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Von Wem Ist Serena Joy Schwanger


Von Wem Ist Serena Joy Schwanger

Die Frage, von wem Serena Joy Waterford in Margaret Atwoods dystopischem Roman The Handmaid’s Tale schwanger ist, ist weit mehr als eine bloße plottechnische Wendung. Sie ist ein Spiegelbild der ideologischen Verwerfungen, der Machtdynamiken und der zutiefst beunruhigenden moralischen Kompromisse, die das totalitäre Regime von Gilead definieren. Um diese Frage adäquat zu beantworten, müssen wir tief in die literarische Beschaffenheit des Romans eintauchen, die soziale Konstruktion der Mutterschaft in Gilead analysieren und die subtilen psychologischen Manöver betrachten, die Serena Joy und die anderen Charaktere in dieser Welt beherrschen.

Zunächst muss klargestellt werden, dass die Frage selbst eine Zersetzung des menschlichen Wertes darstellt. In Gilead werden Frauen, insbesondere die wenigen, die noch fruchtbar sind, auf ihre Gebärfähigkeit reduziert. Sie sind wandelnde Gefäße, deren einzige Bestimmung darin besteht, das Regime mit Nachkommen zu versorgen. Die Zeremonie, die im Zentrum der Geschichte steht, ist der groteske Höhepunkt dieser Entmenschlichung. Eine Magd, eine Frau, deren Körper dem Staat gehört, wird in Anwesenheit der Ehefrau mit dem Kommandanten vergewaltigt. Ziel ist einzig und allein die Fortpflanzung. Die Identität der Mutter wird dabei ausgelöscht, die Verbindung zwischen Mutter und Kind auf das biologische Minimum reduziert.

Die Frage, "Von wem ist Serena Joy schwanger?", übersieht also die implizite Antwort, die Gilead selbst liefert: Von niemandem. Serena Joy ist nicht schwanger durch eine romantische Beziehung, nicht durch eine liebevolle Verbindung, sondern durch ein staatlich sanktioniertes Ritual der sexuellen Ausbeutung. Die Frage impliziert, dass es eine gültige Vaterschaft gäbe, eine legitime Verbindung zwischen einem Mann und dem ungeborenen Kind. Doch Gilead leugnet diese Legitimität. Das Kind gehört dem Staat, es ist ein Instrument zur Stärkung der herrschenden Elite. Die Rolle des Kommandanten ist rein biologisch; seine emotionale oder moralische Verbindung zum Kind ist irrelevant.

Die Konstruktion der Mutterschaft in Gilead

Um das Dilemma der Schwangerschaft von Serena Joy vollständig zu erfassen, ist es entscheidend, die Konstruktion der Mutterschaft in Gilead zu verstehen. Ehefrauen wie Serena Joy sind Frauen der privilegierten Klasse, doch auch sie sind Opfer des Regimes. Sie sind unfruchtbar oder werden zumindest für unfruchtbar gehalten, und ihre Rolle ist es, die Magd zu überwachen und die Zeremonie zu unterstützen. Sie verkörpern die Idee der reinen Weiblichkeit, frei von sexueller Begierde, ausschließlich auf die Rolle der Mutter fixiert. Ironischerweise sind sie jedoch selbst vom Muttersein ausgeschlossen.

Diese paradoxe Situation führt zu tiefgreifenden psychologischen Spannungen. Serena Joy sehnt sich nach einem Kind, nicht nur als Erfüllung ihres weiblichen Schicksals, sondern auch als Bestätigung ihrer Macht und ihres Status innerhalb der Gesellschaft. Sie ist gezwungen, ihre Sehnsucht nach Mutterschaft mit der Realität ihrer Unfruchtbarkeit in Einklang zu bringen. Die Zeremonie ist für sie eine Demütigung, eine ständige Erinnerung an ihren vermeintlichen Mangel. Gleichzeitig ist sie eine Möglichkeit, ihre Macht über die Magd auszuüben, sie zu kontrollieren und zu manipulieren.

Die Schwangerschaft, sollte sie tatsächlich eintreten, verschärft diese Spannungen noch weiter. Sie würde Serena Joy nicht nur mit einem Kind belohnen, sondern auch ihre Position innerhalb der Gilead-Hierarchie festigen. Sie würde beweisen, dass sie trotz ihrer Unfruchtbarkeit in der Lage ist, eine Familie zu gründen und das Regime zu unterstützen. Allerdings würde sie auch die Macht des Kommandanten und des Staates weiter festigen. Die Schwangerschaft ist also ein Kampf um Kontrolle, um Identität und um die Definition von Weiblichkeit in einer Welt, die Frauen jegliche Autonomie verweigert.

Die Rolle des Kommandanten und die Möglichkeit der "Vaterschaft"

Der Kommandant, Fred Waterford, ist eine zentrale Figur in diesem komplexen Beziehungsgeflecht. Er verkörpert die Macht des Regimes, die Doppelmoral und die zynische Manipulation der Ideologie. Er nutzt die Zeremonie, um seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen und gleichzeitig die Fassade der religiösen Reinheit aufrechtzuerhalten. Seine Beziehung zu Serena Joy ist von Machtspielen, gegenseitigem Misstrauen und einer tief verwurzelten emotionalen Leere geprägt.

Die Möglichkeit, dass der Kommandant tatsächlich der Vater des Kindes ist, ist in vielerlei Hinsicht irrelevant. Gilead lehrt, dass die Fortpflanzung ein heiliger Akt ist, aber der Kommandant missbraucht diese Doktrin, um seine eigenen egoistischen Ziele zu verfolgen. Seine "Vaterschaft" würde ihm keinen moralischen Anspruch auf das Kind verleihen. Er ist lediglich ein Werkzeug des Staates, ein Mittel zum Zweck. Seine Gefühle oder seine Verantwortung gegenüber dem Kind spielen keine Rolle. Er ist ein Repräsentant eines Systems, das die Väterlichkeit auf ihre biologische Funktion reduziert.

Alternative Interpretationen und die Möglichkeit einer anderen Vaterschaft

Obwohl die Zeremonie die offizielle Methode der Fortpflanzung in Gilead darstellt, gibt es im Roman Hinweise auf andere Möglichkeiten. Die Magd Offred hat eine Affäre mit Nicks, dem Chauffeur des Kommandanten. Diese Beziehung ist zwar riskant und heimlich, aber sie bietet eine Möglichkeit der Hoffnung und der Rebellion. Die Möglichkeit, dass Nick der Vater des Kindes ist, ist eine subversive Vorstellung, die die Grundlagen von Gilead in Frage stellt.

Diese alternative Interpretation würde die Frage der Vaterschaft zu einem politischen Statement erheben. Es würde bedeuten, dass die Liebe und die Verbindung zwischen zwei Menschen die ideologische Kontrolle des Staates überwinden können. Es würde eine Hoffnung auf Widerstand und die Möglichkeit eines Neuanfangs bieten. Allerdings würde es auch die Gefahr der Entdeckung und die drakonischen Strafen des Regimes mit sich bringen.

Die Schwangerschaft von Serena Joy, und die Frage nach der Vaterschaft, ist also ein vielschichtiges Problem, das tief in die dystopische Welt von Gilead verwurzelt ist. Sie ist ein Spiegelbild der Entmenschlichung, der Machtspiele und der moralischen Kompromisse, die das Regime definieren. Die Frage selbst ist eine Zersetzung des menschlichen Wertes, eine Reduzierung der Frau auf ihre Gebärfähigkeit. Die möglichen Antworten sind allesamt problematisch und bieten keine einfache Lösung. Sie regen vielmehr zum Nachdenken über die Gefahren des Totalitarismus, die Bedeutung der individuellen Freiheit und die Notwendigkeit an, sich gegen jede Form von Unterdrückung zu wehren. Die wahre Antwort liegt vielleicht in der Erkenntnis, dass die Frage selbst falsch gestellt ist. In Gilead geht es nicht um Vaterschaft, sondern um Kontrolle, um Macht und um die Auslöschung der menschlichen Verbindung.

Abschliessend lässt sich sagen, dass die Frage nach der Vaterschaft des Kindes von Serena Joy Waterford in The Handmaid's Tale ein vielschichtiges Thema ist, das die tiefgreifenden Verwerfungen und Ungerechtigkeiten des Regimes von Gilead widerspiegelt. Sie ist ein Ausdruck der Entmenschlichung, der Machtspiele und der ideologischen Kontrolle, die diese dystopische Welt prägen. Die wahre Antwort auf diese Frage ist letztlich, dass die Vaterschaft in Gilead keine Rolle spielt. Das Kind gehört dem Staat, und die Mutter wird auf ihre Funktion als Gebärmaschine reduziert. Die einzigen Aspekte, die von Bedeutung sind, sind die Kontrolle und die Macht, die das Regime über die Körper der Frauen ausübt.

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