Vergänglichkeit Der Schönheit Gedicht
Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat wirklich Zeit und Lust, sich stundenlang mit Gedichten über...welch Überraschung...die Vergänglichkeit der Schönheit zu beschäftigen? Ich nicht, ehrlich gesagt. Und ich wette, viele von euch auch nicht.
Klar, Goethe und Schiller waren tolle Hechte, keine Frage. Aber sind wir mal ehrlich: Brauchen wir wirklich noch mehr Gedichte, die uns sagen, dass alles irgendwann mal blöd wird? Das Leben ist kurz, die Jugend flieht und die Rosen verwelken? Danke, hab's verstanden. Gibt's was Neues?
Warum ich die "Vergänglichkeit der Schönheit" Gedichte...naja...meh finde
Es ist ja nicht so, dass ich die Botschaft ablehne. Alterung ist ein Fakt. Falten kommen, die Haare werden grau (oder fallen aus, je nach Glück), und irgendwann knacken die Knochen beim Aufstehen. Geschenkt!
Mein Problem ist eher die Art und Weise, wie uns das präsentiert wird. So dramatisch! So todernst! So...deprimierend! Warum kann man das Ganze nicht mal mit einem Augenzwinkern betrachten?
Ist es nicht irgendwie albern, sich so panisch an der Jugend festzuklammern? Als ob das Leben mit 40, 50 oder 60 vorbei wäre! Im Gegenteil: Da fängt der Spaß doch erst richtig an! (Sagt zumindest meine Oma mit ihren 80 Jahren, und die muss es ja wissen.)
Die unterschätzte Schönheit des Alters
Vielleicht sollten wir mehr Gedichte über die Schönheit des Alters schreiben. Über Lachfalten, die von einem Leben voller Freude und Abenteuer erzählen. Über graue Haare, die Weisheit und Erfahrung symbolisieren. Über knarzende Knie, die uns daran erinnern, dass wir überhaupt noch laufen können!
Wo sind die Gedichte über die coolen alten Damen mit ihren lila Hüten, die sich einen Dreck um Konventionen scheren? Wo sind die Lobeshymnen auf die alten Herren, die mit ihren Enkeln Blödsinn machen und dabei mehr Spaß haben als die Enkel selbst?
Ich sage: Mehr Realismus! Mehr Humor! Weniger Tränen über verwelkte Rosen, mehr Jubel über die Tatsache, dass wir überhaupt Rosen sehen können! (Und dass es Eiscreme gibt! Eiscreme ist auch vergänglich, aber verdammt gut, solange sie da ist!)
Eine kleine, ketzerische These
Okay, jetzt kommt's: Ich glaube, diese ganze Besessenheit von der Vergänglichkeit der Schönheit ist ein bisschen...oberflächlich. Ja, ich hab's gesagt!
Es ist doch viel wichtiger, was drin ist, oder? Charakter, Intelligenz, Humor, Freundlichkeit, all diese Dinge, die mit dem Alter nur besser werden. (Na gut, vielleicht nicht immer, aber meistens schon.)
Wer will schon einen wunderschönen Menschen, der dumm wie Brot ist und sich benimmt wie ein Arsch? Niemand, oder? Eben! Dann konzentrieren wir uns doch lieber auf die inneren Werte. Die sind viel nachhaltiger, versprochen!
Es gibt da dieses Zitat von Coco Chanel: "Nichts macht eine Frau älter, als krampfhaft jung wirken zu wollen." Recht hat sie! Entspannt euch, Leute! Genießt das Leben! Die Falten kommen sowieso.
Und wenn wir schon bei Zitaten sind: "Die Schönheit vergeht, die Dummheit bleibt." (Karl Valentin). Vielleicht ein bisschen hart, aber da ist was dran. 😉
Mein unpopuläres Fazit
Lasst uns aufhören, uns so verrückt zu machen wegen der Vergänglichkeit der Schönheit. Ja, wir werden alle älter. Ja, wir werden uns verändern. Und ja, das ist okay!
Statt uns in Selbstmitleid zu suhlen, sollten wir lieber jeden einzelnen Tag genießen. Lachen, lieben, tanzen, reisen, dumme Witze erzählen, Eiscreme essen und uns einfach am Leben freuen.
Denn am Ende des Tages ist es doch viel schöner, ein glückliches, erfülltes Leben zu führen, als mit Botox und Schönheits-OPs krampfhaft gegen die Zeit anzukämpfen. Oder was meint ihr?
Und wenn jemand doch noch ein Gedicht über die Vergänglichkeit der Schönheit schreiben will, dann bitte mit einem Happy End. Und vielleicht mit einem Rezept für den besten Schokoladenkuchen der Welt. Das würde die Welt schon viel besser machen, glaubt mir!
