ein Kriegsgebiet!" Alles wahr. Aber hey, welche Uni ist schon perfekt?
Der Campus: Beton-Romantik oder Beton-Albtraum?
Der Campus. Sagen wir mal so: architektonisch ist er... ein Erlebnis. Es ist halt viel Beton. Sehr viel. Aber irgendwo hat dieser kalte Charme auch was. Oder? Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, um mich besser zu fühlen.
Ich meine, mal ehrlich, welcher Student hat nicht schon mal unter einem dieser monströsen Betonpilze gesessen und versucht, verzweifelt für die nächste Prüfung zu lernen? Das verbindet. Das ist fast schon... romantisch. Na gut, vielleicht auch nicht. Eher so "Beton-Überlebens-Romantik".
Die ewige Parkplatzsuche: Ein Abenteuer für sich
Apropos Überleben: Wer mit dem Auto kommt, braucht Nerven aus Stahl. Die Parkplatzsuche ist ein Spiel. Ein Spiel, bei dem man meistens verliert. Aber hey, dafür hat man sein tägliches Cardio schon erledigt, wenn man dann vom gefühlt letzten Parkplatz der Stadt zur Uni hetzt.
Ich schwöre, ich habe mal jemanden gesehen, der einen Parkplatz gefunden hat. Ein Einhorn reitend. Die Legende lebt!
Die Dozenten: Zwischen Genie und Wahnsinn
Kommen wir zu den Dozenten. Da gibt es alles. Von den absolut genialen Professoren, die dich für ihr Fach begeistern, bis zu den... nun ja... "eigenwilligen" Exemplaren, bei denen man sich fragt, ob sie überhaupt wissen, wo sie sind.
Aber genau das macht es doch auch spannend! Man weiß nie, was als Nächstes kommt. Ist es ein tiefgründiger Vortrag über die Bedeutung von Kant? Oder eine ausschweifende Anekdote über den Hund des Dozenten?
Bibliothek: Der heilige Gral des Lernens (oder des Schlafens)
Die Bibliothek. Der heilige Gral für jeden Studenten. Ein Ort der Ruhe, der Konzentration und... des Nickerchens. Geben wir es zu: Wer hat nicht schon mal in der Bib geschlafen? Vor allem nach einer langen Nacht mit französischem Wein und dem Versuch, Sartre zu verstehen.
Die Atmosphäre ist aber meistens super. Alle sitzen da, hochkonzentriert (oder so tuend), und versuchen, ihr Bestes zu geben. Man spürt den Druck, aber auch die gegenseitige Unterstützung. Irgendwie ist man ja doch eine große Familie, die gemeinsam durch die Hölle des Studiums geht.
Lyon: Mehr als nur Uni
Das Beste an Lyon 3 ist aber vielleicht gar nicht die Uni selbst, sondern die Stadt! Lyon ist einfach großartig. Es gibt so viel zu entdecken. Wunderschöne Parks, tolle Restaurants, und natürlich die berühmten Bouchons, in denen man sich mit Lyoner Spezialitäten vollfressen kann.
Nach einem langen Tag voller Vorlesungen und Lernstress kann man sich in Lyon einfach treiben lassen. Ein Spaziergang an der Rhône, ein Kaffee in einem der vielen Cafés, oder ein Abendessen mit Freunden. Das ist Lebensqualität!
Also, ja, Lyon 3 ist vielleicht nicht perfekt. Aber sie hat ihren eigenen Charme. Und hey, am Ende haben wir doch alle unseren Abschluss bekommen. Irgendwie. Und darauf kommt es doch an, oder?
Und wer weiß, vielleicht werde ich ja auch mal zu so einem "eigenwilligen" Dozenten, der Anekdoten über seinen Hund erzählt. Die Beton-Romantik hat mich vielleicht doch mehr geprägt als ich dachte.
