Utility And Marginal Utility
Okay, Freunde, lasst uns mal über was sprechen, das klingt super öde: Nutzen. Ja, ich weiß, schon der Name! Aber keine Panik, wir machen's lustig. Versprochen!
Nutzen, das ist im Grunde die Freude, die du aus Dingen ziehst. Zum Beispiel, wie glücklich dich ein Stück Pizza macht. Stell dir vor, du bist mega-hungrig. Dieses erste Stück? Himmlisch! Wahre Glückseligkeit. Da spürst du den Nutzen voll!
Jetzt kommt der Clou: Grenznutzen. Das ist die zusätzliche Freude, die du aus *jedem weiteren* Stück Pizza bekommst. Und hier wird's spannend. Denn, haltet euch fest, meine (etwas unpopuläre) Meinung: Grenznutzen ist total überschätzt!
Die Sache mit der Pizza (und anderen Obsessionen)
Klar, das zweite Stück Pizza ist auch noch gut. Vielleicht sogar noch besser, weil du weißt, was dich erwartet. Aber das dritte? Da fängt's schon an, dass du denkst: "Okay, vielleicht sollte ich es nicht übertreiben." Und das vierte? "Oh Gott, ich platze gleich!" Der Grenznutzen sinkt also. Soweit die Theorie.
Aber mal ehrlich: Wer von uns hält sich wirklich an diese Theorie im echten Leben? Ich nicht! Wenn ich was mag, dann mag ich's RICHTIG. Und da kann der Grenznutzen sinken, wie er will. Ich ignoriere das einfach!
Denkt an eure Lieblingsdinge. Eiscreme? Serienmarathon? Schuhe kaufen? (Okay, vielleicht nur die Frauen unter uns… oder auch nicht! Keine Wertung!). Egal was es ist, es gibt doch diesen Punkt, wo der "Nutzen" plötzlich egal ist. Du willst MEHR! Einfach weil's Spaß macht.
Der Trick mit dem "Mehr"
Und da liegt meiner Meinung nach der Haken bei der ganzen Grenznutzen-Geschichte. Sie vergisst nämlich, dass wir Menschen keine rationalen Roboter sind. Wir sind emotionale Chaoten! Wir treffen Entscheidungen, weil wir uns gut fühlen wollen, und nicht, weil irgendeine Tabelle sagt, dass der Nutzen jetzt sinkt.
Stell dir vor, du bist ein Schokoladenjunkie. Das erste Stück Schokolade ist super. Das zweite auch. Und das dritte? Egal, wie voll du bist, du willst noch eins! Warum? Weil's Schokolade ist! Da schaltet der Verstand einfach ab.
Natürlich, irgendwann ist Schluss. Sogar der härteste Schokoladenfan kapituliert. Aber bis dahin ignorieren wir den sinkenden Grenznutzen einfach. Und das ist auch gut so! Denn wo wäre der Spaß, wenn wir immer nur das tun würden, was "optimal" ist?
Denkt mal an Marie Kondo und ihre berühmte Frage: "Does it spark joy?". Sie fragt nicht: "Hat dieses Ding noch einen hohen Grenznutzen?". Sondern: "Macht es mich glücklich?". Und genau das ist der Punkt!
Die ganze Nutzen-Theorie ist ja schön und gut, aber sie vergisst, dass das Leben nicht nur aus Optimierung besteht. Es geht auch um Spaß, um Genuss und um die kleinen Verrücktheiten, die uns menschlich machen.
Also, das nächste Mal, wenn dir jemand mit dem sinkenden Grenznutzen kommt, sag ihm: "Halt die Klappe und gib mir noch ein Stück Pizza!".
Und was ist eure "Grenznutzen-ignorierende" Obsession? Lasst es mich wissen!
