Vorstellungsgesprach Minijob Fragen Und Antworten
Na, auch schon mal in der Minijob-Vorstellungsgesprächs-Hölle gewesen? Keine Sorge, du bist nicht allein! Diese Gespräche sind oft… sagen wir mal…interessant. Wir alle kennen die Klassiker, oder?
Die üblichen Verdächtigen: Fragen, die jeder hasst
"Warum wollen Sie gerade *diesen* Minijob?"
Ehrlich gesagt? Weil ich Geld brauche. Und weil ich die Anzeige gesehen hab. Ist das etwa die falsche Antwort? Ich mein, ich könnte jetzt lügen und erzählen, wie ich schon immer davon geträumt habe, Regale bei Aldi einzuräumen, aber das wäre doch albern, oder?
"Erzählen Sie uns von Ihren Stärken und Schwächen."
Oh Gott, diese Frage! Meine Stärke? Ich bin pünktlich. Meine Schwäche? Ich liiiiiebe Schokolade. Aber ob das jetzt wirklich relevant für meinen Job als Aushilfe in der Bäckerei ist? Ich bezweifle es. Unpopuläre Meinung: Wir sollten diese Frage abschaffen!
Dann wäre da noch:
"Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?"
In fünf Jahren? Hoffentlich nicht mehr hier! Spaß! Naja, nicht ganz. Ich sag dann immer irgendwas von "Weiterentwicklung" und "neuen Herausforderungen". Klingt gut, oder? Hauptsache, ich vermeide die Wahrheit: "Hoffentlich im Lotto gewonnen und auf einer einsamen Insel!"
Antworten, die man (vielleicht) geben sollte
Klar, man soll ehrlich sein. Aber eben auch nicht *zu* ehrlich. Ein bisschen Diplomatie schadet nie. Hier ein paar Ideen:
Frage: "Warum haben Sie sich bei uns beworben?"
Antwort (die gut ankommt): "Ich finde Ihr Unternehmen interessant und möchte gerne meine Fähigkeiten einbringen. Die Arbeitszeiten passen gut zu meinem Zeitplan."
Frage: "Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?"
Antwort (die nicht arm aussehen lässt): "Ich bin mit dem Mindestlohn einverstanden, bin aber auch bereit, über eine faire Bezahlung zu verhandeln, abhängig von den Aufgaben und Verantwortlichkeiten." (Und dann googelt man schnell mal, was der Mindestlohn gerade ist.)
Unpopuläre Meinung: Der Vorstellungsgespräch-Tanz ist überbewertet!
Mal ehrlich, bei einem Minijob geht's doch meistens um einfache Aufgaben. Warum muss man da so ein riesiges Theater veranstalten? Könnte man nicht einfach sagen: "Kannst du pünktlich sein? Bist du motiviert? Super, eingestellt!"?
Ich finde, wir sollten alle ein bisschen lockerer werden. Die Person, die das Interview führt, und der Bewerber. Es geht doch nur um einen Minijob! Oder etwa nicht?
Ich mein, natürlich will man einen guten Eindruck machen. Klar. Aber manchmal frage ich mich, ob das ganze Prozedere nicht einfach nur eine unnötige Hürde ist.
Der Blick nach vorn (oder: Das Ende des Minijob-Vorstellungsgesprächs)
Vielleicht leben wir ja irgendwann in einer Welt, in der man sich für einen Minijob einfach per TikTok-Video bewirbt. Oder per Meme. Wäre das nicht großartig?
Bis dahin müssen wir wohl oder übel den Vorstellungsgespräch-Marathon weiterlaufen. Aber hey, vielleicht kann man sich die ganze Sache mit ein bisschen Humor erleichtern. Und mit einer großen Portion Schokolade. (Meine Schwäche, erinnerst du dich?)
Also, Kopf hoch! Du schaffst das! Und denk dran: Selbst wenn es nicht klappt, gibt es noch tausend andere Minijobs da draußen. Irgendwo wartet dein Glück. (Vielleicht ja sogar auf einer einsamen Insel mit unbegrenzter Schokoladenzufuhr. Man darf ja träumen.)
Und falls du das nächste Mal im Vorstellungsgespräch sitzt und dich fragst, warum du das alles tust: Denk an diesen Artikel. Und lächle. Vielleicht hilft es ja.
