Urlaub Wir Sind Dann Mal Weg Bilder
Hallo ihr Lieben, Fernweh-Geplagten und Abenteuerlustigen! Ihr kennt das doch, oder? Dieses Kribbeln, diese Sehnsucht, dieses unbändige Verlangen, einfach weg zu sein. Raus aus dem Alltagstrott, rein ins Unbekannte. Bei uns war es mal wieder so weit. "Wir sind dann mal weg," sagten wir uns, packten unsere Koffer und stürzten uns in ein neues Abenteuer. Und weil ihr immer so gespannt seid, was wir so treiben, nehme ich euch heute mit auf eine kleine Reise – in Bildern und Geschichten.
Vorbereitung ist alles (oder doch nicht?)
Die Vorbereitung, ja, ein leidiges Thema. Ich liebe es ja, stundenlang Reiseblogs zu durchforsten, die besten Restaurants herauszusuchen und die verstecktesten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Mein Mann, nennen wir ihn liebevoll den "Spontanen", hält davon eher weniger. "Wir sind dann mal weg," bedeutet für ihn eher: Koffer packen (zur Not auch erst am Morgen der Abreise), Flug buchen (wenn es sein muss, auch im letzten Moment) und dann einfach schauen, was passiert. Eine Mischung aus beidem ist dann meistens die Lösung. Ein paar Eckpunkte werden festgelegt, aber genug Raum für Spontaneität muss sein. Schließlich sollen ja auch unerwartete Dinge passieren!
Dieses Mal führte uns unser Weg in die Toskana. Genauer gesagt, in ein kleines, verträumtes Örtchen namens Montepulciano. Die Bilder, die ich im Vorfeld gesehen hatte, versprachen Idylle pur: sanfte Hügel, Zypressenalleen, mittelalterliche Gassen und natürlich jede Menge leckeres Essen. Und ich kann euch sagen, die Realität übertraf die Erwartungen noch um Längen!
Montepulciano: Ein Postkartenidyll
Schon die Anreise war ein Genuss. Wir fuhren mit dem Mietwagen von Florenz aus durch die atemberaubende Landschaft. Jeder Hügel, jede Kurve bot einen neuen, noch schöneren Ausblick. Die Sonne strahlte vom Himmel und tauchte alles in ein warmes, goldenes Licht. Endlich in Montepulciano angekommen, waren wir sofort verzaubert. Die engen Gassen, die alten Steinhäuser, die blumengeschmückten Balkone – alles wirkte wie aus einem Bilderbuch entsprungen. Wir hatten ein kleines, gemütliches Apartment mitten im Zentrum gemietet, mit einem Balkon, der einen traumhaften Blick über die umliegenden Weinberge bot. Traumhaft!
Die nächsten Tage verbrachten wir damit, die Stadt zu erkunden, die köstliche toskanische Küche zu genießen und natürlich jede Menge Wein zu probieren. Montepulciano ist ja bekannt für seinen Vino Nobile, einen Rotwein von Weltruf. Wir besuchten verschiedene Weingüter, lernten viel über den Anbau und die Herstellung und ließen uns die edlen Tropfen natürlich auch schmecken. Besonders beeindruckt hat uns die Cantina Ercolani, ein riesiger Weinkeller, der sich unter der Stadt befindet. Ein Labyrinth aus unterirdischen Gängen, in denen tausende von Weinflaschen lagern. Absolut sehenswert!
Kulinarische Genüsse
Apropos Genuss: Das Essen in der Toskana ist einfach unschlagbar! Wir haben uns durch die regionalen Spezialitäten probiert, von der Ribollita (einer herzhaften Gemüsesuppe) über die Pici al ragu (handgemachte Nudeln mit Fleischsoße) bis hin zum Bistecca alla Fiorentina (ein riesiges T-Bone-Steak). Und natürlich durfte auch ein Besuch auf dem Wochenmarkt nicht fehlen. Hier gab es frisches Obst und Gemüse, Käse, Wurst und viele andere Leckereien. Wir deckten uns mit allem ein, was das Herz begehrte, und veranstalteten ein kleines Picknick in den Weinbergen. Einfach perfekt!
"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben." – Kurt Tucholsky
Ein besonderes Highlight war auch der Besuch eines Kochkurses. Wir lernten, wie man Pasta selbst macht und wie man die traditionellen toskanischen Gerichte zubereitet. Es war nicht nur lehrreich, sondern auch unglaublich lustig. Und das Beste: Am Ende durften wir unsere selbstgemachten Köstlichkeiten natürlich auch verspeisen.
Ausflüge in die Umgebung
Montepulciano ist zwar wunderschön, aber die Toskana hat noch viel mehr zu bieten. Wir unternahmen einige Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel nach Pienza, einer kleinen Renaissance-Stadt, die für ihren Pecorino-Käse berühmt ist. Oder nach Montalcino, wo der edle Brunello-Wein hergestellt wird. Und natürlich durfte auch ein Besuch in Siena nicht fehlen, einer der schönsten Städte Italiens, mit ihrem berühmten Piazza del Campo, dem Hauptplatz, auf dem zweimal im Jahr das Palio stattfindet, ein aufregendes Pferderennen.
Besonders gut gefallen hat uns auch die Landschaft rund um San Gimignano. Die Stadt ist bekannt für ihre Geschlechtertürme, die im Mittelalter von den reichen Familien der Stadt errichtet wurden, um ihren Reichtum und ihre Macht zu demonstrieren. Heute sind noch 14 dieser Türme erhalten und prägen das Bild der Stadt. Es ist wirklich ein beeindruckender Anblick, wenn man auf einem Hügel steht und auf die Stadt mit ihren vielen Türmen blickt.
"Wir sind dann mal weg" – Fazit
Unser Urlaub in der Toskana war einfach unvergesslich. Wir haben die Schönheit der Landschaft genossen, die köstliche Küche probiert, die Gastfreundschaft der Menschen erlebt und jede Menge neue Eindrücke gesammelt. Und natürlich haben wir auch viele tolle Fotos gemacht, von denen ich euch hier einige zeige. Ich hoffe, sie inspirieren euch, selbst die Koffer zu packen und euch auf ein neues Abenteuer einzulassen. Denn das Leben ist zu kurz, um immer nur zu Hause zu sitzen. Wir sind dann mal weg! Und ihr so?
Reisetipps für die Toskana:
- Beste Reisezeit: Frühling oder Herbst, wenn es nicht zu heiß und nicht zu voll ist.
- Unterkünfte: Agriturismo (Bauernhof) oder Apartment in den Städten.
- Verkehrsmittel: Mietwagen ist ideal, um die Landschaft zu erkunden.
- Essen & Trinken: Unbedingt die regionalen Spezialitäten probieren und Weinverkostungen machen.
- Must-Sees: Florenz, Siena, San Gimignano, Montepulciano, Pienza, Montalcino.
Und jetzt bin ich gespannt: Wo geht es bei euch als Nächstes hin? Verratet es mir in den Kommentaren!
