Vorlage Bewerbung Als Aushilfe
Stell dir vor, du bist pleite. Nicht so richtig "Welt geht unter"-pleite, sondern eher "ich kann mir diesen fancy Avocado-Toast nicht leisten"-pleite. Oder vielleicht ist es ja auch nur so, dass du deine Freizeit sinnvoll nutzen und ein bisschen Kohle nebenbei verdienen willst. Was tust du? Richtig, du bewirbst dich als Aushilfe!
Und hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Denn die Vorlage Bewerbung Als Aushilfe, die lauert überall im Netz, ist so eine Sache für sich. Da gibt es die extrem professionellen, die dich fragen, ob du schon mal eine Rakete zum Mars geschickt hast (obwohl du eigentlich nur Regale einräumen willst). Und dann gibt es die, die so generisch sind, dass du dich fragst, ob sie nicht von einem sprechenden Toaster geschrieben wurden.
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Bewerbung als Aushilfe. Es war Sommer, ich brauchte dringend Geld für ein Festival und fand ein Stellenangebot in einem kleinen Café. Die Vorlage, die ich mir damals geschnappt habe, war so formell, dass ich mich fühlte, als würde ich mich für den Posten des Bundeskanzlers bewerben. Ich hab' da irgendwas von "proaktivem Engagement" und "hoher Belastbarkeit" geschrieben, obwohl ich eigentlich nur Kaffee machen und Kuchen verkaufen wollte. Der Clou war aber, dass ich in dem Anschreiben felsenfest behauptet habe, ich sei ein "kommunikatives Multitalent". Dabei war ich in Wahrheit eher der stille Beobachter-Typ, der in Gesellschaft lieber auf seinen Schuhen rumkaut.
Das Vorstellungsgespräch war dann ein einziges Desaster. Ich war so nervös, dass ich mir fast den Kaffee über die Hose gekippt hätte. Und als die Chefin mich fragte, was ich denn so in meiner Freizeit mache, habe ich gestottert irgendwas von "Bücher lesen und... ähm... meditieren". (Spoiler Alert: Meditieren war eher ein frommer Wunsch als eine tatsächliche Aktivität.)
Die Sache mit den Kompetenzen
Eins ist klar: Die Vorlage Bewerbung Als Aushilfe versucht, dir einzureden, dass du alles kannst. Plötzlich bist du ein Teamplayer, ein Organisationstalent und ein Meister der Kundenkommunikation. Nur blöd, wenn du in Wirklichkeit lieber alleine in deiner Hängematte liegst, dein Schreibtisch aussieht wie ein Schlachtfeld und du bei dem Wort "Kunde" innerlich zusammenzuckst.
Aber hey, nobody's perfect! Und ehrlicherweise erwartet auch niemand, dass du als Aushilfe schon alle Skills drauf hast. Viel wichtiger ist doch, dass du motiviert bist, lernbereit bist und einfach Lust hast, mit anzupacken. Und wenn du dann noch ein bisschen Humor mitbringst, hast du schon fast gewonnen.
Humor rettet den Tag
Denn mal ehrlich: Eine Bewerbung darf auch ein bisschen Spaß machen! Stell dir vor, du bewirbst dich in einer Buchhandlung und schreibst in deine Bewerbung, dass du schon als Kind heimlich unter der Bettdecke mit der Taschenlampe gelesen hast. Oder du bewirbst dich in einer Eisdiele und erwähnst, dass du Eiscreme für die fünfte Hauptmahlzeit hältst. Solche kleinen, persönlichen Anekdoten machen deine Bewerbung einzigartig und zeigen, dass du ein Mensch bist – und keine wandelnde Vorlage.
Ich hab' mal eine Bewerbung gelesen, in der stand, dass der Bewerber ein "zertifizierter Kaffeetrinker" sei. Das fand ich so genial, dass ich ihn sofort zum Vorstellungsgespräch eingeladen hätte! (Obwohl ich ihn wahrscheinlich nur gefragt hätte, welche Kaffeesorte er empfiehlt.)
Was wirklich zählt
Vergiss die ganzen komplizierten Formulierungen und die übertriebenen Selbstbeschreibungen. Konzentriere dich stattdessen auf die Dinge, die wirklich wichtig sind: Zeig, dass du motiviert bist, dass du teamfähig bist und dass du bereit bist, dazuzulernen. Und vor allem: Sei authentisch! Verbieg dich nicht, um einer Vorlage zu entsprechen, sondern zeig, wer du wirklich bist. Denn am Ende des Tages suchen Arbeitgeber nach Menschen – und nicht nach Robotern.
Und wenn du dann noch eine kleine Geschichte erzählen kannst, die im Gedächtnis bleibt, umso besser. Vielleicht erinnerst du dich ja an den Moment, als du als Kind zum ersten Mal ein Eis bekommen hast. Oder an die verrückteste Situation, die du je in einem Café erlebt hast. Solche Geschichten machen deine Bewerbung persönlich und zeigen, dass du mehr bist als nur ein Name auf einem Blatt Papier.
Merke dir: Die perfekte Vorlage Bewerbung Als Aushilfe gibt es nicht. Aber es gibt die perfekte Bewerbung für *dich*! Und die findest du, indem du ehrlich bist, ein bisschen Humor zeigst und deine Persönlichkeit in den Vordergrund stellst.
Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir eine Vorlage, schreib deine Geschichte und bewirb dich! Vielleicht trinkst du ja schon morgen deinen ersten Kaffee mit deinen neuen Kollegen – und verdienst endlich genug Geld für diesen fancy Avocado-Toast.
