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Vom Nachteil Geboren Zu Sein


Vom Nachteil Geboren Zu Sein

Meine Lieben, Servus aus Wien! Heute möchte ich euch auf eine etwas andere Reise mitnehmen, eine Reise in mein Inneres, eine Reflexion über meine persönliche Erfahrung, die eng mit einem – vielleicht etwas sperrigen – Titel verbunden ist: „Vom Nachteil, geboren zu sein“. Lasst euch aber nicht abschrecken, denn das ist keine Depri-Reise, versprochen! Vielmehr möchte ich euch erzählen, wie ich, als waschechte Wienerin, diesen Gedanken in meinem Leben erfahren und ihn vielleicht sogar ein Stück weit umgedeutet habe. Und wie das alles mit dem Reisen und dem Entdecken neuer Orte zusammenhängt.

Die Last der Erwartungen (oder: Warum Omas Kaffee immer so bitter war)

Ich bin in eine Familie hineingeboren, in der, sagen wir mal, die Erwartungen an mich recht hoch waren. Nicht im Sinne von Karriereplänen, die meine Eltern für mich schmiedeten – nein, eher ein subtiles, aber allgegenwärtiges Gefühl, bestimmten Vorstellungen entsprechen zu müssen. Brav sein, fleißig lernen, keine Wellen schlagen. Kennt ihr das? Es war wie ein unsichtbarer Rucksack, den ich schon als Kind mit mir herumtrug. Ein Rucksack gefüllt mit dem, was andere von mir erwarteten, und der mir manchmal ganz schön schwer vorkam.

Ich erinnere mich gut an Omas Sonntagskaffee. Sie bereitete ihn immer mit viel Liebe zu, aber er schmeckte furchtbar bitter! Und jedes Mal, wenn ich ihn nicht leer trank, sah sie mich mit diesem streng-liebevollen Blick an, der mir das Gefühl gab, sie zu enttäuschen. Es war nicht nur der Kaffee, es waren so viele kleine Dinge im Alltag, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfügten: die Angst, nicht gut genug zu sein, die Furcht, etwas falsch zu machen, die ständige Selbstkritik.

Das Echo der Vergangenheit

Dieses Gefühl, mit einem Nachteil geboren zu sein – vielleicht ist es gar nicht der Nachteil selbst, sondern die Interpretation, die wir ihm geben – verfolgte mich lange Zeit. Es war wie ein Echo der Vergangenheit, das immer wieder in meinem Kopf widerhallte. Und je mehr ich versuchte, ihm zu entkommen, desto lauter wurde es.

Die Flucht nach Vorne: Reisen als Therapie

Irgendwann, als ich die ewigen Wiener Kaffeehaussessel satt hatte und der Stephansdom mich schon gähnend anblickte, beschloss ich, dass ich raus musste. Raus aus meiner Komfortzone, raus aus den Erwartungen, raus aus dem Echo der Vergangenheit. Ich buchte ein One-Way-Ticket nach Thailand. Einfach so. Ohne Plan, ohne große Erwartungen (außer vielleicht, dass der Kaffee dort besser schmecken würde!).

Und was soll ich sagen? Es war die beste Entscheidung meines Lebens! Plötzlich war ich mit einer völlig anderen Kultur konfrontiert, mit Menschen, die mich nicht kannten und keine Erwartungen an mich hatten. Ich konnte einfach ich sein. Ich konnte Fehler machen, ohne gleich verurteilt zu werden. Ich konnte neue Dinge ausprobieren, ohne Angst zu haben, zu scheitern.

Die leuchtenden Farben der Tempel in Bangkok, der Duft von Streetfood in Chiang Mai, das türkisfarbene Meer in Phuket – all das wirkte wie eine therapeutische Dusche für meine Seele. Ich lernte, dass es in der Welt so viel mehr gibt als das, was ich bisher kannte. Ich lernte, dass Perfektion eine Illusion ist und dass das Scheitern zum Leben dazugehört. Ich lernte, dass ich gut genug bin, so wie ich bin.

Die Welt als Spiegel: Was Reisen uns lehren kann

Meine Reise nach Thailand war der Beginn einer langen und intensiven Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich reiste weiter, nach Indien, nach Südamerika, nach Afrika. Jede Reise war eine neue Herausforderung, eine neue Lektion, ein neuer Spiegel, der mir meine Stärken und Schwächen vor Augen führte.

In Indien lernte ich, die Langsamkeit zu schätzen und mich dem Moment hinzugeben. In Südamerika lernte ich, meine Ängste zu überwinden und neue Risiken einzugehen. In Afrika lernte ich, dankbar für das zu sein, was ich habe, und meine Privilegien zu erkennen.

Reisen ist mehr als nur Urlaub. Es ist eine Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, seine Grenzen zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen. Es ist eine Möglichkeit, sich von alten Mustern zu befreien und neue Wege zu gehen. Es ist eine Möglichkeit, den "Nachteil, geboren zu sein" in eine Chance zu verwandeln.

Meine Tipps für euch:

  • Traut euch, auszubrechen! Egal, ob es ein Wochenendtrip in die Wachau ist oder eine Weltreise – verlasst eure Komfortzone und entdeckt neue Orte.
  • Seid offen für Neues! Lasst euch auf andere Kulturen ein, probiert neue Gerichte, lernt neue Menschen kennen.
  • Seid ehrlich zu euch selbst! Nutzt die Reisezeit, um über euch selbst nachzudenken, eure Ziele zu definieren und eure Träume zu verwirklichen.
  • Vergesst eure Kamera nicht! Die Welt ist wunderschön, fangt sie ein.

Wien, meine Liebe (mit neuem Blickwinkel)

Natürlich bin ich irgendwann nach Wien zurückgekehrt. Und was soll ich sagen? Die Stadt war immer noch da, der Stephansdom immer noch imposant, die Kaffeehäuser immer noch gemütlich. Aber ich war anders. Ich sah Wien mit anderen Augen. Ich schätzte die Schönheit der Stadt, aber ich ließ mich nicht mehr von ihren Erwartungen erdrücken. Ich hatte gelernt, meinen eigenen Weg zu gehen, unabhängig davon, was andere von mir erwarteten.

Heute trinke ich Omas Kaffee mit Genuss (naja, fast!) und lächle über die Erinnerung an meine Kindheit. Ich weiß, dass ich mit einem Nachteil geboren wurde, aber ich weiß auch, dass ich diesen Nachteil in eine Stärke verwandelt habe. Und das verdanke ich dem Reisen, dem Entdecken neuer Orte und dem Mut, mich meinen Ängsten zu stellen.

"Die Welt ist ein Buch, und wer nicht reist, liest nur eine Seite." - Augustinus Aurelius

Also, meine Lieben, packt eure Koffer, bucht eure Tickets und geht auf Entdeckungsreise! Lasst euch von der Welt inspirieren und verwandelt euren "Nachteil, geboren zu sein" in eine unglaubliche Lebensgeschichte. Ich wünsche euch eine gute Reise und unvergessliche Erlebnisse!

P.S.: Wenn ihr in Wien seid, besucht unbedingt das Café Hawelka. Dort gibt es den besten Melange der Stadt (und Omas Kaffee ist auch nicht so bitter wie früher!).

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