University Of South Africa Unisa
Okay, hört mal zu! Ich habe da so eine... nennen wir es mal "Meinung" über die UNISA. Eine, die vielleicht nicht jeder teilt. Aber ich muss es einfach loswerden. Bereit?
UNISA: Der Elefant im Fernstudien-Raum
Die UNISA, die University of South Africa. Riesig, oder? Gefühlt studiert da jeder zweite Südafrikaner (oder jemand, der gerne so tun würde). Sie ist wie der Elefant im Raum des Fernstudiums. Man kann sie nicht ignorieren. Aber Hand aufs Herz: Ist sie wirklich so toll, wie alle immer sagen?
Eine Frage der Perspektive (und der Geduld)
Klar, die UNISA ist eine Institution. Sie hat Geschichte, sie hat Tradition, sie hat… Papierkram für die nächsten hundert Jahre. Aber mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal gefühlt, dass er in einem bürokratischen Labyrinth verloren gegangen ist, versucht, eine einfache Frage zu beantworten?
Ich sage ja nicht, dass alle Mitarbeiter unfreundlich sind. Aber manchmal… manchmal wünscht man sich einfach eine E-Mail-Antwort, die nicht aus einem vorgefertigten Textbaustein besteht. Oder ein Telefongespräch, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man dem Gesprächspartner die Lebenszeit stiehlt.
Ich erinnere mich an den Tag, als ich versuchte, meine Prüfungsanmeldung zu bestätigen. Es war, als würde ich versuchen, einen störrischen Esel über eine Klippe zu schieben. Am Ende habe ich aufgegeben und bin lieber Eis essen gegangen. War vielleicht die bessere Entscheidung.
Flexibilität: Segen oder Fluch?
Die UNISA preist ihre Flexibilität an. Und ja, das stimmt. Du kannst studieren, wann und wo du willst. Theoretisch. Aber diese Flexibilität kann auch zum Fluch werden. Denn ohne feste Strukturen, ohne regelmäßige Vorlesungen, ohne den Druck, Kommilitonen zu treffen… verliert man sich schnell in Netflix und Prokrastination.
Plötzlich ist es Sonntagabend, die Abgabefrist rückt bedrohlich näher, und du hast noch nicht mal das erste Kapitel gelesen. Wer kennt das nicht? (Okay, vielleicht bin ich die Einzige… aber ich bezweifle es.)
Das Mysterium der Studienmaterialien
Kommen wir zu den Studienmaterialien. Manchmal frage ich mich, ob die Skripte und Bücher absichtlich so geschrieben sind, dass man sie dreimal lesen muss, um überhaupt zu verstehen, worum es geht. Sind das versteckte Rätsel? Eine Art Aufnahmeritual für UNISA-Studenten?
Und wehe dem, der versucht, ein fehlendes Kapitel zu bekommen. Das ist wie die Suche nach dem Heiligen Gral. Viel Glück dabei!
Aber… es gibt auch Gutes!
Okay, okay, ich will nicht nur meckern. Die UNISA hat auch ihre guten Seiten. Sie bietet eine riesige Auswahl an Studiengängen. Und sie ermöglicht es Menschen, einen Abschluss zu machen, die sonst vielleicht keine Chance dazu hätten. Das ist schon mal etwas.
Und wenn man es dann endlich geschafft hat, seinen Abschluss in den Händen zu halten… dann ist das Gefühl unbeschreiblich. Dann vergisst man all die bürokratischen Hürden, all die unverständlichen Skripte, all die schlaflosen Nächte. Fast zumindest.
Mein (unpopuläres) Fazit
Die UNISA ist wie eine Achterbahnfahrt. Es gibt Höhen und Tiefen, Freud und Leid, Erfolgserlebnisse und Momente der Verzweiflung. Aber am Ende… am Ende ist es eine Erfahrung, die einen prägt. Ob man will oder nicht.
Und vielleicht, ganz vielleicht, ist das ja auch der Sinn der Sache. Vielleicht will die UNISA uns nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Widerstandsfähigkeit, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, über uns selbst zu lachen. Wer weiß?
Also, liebe UNISA-Studenten (und Ex-Studenten), was meint ihr? Seid ihr auch manchmal am Rande des Wahnsinns? Oder bin ich wirklich die Einzige?
