Vater Und Tochter Im Bett
Ach du liebe Zeit, kennt das nicht jeder? Vater und Tochter im Bett – klingt erstmal nach einem Skandal, ist aber meistens total harmlos! Ich meine, reden wir mal Tacheles: Wer hat als Kind nicht mal mit Papa im großen Bett gekuschelt, weil das Monster unter dem eigenen Bett so laut geknurrt hat?
Kuscheln gegen Monster und schlechte Laune
Genau! Und darum geht's doch! Nicht um irgendwelche komischen Andeutungen, sondern um Geborgenheit, Wärme und einfach darum, dass Papa der beste Superheld der Welt ist. Wenn meine kleine Emma (6) mal wieder einen ihrer „Ich-mag-meine-Haare-nicht“-Tage hat, dann hilft kein Zureden. Da hilft nur: Ab ins elterliche Bett, Papa fest in den Arm nehmen und eine Runde „Dornröschen“ vorlesen. Zack! Haare vergessen, Laune top!
Oder stell dir vor, deine Tochter hat einen Albtraum. Sie kommt heulend ins Schlafzimmer gestürmt, die Augen groß wie Untertassen. Was machst du? Schickst du sie zurück in ihr eigenes Zimmer mit den Worten: „Stell dich nicht so an, ist doch nur ein Traum!“? Wohl kaum! Du nimmst sie in den Arm, erzählst ihr, dass alles gut ist und dass Papa (oder Mama, logo!) aufpasst. Und wo kuschelt man am besten, wenn man Trost braucht? Richtig, im großen, weichen Bett! Da verschwinden Monster ganz schnell von alleine.
Samstagmorgen-Rituale: Die Krönung der Gemütlichkeit
Und dann gibt es da noch die Samstagmorgen-Rituale! Die sind ja quasi heilig. Papa macht Kaffee, Emma holt ihre Kuscheldecke und dann wird im Bett gekuschelt, gelesen, gemalt und geflüstert. Das ist die Zeit, in der die Welt stillsteht und es nur Papa und Tochter gibt. Die Zeit, in der Papa die neuesten Insider-Witze aus dem Kindergarten erfährt und Emma erfährt, warum Papa immer so müde ist (Spoiler: Es liegt an den Samstagmorgen-Ritualen!).
"Ein Bett ist mehr als nur ein Ort zum Schlafen. Es ist ein Zufluchtsort, ein Ort der Geborgenheit und ein Ort, an dem man sich einfach fallen lassen kann."
Natürlich gibt es auch Regeln. Es wird nicht gehüpft (außer, es ist ein Notfall!), es wird nicht mit Essen gekleckert und es wird Rücksicht auf Papas Schlafbedürfnis genommen (zumindest versucht Emma das!). Aber im Großen und Ganzen geht es einfach darum, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Und wenn das bedeutet, dass Vater und Tochter im Bett liegen und Blödsinn machen, dann ist das eben so.
Klar, irgendwann wird Emma älter sein und keine Lust mehr haben, mit Papa im Bett zu kuscheln. Dann wird sie lieber mit ihren Freundinnen rumhängen und Papa ist nur noch peinlich. Aber bis dahin genieße ich jede Minute. Denn diese Zeit ist kostbar und kommt nie wieder. Und wer weiß, vielleicht erinnert sie sich später mal gerne daran, wie sie als kleines Mädchen mit ihrem Papa im Bett gelegen und die Welt entdeckt hat.
Also, liebe Väter (und Mütter!): Lasst euch nicht von komischen Gedanken verunsichern. Kuschelt mit euren Kindern, lest ihnen Geschichten vor und genießt die Zeit, die ihr miteinander habt. Denn diese Momente sind unbezahlbar. Und wenn ihr euch dabei im Bett befindet, umso besser! Hauptsache, es wird gelacht, gekuschelt und sich lieb gehabt!
Und mal ehrlich: Wer von uns hat nicht als Kind diese Momente geliebt, als man sich ins elterliche Bett schleichen durfte? Das ist doch einfach ein unvergessliches Gefühl von Sicherheit und Liebe. Geben wir unseren Kindern doch genau das weiter!
Also, ab ins Bett! Aber nur zum Kuscheln, versteht sich!
